„Er ging nicht davon aus, dass ich das überlebe“
Chiara Hoenhorst wurde bei der Amokfahrt im April in Münster schwer verletzt. Nun meldet sich die 21 Jahre alte Volleyballspielerin nach der Tragödie, die fünf Menschen das Leben kostete, zu Wort.
Chiara Hoenhorst wurde bei der Amokfahrt im April in Münster schwer verletzt. Nun meldet sich die 21 Jahre alte Volleyballspielerin nach der Tragödie, die fünf Menschen das Leben kostete, zu Wort.
Er raste in eine Menschenmenge: Auch viele Wochen später hat die unverständliche Tat eines Autofahrers noch entsetzliche Folgen. Ein Opfer hat lange im künstlichen Koma gelegen – nun ist der Mann tot.
Die Polizei ermittelt nicht länger gegen Unbekannt. Die Beamten sind überzeugt, dass der Täter, der sich nach der Amokfahrt selbst erschoss, aus persönlichen Motiven und alleine handelte.
Junge Menschen in Europa fürchten sich vor allem vor Anschlägen. Dabei ist das Risiko, etwa bei einem Autounfall zu sterben, weit höher. Was steckt dahinter?
Vor knapp drei Wochen stieg der 48-jährige Jens R. in seinen Campingbus und raste mitten in Münster in eine Menschenmenge. Lange hatte eines der Opfer um sein Leben gerungen. Vergeblich.
Die Gewerkschaft der Polizei fordert bessere Analysen, um herauszufinden, was psychisch kranke Menschen zu Amokfahrten wie im kanadischen Toronto bewegt. Lassen sich solche Taten künftig verhindern?
Genaueres über die Motive ist weiterhin nicht bekannt. Eine wenige Minuten vor der Tat gepostete Nachricht auf Facebook liefert Hinweise auf einen möglicherweise frauenfeindlichen Hintergrund: Darin sei die Rede von einem „unfreiwilligen Zölibat“ gewesen.
Ermittler haben Hinweise darauf gefunden, dass der Amokfahrer von Toronto von einem kalifornischen Amokläufer fasziniert war. Der hatte Grässliches über Frauen geschrieben.
Die Woche nach der Amokfahrt in Münster steht im Zeichen der Aufarbeitung. Dabei geht es auch um die Frage, wie der Täter Jens R. die Kontrolle über sich verlieren konnte. Und um jene, warum niemand früher gehandelt hat.
Die AfD-Abgeordnete Beatrix von Storch hat ihre Reaktion auf die Amokfahrt von Münster als Fehler bezeichnet. Und sie im gleichen Atemzug verteidigt.
Ein Kranker? Ein Amokfahrer! Seit Jahren kämpfen psychisch Kranke dafür, dem Stigma zu entkommen, auch Ärzte und Prominente. Der Münsteraner Fall hat wieder gezeigt: Vorurteile verdrängen Vorsätze.
Hätte die Amokfahrt von Münster verhindert werden können? Nein, sagt Münsters Oberbürgermeister entschieden. Unterdessen äußert sich der Vater des Täters zu dessen Motiv.
Mit einem Tweet stellte die AfD-Politikerin Beatrix von Storch fälschlicherweise eine Verbindung zwischen der Amokfahrt von Münster und der Flüchtlingspolitik her. Dafür wird sie sich wohl im Bundesvorstand ihrer Partei rechtfertigen müssen.
Nach der Amokfahrt in Münster versuchen die Ermittler, sich ein möglichst genaues Bild des Täters zu machen. Im Mittelpunkt steht dabei ein umfangreiches Dossier, das Jens R. Ende März bei einem sozialpsychiatrischen Dienst abgegeben hat.
Volleyball-Bundesligaspielerin Chiara Hoenhorst ist bei der Amokfahrt in der Altstadt von Münster schwer verletzt worden. Die 21-Jährige liegt nach einer Operation im künstlichen Koma.
Nach der Amokfahrt von Münster twitterte die AfD-Politikerin Beatrix von Storch islamfeindliche Sätze – das müsse Folgen haben, fordert die CSU. Auch CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer sieht eine „bewusste Grenzübertretung“, die die AfD nicht dulden dürfe.
Die Motivation des Amokfahrers von Münster ist weiterhin unbekannt, die Ermittlungen dauern an. Die Polizei hat derweil eine Personenkontrolle am Tatort erklärt.
Nach der Amokfahrt von Münster wird auch in Frankfurt wieder das Sicherheitskonzept überprüft und über mögliche Ausweitungen diskutiert. Welche Lösung hat die Mainmetropole?
In Münster muss die schreckliche Amokfahrt erst noch verarbeitet werden. Bei der Deutschen Bank dagegen gibt es keine Zeit für Besinnlichkeit – es stehen turbulente Personalrochaden vor der Tür. Der FAZ.NET-Sprinter.
Münster trauert um die Opfer. Die Behörden ermitteln derweil im Umfeld des Amokfahrers Jens R. Noch gibt es Fragen. Ein Abschiedsschreiben soll aber Erkenntnisse bringen.
Innenminister Horst Seehofer und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet haben in Münster der Opfer der Amokfahrt gedacht. Die Politiker kritisierten auch die Hetze im Internet.
Die Ermittlungen nach der Amokfahrt am Samstag laufen. Ein Mann raste mit einem Kleintransporter in eine Menschengruppe. Hinweise auf eine islamistische Tat gebe es laut dem Landesinnenministerium nicht.
Wegen versuchter schwerer Brandstiftung muss der Amokfahrer von Berlin in Haft. Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass er seinen Wagen in Selbstmordabsicht in die SPD-Zentrale steuerte.
Die insgesamt 16 Toten und mehr als 120 Verletzten der Anschläge stammen aus der ganzen Welt. Doch die Touristen fürchten sich offenbar nicht – im Gegenteil: Die Gastgeber erwarten in diesem Jahr einen Besucherrekord.
Seit Jahren kritisieren amerikanische Bürgerrechtler, dass der Begriff Terrorismus nur auf radikal-islamistische Anschläge begrenzt werde. Nun hat Justizminister Sessions den Begriff erstmals auf rechtsextreme Gewalt angewandt.
Die Staatsanwaltschaft hat den Amokfahrer von Antwerpen wegen versuchten terroristischen Mordes angeklagt. Wie nun bekannt wurde, war der 39 Jahre alte Mann Tunesier, nicht Franzose.
Er weigerte sich, seine Kühe mit Ohrmarken zu versehen. Als Amtstierärzte und Polizisten deshalb auf seinen Hof kamen, rastete ein Landwirt aus. Jetzt kommt er in eine Fachklinik.
Drei Menschen wurden getötet, Dutzende verletzt: Mit Trauer und Erschütterung hat Österreich auf die Amokfahrt in Graz reagiert. Der Täter ist noch nicht vernehmungsfähig.
Mit ihrer Tochter auf dem Rücksitz raste Miriam C. durch Washington. Am Kapitol wurde die Frau von der Polizei erschossen. Amerikanische Medien spekulieren nun über die Hintergründe.
Bei einer Amokfahrt in der indischen Stadt Pune hat ein Busfahrer neun Menschen getötet und Dutzende verletzt. Erst nach einer Stunde konnten Polizisten den Bus stoppen. Nun rätseln sie über ein Motiv.