Die „Queen Mum“ der Amerikaner
Barbara Bush, Oberhaupt des berühmten Bush-Clans, wird heute 90 Jahre alt. Die schrullige ehemalige First Lady hat ihren eigenen Kopf – und eigentlich keine Lust auf einen weiteren Bush als Präsidenten.
Barbara Bush, Oberhaupt des berühmten Bush-Clans, wird heute 90 Jahre alt. Die schrullige ehemalige First Lady hat ihren eigenen Kopf – und eigentlich keine Lust auf einen weiteren Bush als Präsidenten.
Koordination und Einsatzbereitschaft, sobald es das Wetter fordert, sind alles. Landmaschinenführer im Cloppenburger Land haben im Sommer viel zu tun.
Die „Geisterstadt“ hat zehn Tage Kultur, Stress und Partyhüte gelebt: Der Hessentag hat Hofgeismar, seinen Bürgermeister und die Helfer an die Belastungsgrenze gebracht. Jetzt geht er zu Ende.
Wenn der Boss es so will: Vor der Qualifikation zum Großen Preis von Kanada (19 Uhr) diskutiert die Formel 1 wieder einmal über Kundenautos. Für die klammen und hinterher fahrenden Teams wäre das ein Albtraum.
Tosca stürzt sich beim israelischen Opernfestival zu Füßen der Bergfestung Masada am Toten Meer in den Tod. Die Tel Aviver Oper zeigt Puccinis Oper und „Carmina Burana“ vor einer der schönsten Kulissen der Welt.
Raus aus dem Bett, rein in den Bottich: Im Karlbad kann man kuren wie vor hundert Jahren - und vermisst dabei alle neumodische Wellness kein bisschen.
Vom Wachsmodell über die Gussform zum Schmuckstück: Aus einer Idee lässt der Juwelier Wempe in der schwäbischen Provinz Wirklichkeit werden. Einige Schmuckstücke sind handwerklich so kompliziert, dass sie eigentlich gar nicht herzustellen sind.
In der Rolle der Jilet Ayse ist Idil Baydar die derzeit größte Zumutung auf deutschen Showbühnen. Hier spricht die Ulknudel über türkische Familien, Berliner Schulen und die Bindekraft des Islam.
Nach der Entscheidung der Iren debattiert Deutschland wieder über die „Homo-Ehe“. Wie schwer ist es heute noch, sich hierzulande als schwul oder lesbisch zu outen? Fünf Teenager berichten von ihren Erfahrungen.
Hüftschwingende Männer erobern türkische Bauchtanzbühnen. Dass der männliche Bauchtanz immer populärer wird, liegt nicht nur an der Skurrilität des Auftritts.
Indonesier widmen sich nicht gern anspruchsvollen Büchern. Noch nicht einmal in der Schule pflegt man die Nationalliteratur. Das könnte der Gastlandauftritt bei der diesjährigen Frankfurter Buchmesse womöglich ändern.
Wo die Märkte in 12 Monaten stehen, hängt nicht von den heutigen, sondern von den Erwartungen in 12 Monaten ab. Zumindest von den Zentralbanken wird man weniger erwarten.
Mit Großprojekten mobilisiert der neue Kulturminister gegen den religiösen Radikalismus. Sogar den legendären Leuchtturm von Alexandria will man nachbauen.
Die Vorbereitungen auf das Treffen der G 7 auf Schloss Elmau zeigen, wie Bayern die Frage des großen Philosophen Gerhard Polt beantwortet: „Democracy: What is it?“
Warum nur tun sich die Kirchen so schwer mit der Wirtschaft? Auf vielen evangelischen Veranstaltungen wird viel zu pauschal die Wirtschaft für das Leid der Welt verantwortlich gemacht. Ein Gastbeitrag von Nikolaus von Bomhard, dem Chef der Munich Re.
Jamal Joseph wurde vom inhaftierten „Black Panther“ zum Professor. Ein Gespräch über amerikanische Polizeibrutalität, die Gefängnis-Industrie und eine Renaissance der politischen Protestkultur.
Klaus Staeck war neun Jahre lang Präsident der Berliner Akademie der Künste. Nun zieht er eine Bilanz ihrer öffentlichen Wirkung – ein Gespräch über Erfolge, Niederlagen und Herausforderungen.
Was in deutschen Gärten fleucht, ist meist harmlos. Wer aber auf Nummer sicher gehen möchte, kann seine Stechmücken im Rahmen eines Forschungsprojekts bestimmen lassen.
„Seelenwanderung“ – das klingt wie verspäteter Spiritismus, wie schlechter intellektueller Geschmack, zu dessen Befriedigung uns der Mut fehlt. Dabei lässt sich durchaus behaupten, dass Seelenwanderung zu jeder literarischen Lektüre gehört.
Das Auktionshaus Bassenge bietet alte und moderne Kunst in Berlin an. Mit einer feinen Graphik von Friedrich Olivier soll an vergangene Erfolge angeknüpft werden.
Daniel Brühl ist der deutsche Star des internationalen Kinos. Heute läuft sein neuer Film an: „Die Augen des Engels“ über den Fall Amanda Knox. Im Gespräch erzählt Brühl vom derben Humor seiner Hollywood-Kolleginnen und seinem ewigen Image des netten Kerls.
Wenn der Tod zur Geburtstagsfeier kommt, muss man sich ihm stellen. Jutta Bauers neues Bilderbuch zeigt, wie.
27 Lieder werden am Samstag beim Eurovision Song Contest dargebracht, und wieder werden sich viele Zuschauer fragen: Klingt das nicht alles irgendwie gleich? Gibt es ein Erfolgsrezept? Unsere Analyse der letzten zehn Siegertitel gibt Antworten.
Schuhmacher sind Künstler und Handwerker. Wir haben vier alte Meister in Florenz, London, Paris und Frankfurt besucht. In Teil drei der Serie stellen wir Jörg Koch aus Frankfurt vor.
In den bemerkenswerten Filmen von Stéphane Brizé und Apichatpong Weerasethakul treffen in Cannes die Extreme des Kinos aufeinander: traumhafte Geisterbeschwörung und unerbittlicher Sozialrealismus.
Tanzen kann in die Abhängigkeit führen, warnt ein ungarisches Forscherteam. Wer einmal in den Bann von Tango oder Flamenco gerät, zeigt demnach schnell andere Symptome von Suchterkrankungen.
In den fünf Jahrzehnten seines Schaffens ist er zur Personifikation der Bundesrepublik geworden. Die Chronologie seiner Hits liest sich wie das Protokoll des allmählichen Mentalitätswandels der Deutschen. Zum Tode des unvergleichlichen Sängers, Komponisten und Entertainers Udo Jürgens.
Für welche Lesart immer sich der Regisseur und Darsteller auch entscheiden mag, dieser schlichten, großartigen, vertrackten Erzählung „Bartleby“ ist sie nicht gewachsen. Oder doch: „Dead Wall Tales“ in Frankfurt.
Alle reden vom Erbe im Tanz, derweil blüht dieses vielgestaltig weiter: Zum 100. Geburtstag hat das Archiv der Tänzerin und Pädagogin Waltraud Luley eröffnet. Sie hat Generationen von Tänzern geprägt.
Wenn ihre Paare in Liebesinsolvenz gehen, zündet eine beißende Komödie der Peinlichkeit: Große Momente bei der Uraufführung von Yasmina Rezas neuem Stück „Bella Figura“ an der Berliner Schaubühne.
Salah flüchtete vor dem Krieg in Syrien. Inzwischen wohnt er in einer WG in Darmstadt, eine Hilfsorganisation hat dabei geholfen. Salah will in Deutschland Medizin studieren. Ein Besuch.
Rund 900 Veranstaltungen gibt es beim Hessentag zu hören, sehen und erleben. Zehn Tage lang soll Hofgeismar bei Kassel zum Mittelpunkt Hessens werden. Ein Ritt durch das Programmheft.
Wer Tanzen bislang für ein harmloses Vergnügen oder wahlweise hohe Kunst gehalten hat, der irrt. In Russland kann man sogar eingesperrt werden, wenn man sich für den falschen Rhythmus entscheidet.
Die Kurse der Staatsanleihen in Europa fallen kräftig.Obwohl EZB-Präsident Mario Draghi für viele Milliarden Anleihen kauft. Wie passt das zusammen?
Die Künstlerin schickt eine Zeichnung, die Schriftstellerin antwortet darauf mit einem Text: Der Wort-Bild-Wildwechsel setzt sich fort – mit einem Geweihpaddel und einem gewissen Spielraum.