Sushi oder Hiddensee?
Bei gefühlten zehn Grad Wassertemperatur hört der Badespaß wirklich auf. Es sei denn, man nimmt sich ein Beispiel an den Ernährungsgewohnheiten der Eskimos!
Bei gefühlten zehn Grad Wassertemperatur hört der Badespaß wirklich auf. Es sei denn, man nimmt sich ein Beispiel an den Ernährungsgewohnheiten der Eskimos!
In Wünsdorf im Süden von Berlin wurden 1915 Muslime im „Halbmondlager“ gefangen gehalten, die Nationalsozialisten bauten eine Bunkerstadt – jetzt soll hier eines der größten Lager für Asylbewerber in Deutschland entstehen.
Für etliche Israelis gehört arabische Musik immer noch zur Kultur des Feindes. Trotzdem wird sie im Land populärer - und oft hebräisch betextet. Sogar der Armeesender spielt die Stücke.
Viele Tote und Verletzte hat es nach einem Anschlag in Thailands Hauptstadt Bangkok gegeben. Schon jetzt ist klar, dass die noch unbekannten Angreifer das Land dort treffen wollten, wo es wirklich weh tut. Doch wer steckt hinter den Anschlägen?
Ich leide, also bin ich: Das Nationale Skulpturenmuseum in Valladolid zeigt, dass die spanische Kunst des Goldenen Zeitalters keinem Gefühl so vertraut wie der Empfindung von Schmerz.
Früher schubsten sie Regler rauf und runter, heute verdienen sie Millionen: DJs sind die neuen Superstars im Musikgeschäft. Dem Internet sei Dank.
Es gab eine Zeit, da war in Amerikas Westen kein Ort größer, reicher und moderner als Butte. Überwältigend schön ist die Stadt bis heute. Aber es wohnen zu wenige Menschen dort. Die Geschichte eines Rückbaus.
Wim Wenders ist einer, der staunt. Wer verstehen will, was den Regisseur beschäftigt, wen er verehrt und mit welchen Fragen er an die Werke anderer Künstler herangeht, sollte seine Bücher lesen.
Zeitpläne, Psychotricks und eine Aufforderung zu Tanzen. Drei Studenten und vier Lern-Experten verraten, wie man heil durch die Prüfungen kommt.
Canyoning ist eine Extremsportart - die meisten, die es versuchen, sind aber Anfänger. Über den freien Fall in den Schluchten Österreichs und der Schweiz.
Eine Frau will Rache, ein Mann alle Erinnerungen löschen: Mit seinem israelischen Fernsehfilm „Die Unvergessenen“ erzählt Matan Guggenheim von einer Liebe in nicht weichen wollender Anspannung.
Vom schluffigen Rock zum fluffigen Pop: „Currents“, das neue Album der australischen Band Tame Impala, reizt produktionstechnisch alle Möglichkeiten aus, verliert sich allerdings etwas im Artifiziellen.
Park, Spielplatz, Biergarten: An diesem Idyll entsteht in Bayern eine Notunterkunft für Asylsuchende. Es ist der beste Kompromiss zwischen Gesetzen, Grundrechten und einem Königsteiner Schlüssel, der Flüchtlinge dorthin schickt, wo es keinen Wohnraum mehr gibt.
Ihr Stil sieht nur scheinbar reduziert aus: Die Gigantin des Postmodern Dance im Gespräch über Variationen, Wiederaufführungen und ihr neustes Sück, die Achtziger und den Unterschied zwischen richtiger und schöner Choreographie.
In der Wissenschaft gibt es für die Angst vor der Leere einen feststehenden Begriff: horror vacui. So heißt auch das Label einer Münchner Designerin, die Menschen und Pyjamas wieder zusammenbringen will.
Eine Journalistin heuerte zum Schein bei einer Firma an, die im Sinne der russischen Regierung Propaganda im Internet verbreitet. Ein Blick ins Innere des Informationskrieges.
Er gilt als Gründungsvater des nigerianischen Films. Zu seinem 70. Geburtstag hat das Filmkollektiv Frankfurt Ola Balogun in Höchst eine Retrospektive gewidmet.
Eben noch war das Sofa weich, das Getränk kühl. Und jetzt hat das Boot ein Loch! Bei „Ich bin ein Star – Lasst mich wieder rein!“ tanzen Hysterie, Bequemlichkeit und Ungeduld im fröhlichen Reigen – ganz ohne Kakerlaken.
Nicht mit der Hand, nur mit dem Fuß: Die Schönheit des Spiels entsteht aus einer Verklärung des Gewöhnlichen, im Geheimnis des Zufalls und in Momenten des Erhabenen.
Anna Bader beherrscht die hohe Kunst des Wassersports – als eine der besten Klippenspringerinnen der Welt. Dabei bezeichnet sie sich selbst als einen „Schisser“. Nun springt sie bei der WM in Kasan.
Die neuen Bilder des belgischen Malers Michaël Borremans zelebrieren ein apokalyptisches Pandämonium. Den geheimnisvollen Totentanz zeigt die Galerie David Zwirner in der Schau „Black Mould“.
Vor zwanzig Jahren stand Ruanda nach dem Völkermord an den Tutsi vor dem Nichts. Jetzt hat das Land wieder Hoffnung. Eine wichtige Rolle dabei spielt die lebendige Kunstszene.
Verena Brehmers ist B1-Juniorin des Fußballvereins FFC Wacker München 99. Dreimal in der Woche trainiert sie auf dem dem Fußballplatz. Mindestens.
Sie hassen Neuankömmlinge, fühlen sich in ihrer Art bedroht und zünden die Autos Andersdenkender an: Autonome und Nazis sind mit Vollgas unterwegs zu grundlegenden Übereinkünften.
Barack Obamas Charisma hat die Glaubwürdigkeit seiner Politik immer eher desavouiert. Über einen Sänger und Tänzer, der auch amerikanischer Präsident ist, und darüber, was das eine mit dem anderen zu tun hat.
Drei Todsünden gibt es in Bayern: Gotteslästerung, Majestätsbeleidigung und Biergartenfrevel. Wenn es um die artgerechte Haltung unter Kastanien bei Bier und Brezen geht, verstehen auch höchste Herrschaften keinen Spaß. Und keine Neuerungen.
Hält das deutsche Volk die Griechen für Bettler? Das müsste sich doch herausfinden lassen, wenn man sich als Grieche verkleidet auf eine Einkaufsstraße setzt.
Spektakuläre Feuershows und Kunst im Beduinenzelt: Unter dem Leitspruch „Kreativität statt Konsum“ bietet das Theaterfestival Sommerwerft noch bis zum 2. August Programm für warme Abende.
Ob vor dem Studium oder währenddessen: Freiwillige Helfer werden auf der ganzen Welt gebraucht. Die Erfahrungen im indischen Slum oder beim Erdbeben in Nicaragua sind oft einmalig - aber auch richtig hart. Vier Erfahrungsberichte.
Udo feiert Udo, wie er swingt und kracht: Der nimmermüde über die Bühne hastende Rockopa ist der Motor der Deutschrockmaschine, der so viele entdeckt und gefördert hat. Auch beim Tourfinale in Frankfurt blieb er nicht allein auf der Bühne.
Ihre Musik erzählt von dem, was sie erlebt hat: Die westafrikanische Sängerin Fatoumata Diawara gastiert zusammen mit Roberto Fonseca in der Darmstädter Centralstation.
Vorfahrt für Nilpferde: Wer mit dem Kanu auf dem Sambesi unterwegs ist, sollte sich an die Spielregeln der Wildnis halten.
Die europäischen Staats- und Regierungschefs kamen in der langen Nacht von Brüssel dem Scheitern bedrohlich nahe. Es ist auch noch nicht endgültig abgewendet. Ob die Vorteile des Kompromisses überwiegen, wird man erst wissen, wenn es für eine Korrektur zu spät wäre.
Zuerst kam die Uni, dann die Promotion. Jetzt habe ich einen Lebenslauf wie zu viele andere – und Angst vor dem, was vor mir liegt. Ein Bericht aus dem Zentrum der Quarterlife-Crisis.
82.000 Manuskripte, 41 Millionen Seiten: In der Vatikanbibliothek wird ein ungeheurer Schatz gehortet. Die wertvollen Werke sollen nun mit viel Fingerspitzengefühl digitalisiert werden.
Rainald Goetz, der rasende Protokollant der Gegenwart, ist so dicht dran wie keiner an seiner Zeit, und doch weit entfernt von der nackten Tatsachenwiedergabe. Die Darmstädter Akademie traf eine überlegte Wahl.