Sie wusste, was sie tat
Endlich sollen Gabriele Münters Bilder für sich sprechen, ohne den Einflüsterer Kandinsky: Eine Retrospektive im Münchner Lenbachhaus korrigiert ein lange verbreitetes Missverständnis.
Endlich sollen Gabriele Münters Bilder für sich sprechen, ohne den Einflüsterer Kandinsky: Eine Retrospektive im Münchner Lenbachhaus korrigiert ein lange verbreitetes Missverständnis.
Sie haben die erfolgreiche Olympiabewerbung der Stadt miterlebt und die schwierigen Jahre des Bauens und Organisierens. Jetzt freut sich ein deutsch-koreanisches Paar, dass ihre Wahlheimat in der Welt bekannt wird.
Über AirBnb kann man bald auch Hotels und Luxuswohnungen buchen. Die sind im Schnitt doppelt so teuer wie das übrige Angebot – aber die Plattform verspricht sich von diesem Schritt sehr viel. Und das ist noch längst nicht alles.
Me too, Nachhaltigkeit, Brexit – und das Hochzeitskleid der künftigen Prinzessin: In der Mode gibt es viele offene Fragen. Die London Fashion Week sucht nach Antworten.
Sigmar Gabriel hat eine Kampagne gestartet, die ihn als Minister im Amt halten soll. Doch in der SPD hat der einstige Vorsitzende kaum noch Unterstützer. Nun setzt er auf öffentlichen Druck.
„Der Westen weiß überhaupt nichts von Russland“, sagt der Regisseur des Wettbewerb-Beitrags „Dolatov“. Wie wenig der Westen weiß, zeigt auch der Film „Shaihu Umar“, der die Beziehungen zwischen Nordafrika und „Schwarzafrika“ spiegelt.
An diesem Samstag wird Christian Petzolds „Transit“ im Berlinale-Wettbewerb gezeigt. Wie der Regisseur wohl die Herausforderungen der Romanvorlage löst? Und ob sich der Film von aktuellen Erwartungshaltungen befreien kann?
Deniz Yücel ist frei, doch für viele inhaftierte Journalisten in der Türkei hat sich die Lage damit nicht verbessert. Drei von ihnen wurden nun zu lebenslanger Haft verurteilt.
Die Ergebnisse der New Yorker Auktionen der Altmeister bei Sotheby’s halten sich im Rahmen der Erwartungen, bei den Zeichnungen gibt es aber einige Ausreißer.
Die verspätete Entdeckung der Emigrationsliteratur von einem Autor mit eisernem Willen: Ulrich Alexander Boschwitz publizierte „Der Reisende“ erstmals 1939. Jetzt ist der Roman endlich auf Deutsch zu lesen.
Nach neun Jahren sind die Tage Jacob Zumas gezählt, seine eigene Partei beruft ihn ab. Der ANC muss sich nun Fragen stellen, warum er das korrupte System so lange geduldet hat.
Neben den Porträts aller früheren amerikanischen Präsidenten hängen nun auch Bilder vom Ehepaar Obama in der National Portrait Gallery. Bei der Enthüllungszeremonie gab sich Barack Obama galant wie immer.
Max Beckmanns „Ägypterin“ war seit 1942 in privatem Besitz. Jetzt kommt das Bild mit der bemerkenswerten Provenienz auf den Markt.
Ein Gespräch mit dem Kulturwissenschaftler Helmut Lethen über sein neues Buch „Die Staatsräte“, das von der Elite im „Dritten Reich“ handelt – und zugleich als Lehrstück für die neuen Rechten gelesen werden kann.
In den Londoner Frühjahrsauktionen stehen gleich bei allen drei großen Auktionshäusern Gemälde aus der Hand Pablo Picassos an der Spitze.
Mit „3 Tage in Quiberon“ zeichnet Emily Atef ein Porträt der späten Romy Schneider – mit Marie Bäumer in der Hauptrolle.
Glanzvolle Werbung für Englands Königshaus: Zwei Ausstellungen im Buckingham Palace und der Royal Academy in London zeigen die Monarchen Karl I. und Karl II. als Sammler und Mäzene.
Nordkoreas Diktator fährt persönlich nicht zur Eröffnung der Winterspiele nach Südkorea. Stattdessen schickt er seinen ältesten Mitarbeiter und seine Chefpropagandistin – seine Schwester. Wer sind die Personen aus dem inneren Zirkel des Machtapparates?
Es wird leider nicht gut ausgehen: Omar Robert Hamiltons zorniger Roman „Stadt der Rebellion“ erzählt vom Scheitern des Arabischen Frühlings in Ägypten.
Neunzehn Produktionen konkurrieren im Wettbewerb der Berlinale, darunter vier deutsche Filme. Als letzten Wettbewerbsbeitrag nominierte die Berlinale einen Spielfilm über das Attentat von Utøya.
Heute vor hundert Jahren starb der Maler Gustav Klimt. Die Autoren Mona Horncastle und Alfred Weidinger legen eine Biographie zu dem Künstler vor. Sie fördern manches zu Tage, das kaum bekannt war.
Stefan Moses zeigte den Deutschen ihr Land. Im Mittelpunkt seines Schaffens stand immer der Mensch. Nun starb der Fotograf in München.
Das Wiener Fin de Siècle hat Hochkonjunktur: Die höchsten Zuschläge in Österreich 2017 spiegeln einen gesunden Markt wider, der auch für die Moderne und die Alten Meister Raum bietet.
Im Krieg in Syrien hatten tragbare Flugabwehrwaffen bislang kaum eine Rolle gespielt. Doch nun haben Rebellen ein russisches Kampfflugzeug abgeschossen. Nicht weit entfernt eskalieren Kämpfe zwischen der Türkei und Kurden.
Die Stadtfotografin Anna Lehmann-Brauns zeigt ihren „Blick von außen“ auf Darmstadt. Betrachter erstaunt die menschenleere Innenstadt auf den Fotos.
Eine witzlose Satire über die Entstehung eines üblen Films, mit einem arroganten Star in der Hauptrolle, der seine reale Vorlage dumpf denunziert: „The Disaster Artist“ im Kino.
Warum mussten durch den spanischen Terrorismus mehr als achthundert Menschen sterben? Fernando Aramburu hat einen großen Roman über Täter und Opfer, über Schmerz, Schweigen und Versöhnung geschrieben.
Gegen den Multimilliardär, Casino-Tycoon und Trump-Freund Stephen Wynn werden Vorwürfe sexueller Belästigung erhoben. Er zockte auch um bedeutende Kunstwerke.
Die Umweltministerin soll der EWU zeigen, dass Deutschland genug für die Luftreinheit tut. Donald Trump hält seine erste „Rede zur Lage der Nation“.
In New York warten Sotheby’s und Christie’s Ende Januar mit Altmeister-Auktionen auf - eine Vorschau auf das Angebot.
Wenn stimmt, was dem Regisseur Dieter Wedel an sexuellen Übergriffen vorgeworfen wird, stellt sich die Frage: Warum erhob niemand die Stimme? Besteht Hoffnung, dass, was mutmaßlich geschah, Vergangenheit ist?
Cottbus galt als Vorbild für die Aufnahme von Flüchtlingen. Doch jetzt mehren sich die Stimmen, die sagen: Damit Integration funktioniert, braucht es eine Pause.
Die Luke zum Boden ist eine Kippfigur: Haruki Murakamis Roman „Die Ermordung des Commendatore“ bringt einen Maler in Kontakt mit seinen Dämonen.
Wie sich der Westen beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos streitet, wie die Jusos die Groko stoppen will und ob man Homosexualität bei Asylbewerbern messen kann – der FAZ.NET-Countdown am Donnerstag.
Die Ausstellung „Fish, friends, flowers“ vereint die Zeichnungen John Bergers mit den Fotografien Jitka Hanzlovás. Im Zentrum der Schau steht die Freundschaft beider Künstler.
Der Maler Neo Rauch im Interview über seine große Retrospektive in Zwolle, den Bannzauber der Leinwand und seinen künstlerischen Weg aus der Abstraktion ins Figurative.