Was passiert mit uns, wenn wir sterben?
Ich habe einen Klon umgebracht, und es hat mir gefallen: Tom Hillenbrand legt den dritten Teil seiner „Hologrammatica“-Reihe vor – und macht sich Gedanken über Todeserfahrungen.
Ich habe einen Klon umgebracht, und es hat mir gefallen: Tom Hillenbrand legt den dritten Teil seiner „Hologrammatica“-Reihe vor – und macht sich Gedanken über Todeserfahrungen.
Rin Usami ist Japans literarischer Shootingstar und Chronistin des modernen Schmerzgedächtnisses. In ihrem Roman „Kankos Reise“ erzählt sie von einer ungewöhnlichen Autofahrt, die eine Familie wieder zusammenführen soll.
Wimbledon muss man im Stadion schauen? Was für ein Quatsch! Nirgendwo sieht Tennis so gut aus wie im Fernsehen oder im Stream.
Joschka Fischer fordert, Europa müsse eine Militärmacht werden. Der ehemalige Außenminister rät zu einem europäischen Nuklearschirm.
Ein Leben für den Gast und den Genuss: Vincent Moissonnier erzählt von seinem Leben und gibt einen tiefen Einblick in den Kosmos seines Kölner Feinschmeckerrestaurants.
Wer Nachwuchs großzieht, beschenkt die Gesellschaft mit den künftigen Financiers unserer Sozialsysteme: Aladin El-Mafaalani, Sebastian Kurtenbach und Klaus Peter Strohmeier beklagen die Vernachlässigung von Kindern.
Ein heruntergedimmter Connaisseur, eine Agentin in der Guyenne, ein Yoga-Urlaub in der Wüste: Neues, aber nicht nur Gutes von Andreas Storm, Rachel Kushner und Constantin Schreiber.
Er war Fußballnationalspieler und Weltmeister und ist jetzt Autor: Christoph Kramer stellt im Frankfurter Mousonturm seinen Debütroman „Das Leben fing im Sommer an“ vor.
Hubert Winkels ist mit 70 Jahren alt genug für das Amt des Literaturpapsts. In seinem autobiographischen Buch studiert er die kulturelle und religiöse Erfahrung trotzdem undogmatisch.
Die gefeierte Schweizer Popkünstlerin Sophie Hunger hat einen Roman geschrieben. Eine Freundschaftsgeschichte, vertrackt und poetisch wie ihre Songs, mit denen sie Säle in Atem halten kann: „Walzer für Niemand“.
Romane über die verlorene Jugend stammen oft von „Tatort“-Schauspielern. Aber auch der harmlose Kinderroman des Fußballers Christoph Kramer erweist sich bei genauerem Hinsehen als Beispiel melancholisch-weiser „Old Adult“-Literatur.
Was ist heute noch Identität? Helene Hegemanns neuer Roman folgt einer jungen Profikämpferin beim Driften durch die Großstadt, wo auch Sex keinen Ausweg aus der Einsamkeit mehr garantiert.
Alles wahr, wenn auch auf ganz besondere Art: Feridun Zaimoglus Roman „Sohn ohne Vater“ ist ein Fabulierkunstwerk, zusammengehalten vom Handlungsfaden einer phantasmagorischen Trauer-Reise in den Süden.
Der Verlag Kiepenheuer & Witsch bekräfigt auf Anfrage der F.A.Z., er wolle mit dem Rammstein-Sänger Till Lindemann nicht wieder zusammenzuarbeiten. Alle rechtlichen Möglichkeiten würden ausgeschöpft, um dies zu verhindern.
An faule Lendenfrucht gefesselt: Der KiWi-Verlag wollte sich von seinem Autor und Rammstein-Sänger Till Lindemann trennen. Ein Gericht stellte fest, dass die geschlossenen Verträge Bestand haben. Das Urteil hat zwei Pointen.
Nach schweren Vorwürfen beendete der KiWi-Verlag die Zusammenarbeit mit Till Lindemann. Der Rammstein-Sänger ging juristisch dagegen vor – nun gab das Kölner Landgericht der Klage statt.
Fußball ist nur eine Begleiterscheinung: Christoph Kramer, Weltmeisterspieler von 2014, hat mit „Das Leben fing im Sommer an“ seinen ersten Roman veröffentlicht. Mal jugendlich-übermütig, mal leicht pathetisch, immer ehrlich.
Kaum jemand kann Fußball so gut erklären wie der ehemalige Profi Christoph Kramer. Nun hat er einen Coming-of-Age-Roman geschrieben. Was will er damit?
Die Demokratie ist auf dem Rückzug, Autokratien sind auf dem Vormarsch. Marcel Dirsus erklärt, wie sich Diktatoren an der Macht halten, warum sie ständig Angst haben müssen und, wie groß die Chancen für ihren Sturz sind.
Deutschland muss aufrüsten, weil vor unseren Augen die alte Weltordnung zerfällt. Bei seinem Auftritt in Berlin zeigt Joschka Fischer, dass er den Ernst der Lage klarer erfasst hat als andere.
Der Traum im Traum gebiert die Sehnsucht nach der Zuflucht: Christian Krachts neuer Roman „Air“ fragt, was aus uns wird, wenn wir unsere Welt verlassen.
„Air“, der neue Roman von Christian Kracht, eine Fantasygeschichte aus einer eisigen Welt, ist pünktlich zum Erscheinen für den Preis der Leipziger Buchmesse 2025 nominiert worden. Zu Recht?
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Statt auf Fragen zu antworten, hielt er Monologe: In „Hitlers Interviews“ gibt der 2024 verstorbene Publizist Lutz Hachmeister vielsagende Einblicke in die Gespräche des „Führers“ mit ausländischen Journalisten.
15 Bücher in drei Kategorien: Die Jury des Preises der Leipziger Buchmesse hat ihre Shortlist bekanntgegeben. Darunter sind gefeierte Titel und bislang weniger beachtete.
Wer Fahrten ablehnt, wird mit unattraktiven Touren bestraft: Orry Mittenmayer berichtet von seinen Erfahrungen als Kurier von Essenslieferdiensten.
Und jetzt bitte lachen: Bei der Premiere seines Buchs „Den Bach rauf“ trat Robert Habeck in Berlin mit dem Moderator Micky Beisenherz zusammen auf. Es sollte nicht nur, es musste launig werden.
Caroline Darian ist die Tochter des Vergewaltigers Dominique Pelicot. Sie ist überzeugt, dass ihr Vater auch sie sexuell missbraucht hat. Und sie gibt erschütternde Einblicke in die Zerwürfnisse mit ihrer Mutter.
Was bestimmt die menschlichen Geschicke? Die vier Moderatoren, die sich sonst abwechseln im Bücher-Podcast, haben sich zum Gespräch im Studio getroffen: über ihre Lieblingsbücher des Jahres 2024.
Angela Merkel hat bei einer Lesung über die Rolle ihres Kleidungsstils in der Politik gesprochen – und verraten, wie sie von Rock zu Hosenanzug kam.
Voller Bewunderung, guter Beobachtungen und Zuneigung ist Daniel Kehlmanns Buch über den jüdischen Schriftsteller Leo Perutz. Und doch verkennt es einen entscheidenden Aspekt.
Das zehnte Gebot lautet: Du sollst nicht die Frau deines Nachbarn begehren. Dazu hat der Schriftsteller Feridun Zaimoglu eine Erzählung geschrieben.
Eine Oma liegt tot an der Treppe, der autistische Enkel wird verdächtigt. In Katja Lange-Müllers Prosadrama „Unser Ole“ wird das Hässliche und Böse der Menschen drastisch verdichtet. Darin verbirgt sich eine Anklage.
Der Kreis ist rund: Im neusten Band seines Lebensromans kehrt Joachim Meyerhoff zu seiner Mutter zurück und wird wieder Kind. Das führt zu einem Pointenfeuerwerk der Tragikomik.
Für alle, die noch Weihnachtsgeschenke suchen: Unsere Bücher, Musik, bewegten Bilder und nützlichen Dinge zu Weihnachten. Die Empfehlungen der Feuilletonredaktion der F.A.S.
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