Musik kommt ganz groß raus bei Bertelsmann
Der Medienkonzern fusioniert seine Musiksparte BMG mit US-Konkurrent Concord. Es ist einer der größten Deals der Bertelsmann-Geschichte, sagt Noch-Chef Thomas Rabe. Was dahintersteckt.
Der milliardenschwere Bertelsmann-Deal schafft einen neuen großen Player in der Musikwelt. Doch die Konsolidierung ist schon länger im Gange, begehrte Rechte bleiben gefragt – und Finanzinvestoren mischen munter mit.
Der Medienkonzern fusioniert seine Musiksparte BMG mit US-Konkurrent Concord. Es ist einer der größten Deals der Bertelsmann-Geschichte, sagt Noch-Chef Thomas Rabe. Was dahintersteckt.
Ein Quell der Freude: Das fabelhafte britische Trio The Wave Pictures zeigt im Zoom in Frankfurt, dass minimalistischer Rumpel-Rock und Virtuosität bestens zusammenpassen.
In London tauchen mysteriöse Plakate auf, einzelne Plattenläden verkaufen unbedruckte Schallplatten der Band „The Cockroaches“. All das deutet darauf hin: Die Rolling Stones sind zurück.
Finanzinvestoren und Musikunternehmen zahlen Hunderte Millionen für Rechte von globalen Superstars. Das Start-up Duetti setzt auf Katalogdeals mit kleineren Künstlern. Deutsche Rapper sind vorne mit dabei.
Millionensumme für ein Stück Musikgeschichte: Die E-Gitarre des Pink-Floyd-Gitarristen David Gilmour hat bei Christie’s alle Rekorde gebrochen. Auch andere Instrumente berühmter Rocklegenden kamen unter den Hammer.
Sein Ton ist unverkennbar, seine Gitarrenkunst die Konstante der Rockband Pink Floyd, so sehr sie sich über die Jahrzehnte verändert hat. Auch sein Solowerk hat Höhepunkte erreicht. Nun wird David Gilmour achtzig.
Whitney Houston ist ohne den DX7 nicht denkbar, Stevie Wonder liebte den Elka Synthex, und bei Pink Floyd hört man Minimoog: Im einzigartigen Synthesizer Museum Berlin kann man Popgeschichte anfassen – und selbst spielen.
Die Musiker Ye und Xavier Naidoo haben puren Antisemitismus verbreitet. Sie bitten um Verzeihung. Dafür muss man sie nicht feiern – aber der Weg zurück in die Mitte der Gesellschaft sollte nicht versperrt sein.
Das Ensemble Resonanz und Tabea Zimmermann widmen sich George Enescu und Benjamin Britten, der Berliner Cellist Johannes Fink bringt den Jazz mit seiner Band Fink Floyd zurück, vier Musiker interpretieren Werke von Eduard Tubin, Tanita Tikaram legt ihr zehntes Album vor.
Das erste Fußballspiel unter Frauen, „feindliche Ausländer“, BBC, Eishockey, Galopp und Pink Floyd: Im Alexandra Palace passierte in 152 Jahren viel. Nun ist klar, dass es dort bald noch lauter wird.
Vor fünfzig Jahren erschien das Album „Wish You Were Here“ von Pink Floyd. Der britische Dichter Simon Armitage bedankt sich mit einem überschwänglichen Liebesbrief.
Die fabelhafte walisische Blues- und Soul-Rockband Cardinal Black begeistert in der ausverkauften Brotfabrik In Frankfurt.
Die ikonische Band wird 60 Jahre alt. Eine Geschichte von Steuerärger, windigen Finanzexperimenten – und einem großen Zerwürfnis.
Black Country, New Road klingt auf dem dritten Album und nach dem Sängerwechsel wie eine andere Band. Drei Frauen übernehmen den Gesang und setzen auf folkige, ätherische Klänge.
In Folge 19 filetiert Designerin Marina Hoermanseder den Kader – aber den Kandidaten werden nicht nur verbale Demütigungen entgegengeschleudert. Dazwischen machen sich unbekümmert Frühlingsgefühle breit.
„Du bist tot“ - „Ja, aber das macht nichts“: Zwei verstörende Traumspiele in Frankfurt, wo Rieke Süßkow Jean Genets Drama „Die Zofen“ inszeniert und Christian Friedel Stanislaw Lems Science-Fiction-Roman „Solaris“.
Hiroki Totoki wird neuer Chef des Elektronik- und Unterhaltungsriesen. Er will unter anderem die Rechtepakete an der Musik von Queen, Pink Floyd und anderen Megastars noch besser vermarkten.
Nicht nur für Jimi Hendrix und Eric Clapton die Gitarre der Wahl: In diesem Jahr ist die Fender Stratocaster siebzig Jahre alt geworden. Dabei wirkt sie immer noch frisch und unverbraucht. Eine Würdigung.
Sechs Tage lang in Englands Norden unterwegs über Weiden und Felder und durch Weiler und Wälder. Eine Wanderung entlang des Hadrian’s Walls.
Der Rapper Ice-T hat Spaß daran, den guten Cop zu geben, und hasst den Tratsch im Hip-Hop. Jetzt bringt er mit Body Count endlich ein neues Album heraus. Ein Gespräch.
Auf dem Markt für Musikrechte ist Concord ein großer Name. Ein Gespräch mit Chef Bob Valentine über den Deal mit Phil Collins, den Reiz von musikbesicherten Anleihen – und den besonderen Eigentümer von Concord.
Mit Künstlicher Intelligenz macht sich die Musik selbst Konkurrenz. Ein Ersatz für Kreativität ist sie bisher nicht. Aber die Urheber von Hintergrundmusik fürs Fernsehen, Werbeclips oder Soziale Medien sollten sich warm anziehen.
Über einen Katalogdeal von Pink Floyd wurde viel spekuliert. Nun sind sich offenbar alle Beteiligten mit Sony Music einig geworden. Aber Gilmour, Waters und Co verkaufen für rund 400 Millionen Dollar nur einen Teil ihrer Rechte.
Seine Soli bei Pink Floyd sind Weltkulturerbe. Aber nach seiner alten Band möchte David Gilmour nicht mehr klingen. Auf dem Album „Luck and Strange“ hält er das Tonmaterial schlicht und erinnert bisweilen an die Beatles.
Ihr Progrock-Revival kam zur Unzeit, entwickelte sich aber zum großen Erfolg. Das Album „Fugazi“ und sein Titelsong zeigen die Band Marillion in einer vielversprechenden Zwischenphase.
Die 2018 gegründete Reminiszenz-Gruppe „Nick Mason’s Saucerful of Secrets“ in der Jahrhunderthalle würdigt die Anfänge der Band
Er gründete die Rockband Supertramp und löste sie wieder auf: Rick Davies war nie das Gesicht oder die markante Stimme der Gruppe, aber ihr wahrer Kopf. An diesem Montag feiert er 80. Geburtstag.
Saxophonistin Candy Dulfer stand bereits mit Musikstars wie Dave Stewart, Van Morrison und Pink Floyd auf einer Bühne. Beim Rheingau Musik Festival erweist Dulfer ihrem ehemaligen Mentor Prince die Ehre – und spielt in weiteren Projekten Funk und Jazz.
KI, Deep Fakes, neue Abrechnungsmodelle bei Spotify & Co, abflachendes Wachstum: In der Musikindustrie mangelt es nicht an Großthemen. Dennis Kooker sitzt für die Nummer zwei der Branche mit am Tisch. Ein Gespräch mit Sonys Digitalchef.
Hipgnosis gehörte lange zu den umtriebigsten Käufern von Rechten und hält Anteile am Schaffen von Neil Young oder Blondie. Der letzte Kauf liegt aber schon weit zurück und die Aktie steht nicht gut da. Jetzt sollen Rechte verkauft werden.
Analog ist für Heinz Lichtenegger kein Schimpfwort. In der digitalisierten Musikwelt behauptet er sich mit hochwertigen Plattenspielern und HiFi-Geräten.
Eine Live-Performance in Gdańsk, Polen.
In der FAS-Rubrik „Vier Fragezeichen“ verrät in dieser Woche der Lyriker und Literaturprofessor Dirk von Petersdorff, was er liest, sieht und hört.
Frankfurter Parteien, die Jüdische Gemeinde und zivilgesellschaftliche Initiativen setzen ein Zeichen gegen den Auftritt des umstrittenen Musikers Roger Waters in der Festhalle. 1500 Teilnehmer kommen zum Protest.
Frankfurter Parteien, die Jüdische Gemeinde und zivilgesellschaftliche Initiativen setzen ein Zeichen gegen den Auftritt des umstrittenen Musikers Roger Waters in der Festhalle. 1500 Teilnehmer beteiligen sich am Protest.
Gipfeltreffen der Gitarristen mit Gesangsgarnitur: Eric Clapton orchestriert in der Royal Albert Hall eine fulminante Abschiedsparty für Jeff Beck – die dessen Songs würdigt, neu interpretiert und dabei teils zu Tränen rührt.