Ozeane heizen im Rekordtempo auf
Eigentlich sollte im Vorjahr die Kälteanomalie La Niña die Erwärmung der Weltmeere bremsen. Die neue Hitzebilanz zeigt: Es kam ganz anders.
Die jüngste Beschleunigung der Erderwärmung ist aktenkundig. Nun dürfte 2026 ein neuer, starker El Niño die weltweiten Anomalien verstärken. Vor allem für 2027 stehen die Zeichen auf eine Rekordtemperatur.
Eigentlich sollte im Vorjahr die Kälteanomalie La Niña die Erwärmung der Weltmeere bremsen. Die neue Hitzebilanz zeigt: Es kam ganz anders.
Ökosysteme ähneln Organismen, die als Holobionten agieren. Die Verbindung von Ökologie und Gesundheit eröffnet neue Perspektiven. Ein Gastkommentar.
Das Klima der vergangenen beiden Jahre war anders: hitziger, extremer, sprunghafter – selbst für die Klimakrise ungewöhnlich. Jetzt haben deutsche Forscher eine mögliche Erklärung am Himmel entdeckt. Für die Klimapolitik heißt das: Die Aufgabe wird noch größer.
Im hessischen Biosphärenreservat Rhön wird mithilfe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein trockengelegtes Hochmoor wiedervernässt. Denn intakte Moore wirken als Kohlenstoffspeicher.
Kann man Holz, das niemand mehr benötigt, sinnvoll im Kampf gegen die Erderwärmung nutzen? Amerikanische Forscher haben da eine Idee.
Bei Operationen atmen Patienten klimaschädliche Narkosegase aus. Spezielle Filter helfen beim Recycling. Aber Kliniken könnten noch mehr tun.
Ein Wüstengewächs übersteht komplette Austrocknung und ist auch sonst hart im Nehmen. Damit ist ihm geradezu vorbestimmt, anderen Planeten die Segnungen der irdischen Biosphäre zu bringen.
Terraforming des Mars ist vielleicht einfacher, als bislang gedacht, behauptet eine neue Studie. Und dazu bedürfte es nicht einmal des kürzlich entdeckten Wassers tief in der Marskruste.
So schnell wie derzeit hat sich der Planet noch nie erwärmt, doch neue Werte zeigen auch: Die Aufheizung könnte sich ab jetzt verlangsamen. Nun heißt es: In 20 Jahren könnte die Krise halbiert werden.
Mit molekularbiologischer Arbeit haben Forscher den Stammbaum der Vögel untersucht. Es zeigt sich, dass der Artenreichtum vor 56 Millionen Jahren dezimiert wurde.
In 250 Millionen Jahren werden sich die Landmassen der Erde wahrscheinlich wieder vereinigen. Für bestimmte höhere Lebensformen kann das ungemütlich werden.
Aerosole können durch ihre Kühlwirkung die Erderwärmung zu einem gewissen Grad ausgleichen. Doch die Menge der kleinen Partikel in der Atmosphäre sinkt.
Das erste Mal seit Beginn der Industrialisierung liegt die mittlere Erdtemperatur über 17 Grad. Auch das Paris-Ziel von maximal 1,5 Grad Erwärmung ist Anfang der Woche wieder zeitweise überschritten worden. Der Klimawandel und El Niño befeuern die Rekordjagd.
Um die Klimaziele erreichen zu können, muss auch die Öl- und Gasindustrie ihre Emissionen schnell verringern. Die Internationale Energie Agentur (IEA) präsentiert fünf Maßnahmen, wie dies gelingen könnte.
Für die Landwirte kommt es nun darauf an, dass sie genug Erntehelfer finden. Dann könnte es eine gute Saison werden. Denn der Spargel hat dieses Jahr beste Voraussetzungen.
Hurrikan Ian und Taifun Noru haben außergewöhnlich schnell und heftig gewütet und große Zerstörungen hinterlassen. Da stellt sich abermals die Frage: Liegt das am Klimawandel?
Heiße und trockene Sommer werden häufiger. Steigt dadurch auch die Gefahr von Hungersnöten in Europa? Ein Gespräch mit dem Klimahistoriker Heinz Wanner.
Schon Georges Bataille kannte den Begriff der Grenzen des Wachstums: Er sah einen Energieüberschuss, den es durch vorsorgliche Vergeudung unschädlich zu machen galt.
Dort, wo vor mehr als 150 Jahren alles begann, sind heute unzählige Bohrlöcher ein Problem: Sie bilden ein riesiges Gasleck. Eine Reportage aus Pennsylvania.
Vom Hort des Lebens zum trockenen Klimainferno: Die Venus hat ein Jahr des drastischen Imagewandels hinter sich. Sonden hinschicken sollten wir trotzdem.
Fast zwei Drittel des russischen Bodens sind normalerweise dauerhaft gefroren. Der Klimawandel ändert das, die Menschen bekommen es zu spüren: Straßen sacken ab, Häuser drohen einzustürzen. Ein Besuch in der nördlichsten Großstadt der Welt.
Der im Eis konservierte Boden hat laut den Forschern bereits mehrere Kalt- und Warmzeiten überstanden. Durch Rodungsarbeiten im letzten Jahrhundert sei er allerdings freigelegt worden. Seither taut er auf.
In der öffentlichen Aufmerksamkeit läuft der Mars der Venus immer wieder den Rang ab. Nun haben NASA und ESA angekündigt, mit drei neuen Missionen unseren inneren Nachbarplaneten ins Visier zu nehmen.
Der Treibhauseffekt auf der Erde ist eigentlich ein wichtiger natürlicher Prozess. Er ist jedoch durch die übermäßigen Treibhausgasemissionen der Menschheit aus dem Gleichgewicht geraten.
Der Klimawandel wird unser Leben verändern. Mit innovativen Konzepten, neuen Materialien sowie effizienten und schonenden Kühltechniken wollen Forscher den Herausforderungen begegnen.
Wissenschaftler haben auf der Venus Phosphin entdeckt – ein Gas, das auf lebende Organismen hindeuten könnte. Dies sei noch kein Beleg dafür, dass auf Planeten Leben existiere. Doch ist es laut Nasa-Chef an der Zeit, vorrangig dort weiter zu suchen.
Die Hitzewelle in Sibirien mit Rekordtemperaturen von bis zu 38 Grad ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Folge des Klimawandels. Das zeigt eine Analyse der „World Weather Attribution“ – eine Initiative, die sich mit extremen Wetterereignissen befasst.
Wenn die Corona-Pandemie irgendwann überstanden ist, wird ein anderes großes Problem noch immer da sein: Wie gefährlich ist die globale Erwärmung der Erde inzwischen, gerade angesichts drohender „Kipppunkte“? Ein Gespräch mit dem Klimaforscher Jochem Marotzke.
Vor Barbados findet zu Zeit die bislang umfassendste Messkampagne der Atmosphärenforschung statt. Damit hofft man, der größten Unbekannten in den Klimamodellen ein Stück weit auf die Schliche zu kommen.
Die Lemminge bleiben weg, die hungrigen Eisbären rücken näher. Der Freiburger Polarforscher Benoît Sittler erlebt den Klimawandel in der Arktis hautnah.
Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen der Gegenwart. In einer vierteiligen Serie zeigen wir, wie er unser aller Leben verändert. Zu Beginn die Frage: Was wissen wir eigentlich über den Wandel?
Keine Entlastung. Auch von der Landwirtschaft kann die Erdatmosphäre nichts Gutes erwarten. Aus den Böden wird immer schneller Lachgas freigesetzt, die Überdüngung wächst zur globalen Krise. Nur stellenweise kann das Klima aufatmen.
Schlechte Nachricht für die Küsten: Der Anstieg des globalen Meeresspiegels hat sich zuletzt deutlich beschleunigt. Was daraus folgt, will der Weltklimarat in einem Sonderbericht erklären.
Der Treibhauseffekt an sich ist ein natürlicher Vorgang, ohne den auf der Erde frostige Temperaturen herrschen würden. Doch der menschengemachte Klimawandel - etwa durch Verbrennung fossiler Energieträger oder die intensive Landwirtschaft - lässt die Temperaturen stark steigen und führt zum Beispiel zu Dürren, Überschwemmungen und dem Ansteigen des Meeresspiegels.
Schlechte Nachrichten nicht nur an der Wetterfront: Der Klimawandel hat die Ozeane schneller aufgeheizt als gedacht. Das bedeutet nichts Gutes für die Zukunft.
Mit dem Klimawandel gibt es global immer weniger Schnee. Aber wieso dann das Schneechaos, das sich derzeit in den hohen Lagen an der Alpenvorderseite abspielt? Das ist so „normal“ wie die Schneemassen in der Antarktis.