Kein Happy End für Tony Martin
Tony Martin ist im letzten Einzelzeitfahren seiner Radsport-Karriere an einer WM-Medaille vorbeigefahren. Die Belgier Wout van Aert und Remco Evenepoel verpassen das erhoffte Gold.
Tony Martin ist im letzten Einzelzeitfahren seiner Radsport-Karriere an einer WM-Medaille vorbeigefahren. Die Belgier Wout van Aert und Remco Evenepoel verpassen das erhoffte Gold.
Cycling is coming home zur Rad-WM. Es begann mit einem Haus, einem Café und einer Rennbahn: Das belgische Flandern ist erzkatholisch – und verrückt nach Radsport. Die Rennen ähneln Wallfahrten.
Die Alpen dominiert, in den Pyrenäen triumphiert, die Zeitfahren kontrolliert: Tadej Pogacar ist der Mann dieser Tour de France. Eine deutsche Radsport-Legende macht derweil bald Schluss.
Meister der Monsteretappe: Wout van Aert macht nicht nur bei der legendären Fahrt auf den Mont Ventoux Eindruck. Belgien feiert seinen neuen Radsport-Liebling.
Der belgische Alleskönner Wout Van Aert schlägt am Mount Ventoux die Bergspezialisten. Tadej Pogacar baut den Vorsprung in der Gesamtwertung aus. Pech hat indes der deutsche Profi Tony Martin.
Wer macht nach drei Wochen in Paris das Rennen? Wenigstens fünf Radprofis glauben, die nun beginnende Tour de France 2021 gewinnen zu können. Alle haben gute Gründe.
Die nächste Generation tritt kräftig in die Pedale und macht sich einen Namen. Fünf Typen werden die Zukunft prägen: ein Windhund, ein Abenteurer, ein Original, ein Goldsucher und ein Alleskönner.
Statt als harte Zick-Zack-Fahrt durch die Region Limburg gestaltet sich das Traditionsrennen diesmal als Rundkurs um Valkenburg. Maximilian Schachmann verpasst dabei den Sieg nur knapp.
Wegen der belgischen Coronavirus-Richtlinien werden zwei starke Radteams kurz vor dem Start des Klassikers Gent-Wevelgem ausgeschlossen. Im Restfeld setzt sich Lokalheld Wout van Aert durch.
Auf dem Rad verschieben Wout van Aert und Mathieu van der Poel Grenzen. An diesem Samstag kommt es zum nächsten Wettrennen der langjährigen Weggefährten: bei Mailand–Sanremo.
Im Gegensatz zu seinem slowenischen Landsmann Roglic, der bei Paris-Nizza auf der letzten Etappe stürzte, lässt sich Pogacar den Gesamtsieg der Radfernfahrt Tirreno-Adriatico nicht mehr nehmen.
Bei der Flandern-Rundfahrt liefern sich die Alleskönner Mathieu Van der Poel und Wout van Aert ein faszinierendes Duell. Es geht um eine Machtdemonstration, wer in der Radzunft künftig das Sagen haben wird.
Nach 18 knüppelharten Anstiegen und rund 5000 Höhenmetern ist das deutsche Team um Geheimfavorit Maximilian Schachmann geschlagen. Zum Weltmeister krönt sich stattdessen der Franzose Julian Alaphilippe.
Das Grüne Trikot rückt für Sagan in weitere Ferne. Wegen eines Remplers im Zielsprint wird er zurückgestuft. Ewan gewinnt seine zweite Etappe. Im Gelben Trikot ist weiter Roglic unterwegs.
Die Lokomotive ist nicht mehr unaufhaltsam: Bei der Tour de France geht es für das Team Ineos nur um den Gesamtsieg. Das Duell mit Jumbo-Visma wirft nun eine wichtige Frage auf – die Antwort liegt weit oben in den Bergen.
Die deutsche Bora-hansgrohe-Mannschaft arbeitet den ganzen Tag und reißt das Feld auseinander. Doch Sprintstar Peter Sagan kann die Vorarbeit nicht vollenden. Am Ende jubelt wieder van Aert.
Bei der fünften Etappe rollt Wout van Aert als Erster über die Ziellinie. Für den Franzosen Julian Alaphilippe endet der Nachmittag dagegen mit einer bitteren Strafe.
Der Radsport startet in die Klassiker-Saison. Den Sieg bei Mailand-Sanremo holt sich ein Belgier, der schon in der Vorwoche erfolgreich war. Doch das ist für Wout van Aert noch längst nicht genug.
Nach seinem Sturz bei der Tour de France muss sich Wout van Aert sogar einer OP unterziehen. Für ihn ist die Rundfahrt ebenso beendet wie für Maximilian Schachmann – doch für den Deutschen kommt es sogar noch schlimmer.
Von wegen langweilige Sprintetappe! Auf dem zehnten Teilstück wird das Gesamtklassement durcheinander gewirbelt. Van Aert gewinnt den Zielsprint. Auch Buchmann gehört zu den Gewinnern.