Auch China auffällig
Die Verdachtsfälle unter Schwimmern häufen sich: Zwar bestreitet die chinesische Anti-Doping-Agentur Vertuschung. Aber warum hat der Weltverband der Schwimmer nicht auf die Fälle in Fernost reagiert?
Die Verdachtsfälle unter Schwimmern häufen sich: Zwar bestreitet die chinesische Anti-Doping-Agentur Vertuschung. Aber warum hat der Weltverband der Schwimmer nicht auf die Fälle in Fernost reagiert?
Einem Medienbericht zufolge soll der chinesische Schwimmverband die Ergebnisse von Doping-Proben verheimlicht haben. Chinas Anti-Doping-Agentur dementiert das – gesteht aber andere Dinge.
Doping, Vertuschung, Korruption: Wie soll es nur weitergehen im russischen Schwimmen? Trainer fordern harte Strafen, doch das System scheint dem der Leichtathletik zu gleichen.
Claudia Bokel fordert im Anti-Doping-Kampf eine Ausweitung der Untersuchungen. Im F.A.Z.-Interview erklärt die Vorsitzende der Athleten-Kommission des IOC auch, was sich bei der Wada noch ändern muss.
In einem Brief an die Welt-Anti-Doping-Agentur beklagen zahlreiche Sportler nicht genug vor Dopern geschützt zu werden. Sie fordern eine Ausweitung der Untersuchung über Russlands Leichtathletik hinaus. Sportminister Mutko reagiert ungehalten.
Nicht nur eine Tennisspielerin, sondern auch Biathleten, Ringer, Eisschnellläufer: Die Vielfalt der Hochleistungssportler, die ein Herzmedikament nehmen müssen, ist beachtlich.
Die Tennis-Spielerin Maria Scharapowa war ganz normal gedopt – aber selbst der Chef der Welt-Anti-Doping-Agentur behandelt sie mit vorauseilender Milde.
Maria Scharapowa droht nach ihrem positiven Doping-Test eine Sperre. Russlands Tennisverband redet dagegen von „Blödsinn“ – und versucht, die Vorwürfe herunterzuspielen. Auch der Sportminister stellt sich vor den Superstar.
Auf dem Weg der Besserung? Mitnichten. Die Nachrichten aus der Leichtathletik werden immer furchterregender, die Hilferufe drastischer.
Bei der Tennisspielerin aus Russland ist bei den Australian Open die verbotene Substanz Meldonium im Körper gefunden worden. Das hat Maria Scharapowa nun selbst bekanntgegeben. Auch ihr Anwalt macht eine wichtige Ansage.
Die französische Staatsanwaltschaft untersucht mögliche Straftaten bei den Vergaben der Olympischen Spiele an Rio de Janeiro und Tokio. Im Zentrum der Ermittlungen steht der frühere Präsident des Internationalen Leichtathletik-Verbandes.
Die Deutschen lieben ihren Kaffee. Trotz zahlreicher Studien ist unklar, wie der Bohnensud auf den Körper wirkt. Über den Versuch, herauszufinden, ob Kaffee schädlich oder gesund ist.
Die Wada konstatiert Komplettversagen des internationalen Leichtathletikverbands IAAF. Und dennoch erhält Sebastian Coe Rückendeckung. Der IAAF-Präsident muss den Weg aber frei machen.
89 Seiten umfasst der zweite Report zum Skandal im Weltverband der Leichtathleten. Die Inhalte sorgen für einen weiteren Imageschaden für die IAAF – denn nun sind es mehr als „eine kleine Anzahl von Schurken“. Der DLV beantragt einen außerordentlichen Kongress.
Günter Younger ist Sonderermittler der Welt-Anti-Dopingagentur Wada: Im Interview spricht er über Wunsch, Wirklichkeit und wegrennende Athleten bei der Jagd nach den Verbrechern im Sport.
Der Leichtathletik-Weltverband reagiert mit einem Zehn-Punkte-Plan auf seinen großen Doping- und Korruptionsskandal. Viel Neues oder Konkretes steht da jedoch nicht drin.
Eine ARD-Doku prangerte ein staatlich gestütztes Doping-System in Russland an und löste umfassende Untersuchungen aus. Ein Gericht in Moskau stuft die Vorwürfe nun als unglaubwürdig ein – und verhängt symbolische Geldstrafen.
Das IOC feiert die Grundsteinlegung des neuen Hauptquartiers. Eine angenehme Abwechslung zwischen Fifa-Korruptionsaffären und Doping-Skandalen in der Leichtathletik. Dennoch gibt es einen appell von IOC-Chef Bach.
Sebastian Coe gibt nach: Der IAAF-Chef beendet seine Beratertätigkeit bei Nike und gibt auch eine Villa in Monaco auf. Häme ist dem Leichtathletik-Präsidenten aber trotzdem sicher.
Als IAAF-Präsident gibt Sebastian Coe gerne den Erneuerer und Modernisierer. Nur, wie will er beim Leichtathletik-Verband endlich ausmisten? Er hat die Hinterlassenschaft doch produziert.
Die Leichtathletik-WM 2021 war ohne Bewerbungsverfahren an Eugene vergeben worden, den Gründungsort von Nike. Daraus ergeben sich „gute Fragen an Sebastian Coe“, der dem Sportartikel-Giganten eng verbunden ist.
Systematisches Doping in Russland und Korruption im Weltverband machen der Leichtathletik schwer zu schaffen. Im F.A.Z.-Interview redet Diskus-Olympiasieger Robert Harting Klartext.
Im Zuge des Doping-Skandals suspendiert der Weltverband Russlands Leichtathleten vorläufig von allen internationalen Veranstaltungen. Den Russen droht damit auch ein Olympia-Ausschluss für Rio 2016.
Der Skandal um die russische Leichtathletik erinnert an das System der DDR: „Der Anti-Doping-Kampf ist gescheitert.“ Das IOC reagiert routiniert und defensiv.
Das Moskauer Anti-Doping-Labor war offenbar eher ein Pro-Doping-Labor. Unterdessen beklagt ein hoher russischer Funktionär eine „Kampagne gegen russische Sportler“.
Nach einer Empfehlung der unabhängigen Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur findet Olympia 2016 ohne russische Leichtathleten statt. Doch der Fall könnte noch weitaus größere Folgen haben.
Sebastian Coe, Präsident des Welt-Leichtathletikverbandes, gibt sich vom erpresserischen Geschäftsgebaren seines Vorgängers geschockt. Britische Leichtathleten wussten offenbar mehr als ihr oberster Funktionär.
Wie beherrscht man die Welt? Was Joseph Blatter jahrelang betrieben hat, hat Primo Nebiolo vorgemacht. Nun beschließt Sportfunktionär Helmut Digel seine Karriere im F.A.Z.-Interview mit Attacken gegen den Leichtathletik-Weltverband.
Der neue Bericht der Welt-Anti-Doping-Agentur erzeugt den Anschein, dass der Kampf gegen Doping wirkt. Doch die Ergebnisse in den einzelnen Ländern und Sportarten variieren stark.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur veröffentlicht eine Liste mit Personen, die wegen der Unterstützung von Doping-Praktiken gesperrt sind. Dabei werden auch einige prominente Namen genannt.
WM-Medaillen: elf. Doping-Fälle: zwei. Vertrauen: verflogen. Kenias Umgang mit dem Betrug in der Leichtathletik ist hanebüchen. Die Reaktion der Welt-Anti-Doping-Agentur auch.
Der Doping-Insider Victor Conte, der einst Marion Jones zu Olympiasieg und Weltrekord im Sprint dopte, informierte die Welt-Anti-Doping-Agentur über seine Sicht der Dinge. Und dann?
Die Welt-Anti-Doping-Agentur distanziert sich von Aussagen des Generaldirektors des Schwimmverbandes Fina. Cornel Marculescu hatte erklärt, man könne Schwimm-Stars nicht nur wegen eines „Doping-Unfalls“ von der WM ausschließen.
Der Leichtathletik-Weltverband und die Welt-Anti-Doping-Agentur verstricken sich in immer größere Widersprüche: Zurückgetretene Funktionäre nehmen an Sitzungen teil. Und die Wada erinnert sich nicht an eigene Forderungen.
Unbeugsam wie die Spartaner in der Comic-Verfilmung? So geben sich die Herren vom Weltschwimmverband gerne in Sachen Anti-Doping. Da kann bei der Zahl der Kontrollen in Kasan bei der WM schnell die Phantasie blühen.
Der olympische Sport kämpft derzeit mit der Doping-Problematik und der Peking-Debatte. Trotzdem gleicht die „Agenda 2020“ des IOC einem raketengleichen Flug in die Zukunft. Alte Schwergewichte dürfen nicht mehr dabeisein.