Doping-Agentur will Status von Cannabis prüfen
Wegen des Konsums von Marihuana durfte die amerikanischen Spitzensprinterin Sha‘Carri Richardson nicht an Olympia teilnehmen. Nun kündigt die WADA eine wissenschaftliche Überprüfung der Droge an.
Wegen des Konsums von Marihuana durfte die amerikanischen Spitzensprinterin Sha‘Carri Richardson nicht an Olympia teilnehmen. Nun kündigt die WADA eine wissenschaftliche Überprüfung der Droge an.
Unter dem Namen Russian Olympic Committee treten die russischen Sportler in Tokio an. Es sind Athleten, die als Flaggen dienen. Athleten, die nicht antworten dürfen. Athleten, die Medaillen gewinnen. Viele Medaillen.
Der Untersuchungsbericht zur über Jahre korrupten Führung des Internationalen Biathlon-Verbands zeigt exemplarisch, wie leicht sich persönliche Interessen und die Pflichten des Funktionärslebens verbinden lassen. Auf der Strecke bleibt der faire Wettbewerb.
Sun Yang war vom Cas zu einer achtjährigen Sperre verurteilt worden, die das Karriereende des umstrittenen mehrmaligen Olympiasiegers und Weltmeisters bedeuten würde. Nun gibt ein Gericht der Revision statt.
In den Vereinigten Staaten ist die Kritik an dem Cas-Urteil zur Halbierung der Doping-Sperre gegen Russland besonders heftig. Anti-Doping-Chef Travis Tygart macht für die Entscheidung auch das IOC und die Welt-Anti-Doping-Agentur verantwortlich.
Athleten Deutschland übt harsche Kritik an der Welt-Anti-Doping-Agentur. Deren Führung habe den Ruf der Organisation in den letzten Jahren stark geschädigt. Es sei dringend Zeit für umfassende Änderungen.
Seitdem die frühere Leichtathletin Stepanowa und ihr Mann als Kronzeugen ausgesagt haben, leben sie in Amerika: „Wenn sie uns in Russland töten, werden die Russen es untersuchen und behaupten, es sei ein Unfall“.
Das Doping-Geschäft im internationalen Gewichtheben ist noch perfider als gedacht. Ein Bericht der Welt-Anti-Doping-Agentur beschreibt die kriminelle Energie im Weltverband und eine Kultur des Schweigens.
Muss die Wada eine Reform anstrengen? Nach der Ankündigung der Vereinigten Staaten, der Anti-Doping-Agentur die Mittel zu streichen, geht deren Präsident in die Offensive. Eigentlich will er eine andere Botschaft vermitteln.
Immer wieder hat Juri Ganus Reformen im russischen Sport gefordert. Nun ist der Chef der Anti-Doping-Agentur Rusada seinen Posten los. Unregelmäßigkeiten bei den Finanzen lautet die offizielle Begründung.
Olympia 2016 in Rio de Janeiro: Auf dem Wasser treibt ein Ölteppich aus Verdacht. Jeder beschuldigt jeden des Dopings. Und der fast unschlagbare Michael Phelps hält seinen Sport für verseucht.
Athletenvertreter aus Deutschland, Dänemark, den Vereinigten Staaten und Kanada fordern mehr Beteiligung für Sportler in Anti-Doping-Fragen. Sie beklagen eine „Kultur des Schweigens“ in der Wada.
Auch Wada-Chef Banks sieht sich mit der üblichen amerikanischen Strategie aus Drohung und Geldentzug konfrontiert. Doch der frühere 400-Meter-Läufer kontert die Vorwürfe Trumps mit Fakten.
Nutznießer der Olympia-Verschiebung könnten auch eine Reihe von Doping-Betrügern sein. Ihre Sperren hätten in diesem Jahr einen Start bei den Sommerspielen in Tokio verhindert – nun laufen sie aber ab.
Auch in Zeiten der Corona-Krise reißen die Doping-Enthüllungen aus Russland nicht ab. Nun sind die Olympiasieger Andrej Silnow und Natalja Antjuch schwer belastet worden. Der Fall Silnows ist besonders pikant.
Die Wada will „saubere Athleten“ so gut es geht schützen. Allerdings räumt Wada-Chef Banka ein, dass wegen der Coronavirus-Pandemie die Kontrollen gegenwärtig heruntergefahren werden müssten.
Nach einer Doping-Kontrolle wird die Blutprobe von Chinas Schwimmstar mit einem Hammer zerstört. Nun wird der Wiederholungstäter mit einer harten Strafe belegt. Sun Yang fühlt sich ungerecht behandelt.
Nachdem in China wegen des Coronavirus zunächst keine Dopingkontrollen vor den mehr durchgeführt wurden, soll die chinesische Anti-Doping-Agentur ihre Arbeit nun wieder aufnehmen. Das teilt zumindest die Welt-Anti-Doping-Agentur mit.
Die Welt-Anti-Dopingagentur Wada sichert China Unterstützung zu bezüglich der Doping-Kontrollen. Die Integrität des Anti-Doping-Prozess soll gesichert werden trotz der Behinderungen durchs Coronavirus.
„Ich konnte ihn ja nicht nicht abschicken“ sagt der Chef der russischen Anti-Doping-Agentur über den offenbar nicht besonders aussichtsreichen Einspruch gegen die Sanktionen der Wada.
Die vierjährige Sperre für Olympische Spiele und Weltmeisterschaften will Russland nicht akzeptieren. Die russische Antidoping-Agentur wird beim Cas Einspruch einlegen - so wie Präsident Putin das gefordert hatte.
Der Einfluss des Internationalen Olympischen Komitees in der Wada wächst. Nach der Entscheidung zu Russland tritt Victoria Aggar aus der Athletenkommission zurück – und garniert das mit deutlichen Worten.
Der Fall Sun Yang geht in die nächste Verlängerung: Der Internationale Sportgerichtshof Cas hat den Termin für die Urteilsverkündung verlegt. Grund sind Sprachprobleme.
Russische Sportler sollen in den kommenden vier Jahren nicht für ihr Land bei Olympia und WM starten. Die nur auf den ersten Blick hart wirkenden Sanktionen werden überwiegend begrüßt. Russland aber bleibt Spielraum.
Tricksen, täuschen, manipulieren: Russlands Sport wird für die nächsten vier Jahre von der Welt-Anti-Doping-Agentur gesperrt. Doch es sind noch viele Fragen offen, kommentiert F.A.Z.-Sportredakteur Christoph Becker.
Im Skandal um manipulierte Daten aus dem Moskauer Kontrolllabor darf Russland vorerst nicht an Olympia und an Weltmeisterschaften teilnehmen. Das ist aber nicht die einzige Strafe. Die Reaktionen fallen unterschiedlich aus.
Wegen der Manipulation von Doping-Daten wird Russland im Weltsport für vier Jahre gesperrt. Auf die Teilnahme und die Austragung der Fußball-EM hat das aber keine Auswirkungen. Den Grund erklärt die Wada.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat im Skandal um manipulierte Daten aus dem Moskauer Kontrolllabor eine Vierjahressperre gegen Russland verhängt. Damit darf Russland als Nation unter anderem nicht an den Olympischen Spielen in Tokio 2020 und Peking 2022 teilnehmen.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur will bei Sanktionen gegen Russland die Fußball-EM außen vor lassen. Einen Start unter neutraler Flagge bei Olympia lehnt das Nationale Olympische Komitee Russlands derweil ab.
Die Wada empfiehlt, Russland wegen weitreichender Doping-Verfehlungen für vier Jahre für alle sportlichen Wettbewerbe zu sperren. Dann dürfte das russische Nationalteam auch nicht an der Fußball-EM teilnehmen.
Weil der russische Leichtathletikverband Verstöße des Hochspringers Daniil Lyssenko vertuscht haben soll, sperrte die AIU mehrere Funktionäre. Nun zieht Präsident Dmitri Schljachtin persönliche Konsequenzen.
Mit dem „Rodchenkov Act“ wollen die Vereinigten Staaten ein Gesetz verabschieden, das die Unterstützung von Doping auf der ganzen Welt unter Strafe stellt. IOC und Wada machen dagegen mobil.
Die russische Datenmanipulation wird doch noch zum bestimmenden Thema der Anti-Doping-Konferenz in Kattowitz. Für Russland lautet mit Blick auf die Olympischen Spiele in Tokio weiter die Frage: Dabeisein oder Nichtdabeisein?
Noch immer nichts Neues in der Auseinandersetzung zwischen der Welt-Anti-Doping-Agentur und Russland. Oder? Ein bereits terminiertes Treffen musste nun abgesagt werden. Der Grund ist skurril.
Nach der Sperre von Alberto Salazar, dem Kopf des Nike Oregon Projects, soll die Welt-Anti-Doping-Agentur nun auch die Athleten der Trainingsgruppe überprüfen. Das zumindest fordert der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees.
Die Daten, die Russland der Welt-Anti-Doping-Agentur übergeben hat, sind manipuliert. Doch wer ist dafür verantwortlich? Der Rusada-Chef sieht die Feinde des russischen Sports im eigenen Land.