Russland soll das Staatsdoping zugeben
Seit November 2015 ist die russische Anti-Doping-Agentur suspendiert. Für eine Wiederzulassung müssen vor allem zwei Punkte erfüllt werden.
Seit November 2015 ist die russische Anti-Doping-Agentur suspendiert. Für eine Wiederzulassung müssen vor allem zwei Punkte erfüllt werden.
Der Sportgerichtshof hebt die Olympiasperren für 28 russische Athleten auf. Trotzdem sollen diese nach Ansicht von IOC und DOSB-Chef Hörmann nicht bei den Winterspielen starten dürfen. Ein deutscher Anwalt attackiert derweil den Wada-Ermittler.
Kronzeuge Grigori Rodschenkow könnte Licht ins Dunkel bringen im russischen Doping-Skandal. Doch interessiert das den Fußball-Weltverband? Nun gibt es scharfe Kritik vom Anwalt Rodschenkows.
Witalij Leontjewitsch Mutko pausiert sechs Monate als Präsident des russischen Fußballverbandes. Trotz Verwicklungen in den Doping-Skandal behält er andere Ämter.
Dürfen russische Sportler an den Paralympics teilnehmen? Zunächst bleiben sie gesperrt. Und der Weltverband erhöht demonstrativ den Druck. Im Januar gibt es die „wirklich die letzte Chance“.
Mit der Auswertung der Datensätze der russischen Doping-Proben soll verhindert werden, dass belastete Wintersportler unter neutraler Flagge nach Pyeongchang kommen.
Chris Froome muss ein Doping-Testergebnis vom September bei der Vuelta erklären. Der Radsport-Weltverband bestätigt den erhöhten Wert einer Asthma-Substanz. Der Tour-de-France-Sieger verteidigt sich mit therapeutischen Notwendigkeiten.
An diesem Dienstag entscheidet das IOC über einen Ausschluss des Landes von den Olympischen Spielen 2018. Wie lautet eigentlich der Vorwurf? Was sind die Beweise? Und wer ist der Kronzeuge?
Sind eine Milliarde Dollar Strafe statt eines Ausschlusses angemessen? Deutsche Professoren fordern zehnstelligen Schadenersatz für Russland. Die Russen wiederum drohen mit Boykott der Winterspiele von Pyeongchang.
Die russischen Skilangläufer Legkow und Below wehren sich mit Hilfe eines deutschen Anwalts gegen ihre lebenslange Doping-Sperre. Die Aufarbeitung des Skandals von Sotschi durch das IOC wird ein Fall für die Gerichte.
Witali Mutko bestreitet weiter eine staatliche Beteiligung am systematischen Doping in Russland – jetzt gibt er der Wada sogar eine Mitschuld am Betrug.
Der Internationale Paralympische Verband (IPC) gibt Russland eine Chance: Behindertensportler aus dem bislang suspendierten Verband erhalten eine Qualifikationschance für die Spiele von Pyeongchang.
Die Daten der von Wada und IAAF verschleppten Doping-Studie sind inzwischen sechs Jahre alt. Aber: Die Forscher würden heute sehr wahrscheinlich zu denselben Ergebnissen kommen.
Alberto Contador gehört zu den erfolgreichsten Radsportlern überhaupt. Der Verdacht war sein ständiger Begleiter – erst recht nach der positiven Dopingprobe bei der Tour 2010. Nun tritt er ab.
Der gesamte russische WM-Kader könnte Teil eines staatlichen Dopingprogramms gewesen sein. Wada-Ermittler McLaren erhebt nun in einem Interview schwere Vorwürfe.
Der Skandal um Doping in Russland hat jetzt den Confed Cup erreicht. Es soll Unregelmäßigkeiten auch bei der russischen Fußball-Nationalmannschaft gegeben haben. Die Fifa bestätigt das – ganz anders als Russlands Fußballchef.
Der IOC-Präsident fordert Konsequenzen auf dem großangelegten Betrug bei Olympia 2014. Den russischen Präsidenten Wladimir Putin nimmt Thomas Bach von Kritik unterdessen aus.
Reinhard Grindel positioniert sich: Der DFB-Präsident äußert sich zu Helene Fischer, will den Confed-Cup abschaffen, kritisiert Fifa-Entscheidungen – und richtet eine eindringliche Forderung an Gianni Infantino.
Reinhard Grindel fordert den Fifa-Präsidenten auf, Reformen umzusetzen. Personalentscheidungen beim Fußball-Weltverband nennt er „unklug und falsch“. Zudem hat er eine klare Meinung zum Confed Cup.
Nike will einen neuen Weltrekord – dafür soll Eliud Kipchoge unter zwei Stunden laufen. Unter anderem wird es dabei leistungssteigernde Schuhe, Flügelchen an der Wade und Spezial-Getränke geben.
Mit seinen Berichten belegte Richard McLaren das systematische Doping im russischen Sport. Doch die Konsequenzen, die daraus gezogen werden, gefallen dem Rechtsprofessor nicht.
Wer entscheidet, was ein Doping-Fall ist und was nicht? Die Athleten sollten nicht die Beweislast für die Clenbuterol-Funde tragen müssen, sagen Wada und IOC. Doch so ist das in den Regeln nicht vorgesehen.
Das IOC findet bei Nachtests der Olympischen Spiele 2008 Spuren des Kälbermastmittels. Dennoch werden keine Doping-Verfahren eröffnet. Unter den Sportlern sind auch jamaikanische Sprinter.
Das Projekt „Rocket Science“ um Hammerwerfer Sergej Litwinow ist ein russischer Gegenentwurf zum bestehenden System. Doch selbst die Aufrechten können sich nicht nur auf die Moral verlassen.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur plant Übergriffe auf dopende Olympiateams. IOC-Chef Thomas Bach kann das nicht zulassen. Der Schlagabtausch nun ist hässlich.
Das Bundesverdienstkreuz erhält IPC-Präsident Sir Philip Craven für sein Lebenswerk im Dienst des Behindertensports. Es sollte ihm aber auch Rückenwind geben bei der Lösung der Russenfrage. Die Deutschen fordern indes, weitere Missstände anzugehen.
Die Hackergruppe Fancy Bear veröffentlicht einen Bericht über mögliche Doping-Praktiken. Nun sieht sich die amerikanische Agentur offenbar gezwungen, Urinproben zu analysieren. Doch es gibt Widerstand.
Funktioniert das Anti-Doping-System doch? Forscher Perikles Simon spricht über die Aufrüstung von Dopern und Fahndern, folgenreiche Rechenfehler in Laboren und die Chance, ein krankes Leistungssystem halbwegs zu heilen.
Seit einem Jahr werden in Spaniens Fußball-Profiligen nur sehr wenige Doping-Proben genommen – die international gar nicht gültig sind. Dafür gibt es einen Schuldigen. Und eine Lösung ist nicht in Sicht.
Die WM 2021 wird definitiv nicht im sibirischen Biathlonzentrum Tjumen stattfinden. Ansonsten beschließen die Verantwortlichen nach dem Doping-Report über Russland aber nicht viel Substantielles.
Max Hartung, der neue erste Athletensprecher im DOSB, betrachtet die Sportförderung über die Bundeswehr als Umweg: „Man kann das Geld intelligenter und fairer einsetzen“, sagt der Säbelfechter. Nur wie?
Rolle rückwärts: Um die geforderten schärferen Anti-Doping-Regeln noch vor der WM durchzusetzen, beruft der Biathlon-Weltverband einen außerordentlichen Kongress ein. Noch am Vorabend hatte die IBU anderes verlauten lassen.
Im Zuge der russischen Dopingaffäre wurde die Öffentlichkeit zunächst um Geduld gebeten. Doch jetzt will die Internationale Biathlon-Union (IBU) konsequent handeln.
Nach der Aufhebung der Suspendierung wegen Dopingverdachts sind Russlands Skeleton-Sportler in Winterberg zurück im Weltcup. Fans und Athleten reagieren unterschiedlich – und bisweilen heftig.
Ricco Groß ist Nationaltrainer der russischen Biathleten. Im Interview spricht er über den Umgang mit den Doping-Vorwürfen gegen seine Sportler und die Angst um seinen Ruf.
Gab die Leiterin der russischen Anti-Doping-Agentur Rusada tatsächlich organisiertes Doping in ihrem Land zu? Ihre Organisation dementiert – und erhebt Vorwürfe gegen die „New York Times“.