Wada in Erklärungsnot
Stumm und von der Spielergewerkschaft der NFL-Profis diskreditiert: Der Fall Veerpalu und der Streit um die Zukunft des Tests auf das Wachstumshormon HGH gerät für die Welt-Anti-Doping Agentur Wada zum Desaster.
Stumm und von der Spielergewerkschaft der NFL-Profis diskreditiert: Der Fall Veerpalu und der Streit um die Zukunft des Tests auf das Wachstumshormon HGH gerät für die Welt-Anti-Doping Agentur Wada zum Desaster.
Ein Doping-Skandal nach dem anderen ist in die Amtszeit von Hein Verbruggen als Präsident des Internationalen Radsport-Verbandes gefallen. Doch statt sich in Frage zu stellen, perlt Kritik an ihm ab: „Ich habe ein reines Gewissen.“
„Die Beziehungen zur Wada haben sich dramatisch verschlechtert“. Die olympischen Sommersportverbände schießen gegen die Welt-Anti-Doping-Agentur und sprechen von einem Vertrauensbruch.
Das Deutsche Sportschiedsgericht entscheidet, dass die UV-Behandlung von Blut vor 2011 kein Verstoß gewesen sei. Jetzt wartet die Nationale Anti Doping Agentur darauf, ob die Welt-Agentur Wada gegen dieses neue Urteil in der Causa Erfurt vorgeht.
Lance Armstrong gibt sich nach seiner Demontage zurückhaltend. Dafür treten frühere Förderer auf den Plan und fordern Rückzahlungen in Millionenhöhe. Und die Mauer des Schweigens bröckelt.
Oscar Pistorius erhält die Ehrendoktorwürde. Die gedopte Kugelstoßerin Nadeschda Ostaptschuk findet ein Bauernopfer. Und Profi-Boxer Manuel Charr legt Protest ein. Sport kompakt am Dienstag.
Jahrelang sieht sich der ehemalige Radprofi Armstrong mit Doping-Vorwürfen konfrontiert. Zuletzt hatte die Usada nach positiven Doppingproben neue Anschuldigungen gegen ihn erhoben. Nun gibt er den Versuch auf, seine angebliche Unschuld zu beweisen. Eine Chronologie.
Das Internationale Olympische Komitee hat der weißrussischen Kugelstoß-Olympiasiegerin Nadescha Ostaptschuk ihre Goldmedaille aberkannt. In ihrem Blut wurde die verbotene Substanz Methenolon gefunden.
Der Präsident der Welt-Anti-Doping-Agentur John Fahey appelliert in einem offenen Brief an gedopte Sportler, sich von den Olympischen Spielen fernzuhalten. „Doping ist Betrug, so einfach ist das.“
Die Nationale Anti-Doping-Agentur hat ein erstes Verfahren gegen einen Sportler für Blutbehandlungen am Olympiastützpunkt Erfurt vor 2011 eingeleitet.
Die flatterhafte Position der Welt-Anti-Doping-Agentur in der Causa Olympiastützpunkt Erfurt sorgt für Ärger bei der Bundesregierung. Der Parlamentarische Staatssekretär Bergner wirft Wada-Generaldirektor Howman Versagen vor.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur hat in der Erfurter Affäre um die UV-Bestrahlung von Sportlerblut ihre Meinung geändert. Im Gegensatz zu vorherigen Bekundungen kommt die Wada nun zum Schluss, dass die Methode erst seit Januar 2011 verboten ist.
Alberto Contador will trotz der Dopingsperre seine Profi-Karriere fortsetzen. Er erwägt, das harte Cas-Urteil anzufechten. Die Entscheidung der Richter in Lausanne spaltet den Radsport.
Knapp zwei Wochen vor dem Super-Bowl-Finale hat der frühere Chef der Welt-Antidoping-Agentur Pound den Spieler der NFL vorgeworfen, mit allen Mitteln Tests auf das Wachstumshormon HGH zu verhindern.
Mit roten Augen ins Taxi: Nach vier Tagen endet Alberto Contadors Anhörung vor dem Internationalen Sportgerichtshofs. Das Urteil über den spanischen Tour-de-France-Sieger lässt auf sich warten.
Der internationale Sportgerichtshof wertet den Ausschluss überführter Dopingsünder von den Spielen in London als rechtswidrig. Von dem Urteil profitiert auch die nun „glückliche“ Eisschnelläuferin Claudia Pechstein.
ahe. FREIBURG. Richard W. Pound, Gründungspräsident der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada), hat die Glaubwürdigkeit aller am Kampf gegen Doping beteiligten Parteien in Frage gestellt. "Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Sportverbände ...
Wada-Chef Richard Pound hat die Bemühungen gegen das Doping mit deutlichen Worten kritisiert. In Freiburg griff er Regierungen und Sportverbände an. Er sparte auch seine eigene Organisation nicht aus.