Auf dem Rücken von Kindern
Bereits mit 13 Jahren um Olympiamedaillen zu konkurrieren, erzeugt erheblichen Druck. Das IOC sollte Kinderathleten unbedingt besser schützen. Damit sie länger genießen dürfen, was wichtig für sie ist: eine Kindheit.
Bereits mit 13 Jahren um Olympiamedaillen zu konkurrieren, erzeugt erheblichen Druck. Das IOC sollte Kinderathleten unbedingt besser schützen. Damit sie länger genießen dürfen, was wichtig für sie ist: eine Kindheit.
Wer nicht surfen kann, ist ein armer Wicht. Ein Bekannter der Frau unseres Autors hat deshalb beschlossen, richtig Wellen zu reiten. Es soll direkt ein Tuberide sein. Eine Glosse.
Italo Ferreira gewinnt die olympische Premiere des Surfens. Im Fokus steht aber Owen Wright, der vor sechs Jahren um sein Leben kämpfen musste. Sein Leidensweg findet nun in der „Badewanne“ ein Ende.
Hitze und Nepartak: Das japanische Wetteramt warnt vor Taifun Nummer 8, der die Hauptinsel im Osten und Norden treffen dürfte. Schutzmaßnahmen werden ergriffen, Wettbewerbe verschoben.
Es geht auch anders: Wer verstehen will, warum Skateboarden nun olympisch ist, findet einen Teil der Antwort auf Instagram. Den anderen kann man in Tokio hören.
Lauter Punkrock, coole Käppis und tief sitzende Hosen: Skateboarder geben ihre Premiere bei Olympia. Der 22 Jahre alte Japaner Yuto Horigome setzt sich in seiner Geburtsstadt Tokio im Street-Finale durch.
Die zweite Olympia-Nacht in Tokio bringt eine verdorbene Premiere im Wellenreiten, einen Weltrekord im Schwimmen und eine Radsport-Sensation in rot-weiß-rot.
Es gibt zu viele olympische Sportarten, die im Leben der Jugend nicht mehr vorkommen. Die Lösung, die sich das IOC für diese Diskrepanz überlegt hat, führt aber gleich zur nächsten.
Aus 28 werden auf einmal 33: Bei den Olympischen Spielen in Tokio sind in diesem Jahr fünf neue Sportarten dabei – nicht alle werden olympisch bleiben. Ein Überblick über die Premieren in Japan.
Japans Kaiser Naruhito eröffnet nach einer schlichten Feier vor leeren Tribünen das umstrittene Sportfest. Das olympische Feuer entzündet als letzte Fackelläuferin die Tennisspielerin Naomi Osaka.
„Emotional ist das ein schwarzer Tag.“ Einen Tag vor dem Straßenrennen wird Radsportler Simon Geschke als erster deutscher Olympiateilnehmer positiv auf das Coronavirus getestet.
Bademoden von Vilebrequin sind bunt, locker – und schwer auszusprechen. Geschäftsführer Roland Herlory über die Entstehung des Namens, kulturelle Erkenntnisse und den Unterschied zwischen Frauen und Männern.
Hawaii war zuletzt für die meisten Reisenden weiter weg denn je. Der Natur hat das gut getan. Nun öffnet der Archipel wieder für Touristen.
Der abermalige Virusnotstand in Japan hat Folgen für die Olympischen Spiele in Tokio, die am 23. Juli beginnen. In Tokio und Umgebung wird es keine Zuschauer geben.
Nach zwei tödlichen Unfällen auf italienischen Seen werden Forderungen nach strengeren Regeln und schärferen Kontrollen für den Motorbootverkehr erhoben. In beiden Fällen waren Touristen aus dem Ausland am Steuer gewesen.
Die Olympiaqualifikation für Tokio ist für den Surfer Leon Glatzer ein Kampf mit seiner Psyche. An dem Punkt, an dem er eigentlich schon nicht mehr kann, wächst er über sich hinaus.
Nur 22 Surfer werden bei der Olympia-Premiere ihrer Sportart um Medaillen kämpfen. Auf diese exklusive Bühne hat sich überraschend ein Deutscher gekämpft. Leon Glatzer reagiert emotional.
Leon Glatzer ist Deutschlands bester Surfer. In El Salvador kann er sich für Olympia qualifizieren – wenn er die richtige Welle trifft. Sein Optimismus ist groß. Denn Glatzer hat einen Vorteil.
Von Hawaii nach Australien, nach Brasilien und Südafrika: Profi-Surfer sind Klimasünder. Einige wollen nun aus diesem System aussteigen. Kann der Sport nachhaltiger werden?
Berge oder Wellen, Snowboard oder Surfboard – Leilani Ettel und André Höflich spielen nicht nur mit einem Element. Sie wollen die Natur spüren und zu Olympia.
Im Alter von nur 15 Jahren stellte er einen fabelhaften Höhenrekord in der Halfpipe auf. 7,30 Meter katapultierte sich Valentino Guseli in der Luft.
Brasilien trifft die Pandemie besonders hart. Das Gesundheitssystem ist überfordert und der Tourismus liegt am Boden, etwa im Surferort Itacaré.
Surfen steht in Tokio erstmals im olympischen Programm. Katherine Díaz aus El Salvador wollte dabei sein. Nun aber reißt ein Unglück die 22 Jahre alte Surferin aus dem Leben.
In Kapstadt geht eine Handvoll Menschen dem „Bodysurfen“ nach, einer Art Surfen ohne Brett. Glaubt man Historikern, könnte es sich dabei um eine der ältesten Wassersportarten handeln.
In den Küstengebieten in Niedersachsen und Schleswig-Holstein wird es ungemütlich: „Klaus“ fegt über das Land. Und das nächste Sturmtief steht schon in den Startlöchern.
Sie hat Angst vor dem Training, traut sich nicht mehr zu essen: Als Kind erlebt Anne Severin psychischen Druck im Turnverein. Heute fragt sie sich: Muss das sein? Ein Protokoll.
Francesco Risso, Chefdesigner von Marni, lässt die Mode näher an sich heran als viele andere. Er weiß aber auch, wann es sich lohnt, sie weit wegzuschicken.
Erstmals im Winter wurden an sechs aufeinander folgenden Tagen Temperaturen von 20 Grad und mehr gemessen. Was die Menschen freut, besorgt die Meteorologen.
Schwimmen, Surfen, Beachvolleyball: Mit einer parodistischen Olympia-Bewerbung sorgt Finnlands „kältester Ort“ für Aufsehen. Hinter der Ironie verbirgt sich eine ernste Botschaft.
Vor einem Jahr reiste Suparni Neuwirth nach Bali, um ihrem Job im Online-Marketing von dort aus nachzugehen. Im Interview erzählt die Digitalnomadin, wie sie auf der Insel sesshaft wurde – während einer Pandemie.
Fitte, athletische und muskulöse Körper gelten heute als schön. Doch der Körperkult kann schnell zu einem süchtig machenden Identitätsprojekt werden, bei dem es auch um die Antwort auf die Frage: „Wer bin ich?“ geht. Ein Gastbeitrag.
Sind Haie wirklich so gefährlich wie ihr Ruf? Seit 1934 hat es in Australien nicht mehr so viele tödliche Haiangriffe gegeben wie in diesem Jahr. Experten sehen aber keinen Grund zur Panik.
Weil Touristen ausbleiben, wollen Urlaubsländer Kunden mit „Bizcation“ locken. Irgendwo zwischen Arbeit und Urlaub liegen diese Angebote – aber lohnen sie sich überhaupt?
Wegen der Corona-Krise arbeiten inzwischen viele Menschen mobil – und fragen sich, ob das nicht auch irgendwo im Süden ginge. Tobias hat seinen Arbeitsplatz auf einer Terrasse in Portugal aufgebaut.
Höchste Auszeichnung, aber die geringste Anerkennung: Die Athleten nichtolympischer Verbände will der Staat stärker fördern, wird aber vom Deutschen Olympischen Sportbund gebremst.
Die Degenfechterin Monika Sozanska wollte im März einfach nur mal zehn Tage Urlaub auf Bali machen, um Kraft für die Saison zu schöpfen. Wegen Corona bleibt sie bis heute dort – und beendet ihre Karriere.