Diethart ist der nächste Österreicher
Thomas Diethart überrascht beim Neujahrsspringen die etablierten Kollegen. Freund scheidet nach dem ersten Sprung aus. Wellinger rettet als Fünfter die deutsche Bilanz.
Thomas Diethart überrascht beim Neujahrsspringen die etablierten Kollegen. Freund scheidet nach dem ersten Sprung aus. Wellinger rettet als Fünfter die deutsche Bilanz.
Janne Ahonen bekommt den Absprung in ein neues Leben noch immer nicht hin. Der finnische Skispringer ist jetzt 36. In Sotschi will er seine Karriere krönen. Denn ein Olympia-Coup fehlt ihm noch.
Die deutschen Skispringer wecken wenig Hoffnungen auf einen gelungenen Start ins Olympia-Jahr. In der Ausscheidung für das Neujahrsspringen bleiben sie vieles schuldig. Grund zur Freude hat nur Routinier Martin Schmitt.
Skispringen erschließt sich oft nur noch Insidern. Daher ist die neue „Best-to-beat-Linie“, die in den Schnee projiziert wird, vernünftig. Die Laser-Show von Oberstdorf sollte mehr werden als eine einmalige Event-Einlage.
Die DSV-Athleten springen beim Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf den eigenen Erwartungen hinterher. Bester Deutscher ist Marinus Kraus als Achter. Den Sieg holt sich Simon Ammann aus der Schweiz.
Bei der Vierschanzentournee, die am Sonntag (16.30 Uhr) beginnt, wollen die deutschen Skispringer ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Die Chancen auf den ersten Gesamtsieg seit 2002 sind so gut wie lange nicht.
In Oberstdorf springen die meisten Deutschen ins Startefeld fürs Auftaktspringen der Vierschanzentournee. In Lienz fährt Maria Höfl-Riesch alpin auf Rang 15. In Oberhof sind Marit Björgen und der Kanadier Harvey die Schnellsten. Wintersport kompakt am Samstag.
Am Samstag startet Severin Freund mit dem Qualifikationsspringen in die Vierschanzentournee. Es folgen im Winter die Olympischen Spiele: Im Interview spricht der ehemalige „Fahrstuhlspringer“ über Aufstieg, Absprung, Ambitionen und Apfelkuchen.
In einer Woche beginnt für die Skispringer mit der Vierschanzentournee der erste Saisonhöhepunkt. Deutsche und Österreicher haben einige Sorgen. Zeit, vorhandene Schwächen zu analysieren, bleibt aber kaum.
In Sotschi will der Harry Potter der Lüfte seine eindrucksvolle Olympia-Trilogie vollenden. Mit Zauberei hat die Kunst des Skispringers Simon Ammann nichts zu tun.
Erst ein Sieg, dann ein schwerer Sturz: Thomas Morgenstern trägt als Erinnerung an einen denkwürdigen Weltcup auch Schnittwunden im Gesicht davon.
Beim Saisonstart der Skispringerinnen landet die erst 14 Jahre alte Debütantin Gianina Ernst auf Anhieb auf dem zweiten Platz. Severin Freund gewinnt bei den Männern.
Der unter seinem Spitznamen „Eddie the Eagle“ zu Ruhm gelangte Brite Michael Edwards soll als Vorspringer beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen antreten.
Das Skispringen wird abgebrochen. Nachwuchsrodler Eißler gewinnt gleich ein Weltcup-Rennen. Wendl/Arlt sind nicht zu schlagen. Wolf sprintet auf Rang zwei. Und Peiffer wird Fünfter. Wintersport kompakt am Samstag.
Bei neun Meter Wind sei die Sicherheit des Athleten nicht mehr im Vordergrund, sagt Skispringer Schlierenzauer. Trainer Pointner kritisiert, die Jury hätte keinen Durchgang ansetzen dürfen.
Der Olympia-Winter der Skispringer beginnt mit einem Eklat. Beim skandalösen Einzelwettbewerb verweigern Schlierenzauer und Bardal ihre Versuche. Wellinger beschert den Deutschen den erhofften Podestplatz.
Andreas Wellinger ist erst 18 Jahre alt. Doch er zählt schon jetzt zu den besten deutschen Skispringern. Den Erwartungsdruck nimmt Wellinger mit jugendlicher Gelassenheit.
Früher galt er als „Adler“, heute seien seine Resultate „weder Fisch noch Fleisch“ - sagt zumindest Bundestrainer Schuster, der Skispringer Martin Schmitt vorerst nicht nominiert.
Sven Hannawald war als Skispringer erfolgreich, doch das Burn-out-Syndrom machte ihn zum Wrack. Ein von Ulrich Pramann mitverfasstes Buch berichtet eindringlich vom Leidensweg.
Hans-Georg Aschenbach war eine DDR-Skisprunglegende. Seit 1993 praktiziert Aschenbach als Arzt in Freiburg. Im F.A.Z.-Interview spricht er über Doping-Opfer im Westen und ihre Verantwortung Kindern und Jugendlichen gegenüber.
Hitzefrei gibt’s nicht. Auch am heißesten Wochenende des Jahres kennt der Profisport in Deutschland keine Pause. Manche müssen sogar dicke Schaumstoffanzüge tragen. Die deutschen Eisschnellläufer jedoch haben gut lachen.
Humor ist, wenn man trotzdem Sport macht: Jonathan Briefs hat als „Humorberater“ den österreichischen Skispringern das Fliegen erleichtert und Felix Neureuther den Spaß am Skifahren zurückgegeben. Ein Gespräch über gute Laune, gute Leistung und gezielte Provokation.
Deutschlands Skispringer erleben beim Weltcup in Lahti ein perfektes Wochenende. Erst gewinnt das DSV-Quartett den Teamwettbewerb, dann fliegt Richard Freitag zu seinem dritten Karrieresieg im Einzel. Severin Freund steht als Dritter ebenfalls auf dem Podium.
Erst hatten die Norweger Silber, dann gar nichts mehr. Nach einem chaotischen Ende beim WM-Springen von der Großschanze kritisiert der FIS-Verbandschef das eigene System. Wer brauche schon das Kabarett an Kampfrichtern.
Das deutsche Skisprung-Quartett erreicht bei der WM zwar das Finale - doch mehr nicht. Richard Freitag wird Sechster. Ein unerwarteter Sieg gelingt Kamil Stoch. Einen schwarzen Abend erwischt indes Gregor Schlierenzauer.
Frauen-Skispringen wird immer populärer, 200 Athletinnen trainieren mittlerweile auf professionellem Niveau für Wettkämpfe wie die laufende Weltmeisterschaft der Nordischen Skisportler.
Überraschend gewinnt Richard Freitag das Skifliegen in Oberstdorf. Die DSV-Springer sammeln neues Selbstvertrauen für die WM in Predazzo.
Mit dem Sieg der Vierschanzen-Tournee gelingt Gregor Schlierenzauer der nächste Meilenstein seiner Karriere. Bis zum Wochenende könnte bereits ein weiterer folgen - die Bestmarke von 46 Triumphen.
Skispringen ist unberechenbar geworden. Sogar für die Athleten. Auch bei ihnen hat sich Misstrauen eingenistet. Der Vorwurf einer „tobenden Materialschlacht“ kommt zur rechten Zeit, um Veränderungen anzustoßen.
Im strömenden Regen von Bischofshofen behält Gregor Schlierenzauer die Nerven und gewinnt wie im Vorjahr die Vierschanzentournee. Ein Fiasko erlebt indes Severin Freund. Die Deutschen sind für einen großen Coup noch nicht reif.
Gregor Schlierenzauer winkt beim Finale der Vierschanzentournee das 45. Meisterstück seiner Karriere. In Österreich wird der Skispringer gefeiert wie ein Pop-Star. Doch dieser Hype macht ihn stutzig.
Skier, Schuhe und Anzüge: Für den Trainer der deutschen Skispringer ist das Regelwerk nicht mehr kontrollierbar. Zustimmung erhält er vom größten Rivalen. Der Internationale Skiverband aber weist die Vorwürfe zurück.
In der Qualifikation zum Tournee-Finale in Bischofshofen lässt sich Severin Freund Steigerungspotential. 126 Meter bedeuten nur Rang 25. Doch bei schwierigen Bedingungen muss auch der Führende kämpfen. Zudem wird das Springen von Stürzen überschattet.
Die Flaute der deutschen Bob-Männer endet mit einem Doppelsieg. Auch die Rodel-Doppelsitzer können sich doppelt freuen. Die Kombinierer werden Zweiter. Und bei der Vierschanzentournee wird diskutiert. Wintersport kompakt am Samstag.