Richtige Arbeit für richtiges Geld
Die WDR-Produktion „Keiner schiebt uns weg“, in der Frauen im Jahr 1979 für gerechte Bezahlung kämpfen, beruht auf einer wahren Begebenheit. Das Problem ist geblieben, die Arbeitsbedingungen haben sich geändert.
Die WDR-Produktion „Keiner schiebt uns weg“, in der Frauen im Jahr 1979 für gerechte Bezahlung kämpfen, beruht auf einer wahren Begebenheit. Das Problem ist geblieben, die Arbeitsbedingungen haben sich geändert.
Er ist einer der erfolgreichsten deutschen Sänger: Herbert Grönemeyer spricht über sein neues Album „Tumult“, über die Fehler von Mesut Özil und Angela Merkel sowie über vergebliche Anrufe bei dem legendären Produzenten Rick Rubin.
Viel besser als man glaubt: Ein Dortmunder Forschungsprojekt untersucht den Städtebau im Ruhrgebiet. Seine Ergebnisse widersprechen alten Überzeugungen und lassen vom Imageproblem der Gegend wenig übrig.
Florence Kasumba sehen wir bald als Ermittlerin im „Tatort“. Davor geht es für sie rund bei „Cobra 11“. Angefangen hat die Schauspielerin im Musical. Ein Gespräch über Tanz, Kung-Fu und #MeTwo.
Am Niederrhein und im Ruhrgebiet ist die Polizei gegen einen mutmaßlichen Schleuser vorgegangen. Er soll unter anderem rumänische Staatsangehörige als vorgebliche Ehefrauen für seine Kunden vermittelt haben.
Späti, Kiosk, Trinkhalle – wie sie auch heißen, überall in Deutschland beglücken sie Menschen. Mit eiskaltem Bier, mit Süßigkeiten zum Mischen, mit noch unverdrängten Urgesteinen der Stadt. Vier Autoren schwärmen.
In manchen deutschen Städten ist es verboten, Alkohol auf öffentlichen Plätzen zu trinken. Juristen und Sozialarbeiter halten nicht viel von solchen Verordnungen.
Der Strukturwandel im Ruhrgebiet hat eine Industriekulturindustrie entstehen lassen, bei der die ursprüngliche Bevölkerung kaum eine Rolle spielt. Das selbstbewusste Bekenntnis zum „Alten“ hat nur einen Zweck. Ein Gastbeitrag.
Im Süden Attikas liegt der Ruhrpott der Antike und der Neuzeit. Über Jahrhunderte prägte er die Geschichte Griechenlands und gebar Lavrio, die erste Industriestadt des Landes. Lange lag sie darnieder, doch jetzt, ausgerechnet in Zeiten der Krise, kommen die Touristen.
Wie ist die bemerkenswerte Karriere des Ruhrdeutschen zu erklären? Ludger Claßen von der Universität Duisburg-Essen gibt Beispiele und räumt mit Vorurteilen auf.
Die Treuhand bewegte sich in der Öffentlichkeit zwischen Mythos und Protest. Der Wirbel kam erst, als die eigentliche Arbeit schon getan war. Hat der Fonds auch heute noch Auswirkungen auf den Graben zwischen Ost und West?
Fünf Angeklagte sollen im Ruhrgebiet eine Reihe von Schülerinnen vergewaltigt haben. Zu Prozessbeginn in Essen legt einer ein Geständnis ab: „Ich schäme mich“, lässt er seinen Verteidiger erklären.
Roher Stoff: Das Ruhrgebiet war lange Zeit durch den Kohlebergbau geprägt. Eine Essener Ausstellung erzählt nun die Geschichte des schwarzen Goldes.
Schwere Regenfälle haben am Dienstagabend in Teilen Deutschlands vollgelaufene Keller und überflutete Straßen verursacht. Am Mittwoch gehen die Aufräumarbeiten weiter – neue Gewitter sind schon wieder angesagt.
Vor 75 Jahren zerstörte die Royal Air Force die Möhnetalsperre. In der meterhohen Flutwelle kamen Hunderte Zivilisten ums Leben. Zeugen erinnern sich noch genau an den Tag, als die Mauer brach.
Seitdem es Airbnb gibt, verschwinden die Hotels, heißt es. Von wegen! Das Gegenteil ist wahr: Überall sprießen neue Hotels aus dem Boden. Airbnb könnte den Hotelbetreibern gerade eine Tür geöffnet haben.
Die Kohle geht, die Bilder bleiben: Josef Stoffels hat den deutschen Steinkohlebergbau dokumentiert. Das Ruhr-Museum in Essen widmet dem Fotografen nun eine großartige Ausstellung.
In der Nachkriegszeit waren sie ganz groß, inzwischen sind sie im Freilandmuseum angekommen: Sind Häuser aus Stahl mehr als nur eine Episode der Architekturgeschichte?
Die Steinkohle an der Ruhr ist Geschichte: In diesem Jahr wird die letzte Zeche schließen. Heute schon boomt die Erforschung der Bedeutung dieser Zäsur.
Dem VfL Bochum gelingt der Premierensieg unter Trainer Robin Dutt. Damit holt das Team auf dem Ruhrgebiet wichtige Punkte im Abstiegskampf. Für den FC Ingolstadt geht die Talfahrt in der zweiten Fußball-Bundesliga weiter.
Der mit Fahndungsfoto gesuchte, mutmaßliche Vergewaltiger hat sich der Polizei gestellt. Er kam auf die Polizeiwache – zusammen mit seinem Anwalt. Drei andere Verdächtige sind bereits in Untersuchungshaft.
Nach der mutmaßlichen Vergewaltigung mehrerer Schülerinnen im Ruhrgebiet sucht die Polizei nach einem der fünf Täter. Erst drei von mindestens sechs Opfern sind bekannt.
Die Täter gingen brutal vor: Mädchen wurden unter einem Vorwand in eine Falle gelockt, dann kam es zu erzwungenen sexuellen Handlungen. Zwei der Verdächtigen sind auf der Flucht.
Auf Prosper-Haniel, der letzten Zeche im Ruhrgebiet, bereiten sich die Arbeiter auf die Schließung vor. Von 2700 Mitarbeitern werden viele in den Vorruhestand gehen, andere sich neue Jobs suchen. Die Pumpen unter Tage aber müssen weiterlaufen – für immer.
Der WDR nimmt in einer Dokureihe die siebziger Jahre im bevölkerungsreichsten Bundesland unter die Lupe. Dabei finden sich einige Nachlässigkeiten.
Im Emscher-Umbau wird ein wichtiger Bauabschnitt beendet. Für das Ruhrgebiet bedeutet der Fortschritt des Riesenprojekts die hygienische Erlösung: Es steht kurz davor, eine zivilisierte Kanalisation zu bekommen.
Von wegen rauchende Schlote: Der Essener Süden lockt mit Wasserblick und Pferdekoppeln vor der Tür. Mondäne Altbauten müssen luxuriösen Neubauten weichen.
Am kommenden Wochenende eröffnet in Münster die Schau „Skulptur Projekte“. Die Großausstellung lädt alle zehn Jahre Künstler aus aller Welt ein. Im Ruhrgebiet setzt sie jetzt schon einen Kontrapunkt.
Ruhrpott-Romantik im grauen Bochum: Die Stadt hat viele Geschichten zu erzählen und sehnt sich nach einer Aufwertung durch junge Künstler. Schriftsteller und Kabarettist Frank Goosen zeigt uns die authentischen Ecken seiner Heimat.
Mit der Absage der SPD an eine große Koalition stehen im Düsseldorfer Landtag alle Zeichen auf Schwarz-Gelb. CDU-Landeschef Laschet ist bereit. Nur einer bleibt zurückhaltend.
Die SPD in Essen hat allen Grund zur Panik: Vor der Wahl in NRW am Sonntag gibt es zu viele hausgemachte Probleme – und auch die AfD könnte im Kerngebiet der Sozialdemokratie kräftig punkten. Wie ernst sieht es tatsächlich aus?
Glück auf, der Steiger kommt: Auch in der Wetterau fuhren früher Kumpel ein. An die Geschichte des Bergbaus erinnert ein Museum in Wölfersheim. Beinahe hätte es geschlossen werden müssen.
Die Terrorpläne klingen sehr konkret, der Anschlagsort und das Zeitfenster scheinen festzustehen. Die Polizei riegelt ein Einkaufszentrum in Essen ab. Ein Tag danach – die Fakten im Check.
Mit falschen Versprechungen locken kriminelle Banden offenbar gezielt Bulgaren und Rumänen ins Ruhrgebiet. Dort werden die Zuwanderer abgezockt – genau wie die Sozialkassen.
Nach der Bekanntgabe seiner Kanzlerkandidatur beginnt Martin Schulz seine Deutschland-Tour im Ruhrgebiet. Den Genossen im Ruhrpott gefällt er. Aber die Veranstaltungshalle rockt er nicht.
Das Literaturfestival „lit.Colgone“ hat Kapazitätsprobleme: Auf der Suche nach neuen Orten für neue Veranstaltungen findet sie im Ruhrgebiet zahlungskräftige Partner. Dass die bisher wenig für Literatur übrig hatten, soll nicht stören.