Der Wandel der Zeiten
Bergarbeiterstreik in Yorkshire, Thüringen nach dem Mauerfall: Michael Kerstgens fängt in seinen Fotografien Geschichte und Gegenwart ein. Seine Arbeiten sind nun im Fotografie Forum Frankfurt zu sehen.
Bergarbeiterstreik in Yorkshire, Thüringen nach dem Mauerfall: Michael Kerstgens fängt in seinen Fotografien Geschichte und Gegenwart ein. Seine Arbeiten sind nun im Fotografie Forum Frankfurt zu sehen.
Die AfD ist längst kein rein ostdeutsches Phänomen mehr. Im Ruhrgebiet erzielt sie Rekordwerte und dringt in einstige SPD-Hochburgen vor. Was treibt diesen Wandel an? Eine Spurensuche.
Doch, doch, dieses Werk zeugt von Besessenheit: Ein Band präsentiert eine Auswahl der großartigen Trinkhallen-Fotos, die Tata Ronkholz im Rheinland und Ruhrgebiet aufgenommen hat.
Welche Vergangenheits- und Zukunftserzählungen braucht die Gegenwart dieses Ballungsraums? Ein Sammelband fragt nach den verschiedenen Identitäten des Ruhrgebiets seit den Siebzigerjahren.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist mit Donald Trump im Weißen Haus verabredet. Die Waffenruhe im Gazastreifen läuft aus. Und in Hollywood trifft sich die internationale Filmbranche zur glamourösen Verleihung der Oscars. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Ausgerechnet im traditionell roten Ruhrgebiet liegt die AfD vielerorts gleichauf mit den Sozialdemokraten. Die Vorsitzende der NRW-SPD will aus dem Tiefpunkt der Bundestagswahl einen Wendepunkt machen.
Lange galt das Ruhrgebiet als rote Hochburg. Heute kämpft Direktkandidat Serdar Yüksel darum, den Wahlkreis Bochum I zu halten.
Im Ruhrgebiet gilt es als entscheidend, was die nächste Regierung für die Stahlbranche tut. Kein Wunder, dass Olaf Scholz nach Duisburg ans Werkstor gereist ist.
Ursula Gather sitzt der Krupp-Stiftung vor, der größten Anteilseignerin des Thyssenkrupp-Konzerns. Gewerkschafter werfen ihr vor, sie schweige zur Unternehmenskrise und kaufe schöne Kunst, statt Arbeitsplätze zu retten. Was sagt sie dazu?
Wer hart schuftete, wählte früher SPD. Lange her, sogar im Ruhrgebiet. Jetzt kämpfen CDU, AfD und auch die Grünen um die einstige Kernklientel der Genossen.
Das Ruhrgebiet sieht hier nicht nur wie Los Angeles aus, es klingt auch so: Philine Sonny aus Bochum schreibt Songs wie Haim oder Bruce Springsteen. In 15 Minuten. Und veröffentlicht sie, so schnell es geht.
Hermann, Peter und Pascal Ludwig sind Vater, Sohn und Enkel – und bei Thyssenkrupp beschäftigt. Ein Blick auf den Stahl durch die Augen dreier Generationen – zwischen Krisen, Industrieromantik und Strukturwandel.
„Das Ruhrgebiet ist zu wahr, um schön zu sein“: Ein wahres Wort von Ulrich Borsdorf. Der Historiker und Ausstellungsmacher wird achtzig.
Die Umfragen zu Scholz sind eindeutig, die Stimmung in seiner Partei ist es nicht. Was ist aus den Landesverbänden der SPD zu hören?
Die asymmetrische Freundschaft mündet in einer Gewaltspirale: Lana Lux’ Roman „Geordnete Verhältnisse“ erzählt von einem deutschen Jungen und einem ukrainischen Mädchen im Ruhrgebiet der Neunzigerjahre.
Die Mieten steigen, die Hauspreise sind gesunken. Für Immobilieninvestoren sind das gute Zeiten. In welchen Gegenden sich ein Haus oder eine Wohnung lohnt.
Dennis Radtke ist ein streitbarer Sozialpolitiker, der oft auch Parteifreunde hart angeht. Nun will er einflussreicher Bundesvorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeiterschaft werden.
Ein drastischer Verstümmelungsfall im Ruhrgebiet galt für die Ermittler als so gut wie aufgeklärt. Jetzt zeigt sich: Die vermeintlich entscheidende DNA-Spur überführt den Verdächtigen gar nicht eindeutig.
Verkauf oder Staatshilfe: Nach den Rücktritten an der Spitze der Stahlsparte von Thyssenkrupp überschlagen sich die Ideen, wie es weitergehen könnte. Einen Komplettverkauf an Investor Křetínský lehnt Konzernchef López aber ab.
Das Theater um Thyssenkrupp geht in einen neuen Akt. In den Hauptrollen: Konzernchef Miguel López und Stahlvorstand Bernhard Osburg, die kaum verschiedener sein könnten.
Taylor Swift spielt gleich drei Konzerte in Gelsenkirchen. Die Sängerin Lary erklärt ihrer Kollegin, was sie über die Stadt wissen muss: warum es „auf Schalke“ heißt und wo es die beste Frikadelle gibt.
Englische Fans lassen kein gutes Haar an Gelsenkirchen. Dabei müssten gerade sie sich dort doch besonders wohlfühlen. Am Ende gilt: Charakter schlägt Optik.
Einst galt das Ruhrgebiet als „Herzkammer“ der SPD. Bei der Europawahl mussten die Genossen herbe Niederlagen hinnehmen. Das ist auch für den Kanzler ein großes Problem.
Ein Ossi zu Gast bei Wessis: Ingo Schulze liefert Aufzeichnungen aus dem Ruhrgebiet, beobachtet sich dabei selbst und sucht „Helden der Wirklichkeit“.
Zeppeline am Himmel erregen Aufsehen – zumal sie selten sind. Vom Flugplatz Essen-Mülheim hebt nun einer regelmäßig ab. Die Tickets für 45 Minuten Schweben sind aber nicht günstig.
Drei Kabeldiebe legen den Bahnverkehr im Ruhrgebiet teilweise lahm. Der Hauptbahnhof in Bochum ist komplett gesperrt. Zwei der Tatverdächtigen wurden von der Bundespolizei festgenommen.
Schwofen und Malochen: In der Miniserie „Disko 76“ greift das Nachtfieber bis nach Bochum um sich. Leider ist das am Ende nur bedingt ansteckend.
Bahnfahrer im Ruhrgebiet brauchen starke Nerven: Für Bauarbeiten sperrt die Bahn in den kommenden zwei Wochen den Knotenpunkt Duisburg. Der Nahverkehr wird durch Busse ersetzt, der Fernverkehr wird weiträumig umgeleitet.
Die Bahn fordert einmal mehr Improvisationstalent: Wegen Bauarbeiten steht vom kommenden Freitag an der Fernverkehr in vielen Städten des Ruhrgebiets bis zum 8. April still. Auch der Kölner Hauptbahnhof ist betroffen.
Im Westen und in großen Städten ist der Anteil der Niedrigqualifizierten höher als im Osten und auf dem Land. Laut einer neuen Studie hängt das vor allem mit Unterschieden in der Zuwanderung zusammen.
Er hat in Privatwohnungen und großen Hallen angefangen, jetzt ist er der neue Leiter der Ruhrtriennale: Ein Interview mit dem weltweit beschäftigten Regisseur Ivo Van Hove.
Antisemitismus an Schulen +++ Geisteswissenschaften und der Klimawandel +++ Befristete Uni-Stellen +++ Form der Proteste inakzeptabel +++ Reformbereitschaft
Die Münchner Soziologin Paula-Irene Villa Braslavsky spricht im Interview über coole Bäuerinnen, „Gender-Scheiß“ und den Gegensatz von Stadt und Land – in unseren Köpfen und in der Wirklichkeit.
Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck erklärt im Interview, warum er das Denkmal für Kardinal Hengsbach „immer für unangemessen“ hielt. Er spricht auch über eigene Fehler und die Zukunft seines Bistums.
Oft wurde der Ortsverein totgesagt, doch bis heute bildet er das Wurzelgeflecht der Parteien – das gilt besonders für die SPD. Unterwegs an der sozialdemokratischen Basis.