Auch die Vergangenheit kann Zukunft verhindern
Klingt gut, löst aber keine Zukunftsaufgaben: Warum die Ernennung zum Weltkulturerbe dem Ruhrgebiet nicht viel helfen würde. Ein Gastbeitrag.
Klingt gut, löst aber keine Zukunftsaufgaben: Warum die Ernennung zum Weltkulturerbe dem Ruhrgebiet nicht viel helfen würde. Ein Gastbeitrag.
Soll sich das Ruhrgebiet auf der Welterbeliste der Unesco eintragen lassen? Es gibt Stimmen, die behaupten, diese Forderung sei rückwärtsgewandt. Sie irren sich: Wer zukunftsfähig sein will, braucht Vergangenheit.
Eine Grundschule in Schalke Nord: Die Kinder hier müssen nicht nur Deutsch lernen. Manche haben noch nie einen Stift gehalten.
Wenn an diesem Mittwoch das Urteil gegen den „Prediger ohne Gesicht“ gesprochen wird, endet mehr als ein Strafprozess. Für die Anklage steht fest: Abu Walaa war die zentrale Figur eines Netzwerks, das junge Dschihadisten für den „Islamischen Staat“ rekrutierte.
Der MSV Duisburg kann auf eine große Vergangenheit zurückblicken. Doch sportliche und finanzielle Misserfolge haben tiefe Spuren hinterlassen. In der dritten Liga kämpft der Traditionsverein nun gegen den Abstieg ins Amateurlager – und ums Überleben.
Strenge islamische Ansichten machen den Schulalltag auch in Deutschland manchmal kompliziert. Einige Schüler tragen sogar islamistisches Gedankengut in die Klassen. Wie groß ist das Problem?
Alle Fans sollen die Möglichkeit haben, ihre Schalker spielen zu sehen. Deshalb gibt es Freunde-Tickets und andere Aktionen der Schalke-Stiftung.
Über seine Ururgroßmutter wurde nie gesprochen: In der Psychiatrie war sie wohl, in der Nazizeit. Hat man sie ermordet? Und warum ist das Verbrechen zum Familiengeheimnis geworden? Unser Autor macht sich mit seiner Oma auf die Suche.
Extrabreit waren Punk, eine der bekanntesten Bands der Neuen Deutschen Welle – und dann lange weg. Im Interview spricht Sänger Kai Havaii über das erste Album seit zwölf Jahren, die Vorzüge des Ruhrgebiets und die Stromlinienförmigkeit mancher junger Bands.
Der Emissionshandel kann das wirksamste Instrument gegen den Klimawandel werden, wenn er richtig gestaltet wird. Eine Reise an die Orte, an denen der Verkauf von Zertifikaten sichtbare Wirkung hat.
Der Konzern aus dem Ruhrgebiet sucht dringend einen Partner für sein verlustreiches Stahlgeschäft und will doppelt so viele Stellen streichen wie zuvor geplant. Bleibt am Ende nur der Staat als Helfer?
Es müssen nicht immer Berge sein: Der „Kettwiger Panoramasteig“ zeigt, dass man auch im Ruhrgebiet schön wandern kann.
Eine „grüne Rendite“ können Anleger einstreichen, die sich über Öko-Anleihen staatlicher Förderbanken an der Finanzierung von Projekten zum Schutz der Umwelt und zur Bekämpfung des Treibhauseffektes beteiligen. Zinsen gibt es jedoch kaum.
Aus dem Nähkasten: Essen zeigt eine Ausstellung über „Kindheit im Ruhrgebiet“. 66 Erinnerungsobjekte wurden dafür nach zwei Aufrufen in den lokalen Medien von Bürgerinnen und Bürgern eingereicht.
Die Hoffnung, Stahl und Werkstoffe wieder zu einer der tragenden Säulen des Thyssen-Konzerns zu machen, hat sich durch die Corona-Krise zerschlagen.
„München ist nach zwanzig Jahren starken Zuzugs am Limit“, sagt der Stadtsoziologe Dieter Rink. In den sieben deutschen Großstädten fehlen fast zwei Millionen bezahlbare Wohnungen. Eine Lösungssuche.
Die Endlagersuche soll eigentlich streng wissenschaftlich ablaufen und zu einem gemeinsamen Beschluss führen. Doch schon der erste Zwischenbericht sorgt für jede Menge Streit.
Grüne und CDU hatten in Dortmund ein Bündnis gegen die seit 74 Jahren regierenden Sozialdemokraten gebildet. Trotzdem kann sich SPD-Kandidat Thomas Westphal bei den Oberbürgermeisterstichwahlen mit klarem Abstand auf seinen Herausforderer Andreas Hollstein durchsetzen.
Am Sonntag können die Bewohner des Ruhrgebiets über die Besetzung der Verbandsversammlung des Regionalverbands bestimmen. Doch viele kennen den Verband gar nicht. Dabei entscheidet er über zentrale Zukunftsfragen.
Der „Arbeiter- und Bauernstaat“ hatte großes Interesse am „Revier“, vor allem an Forschungsergebnissen.
Die Parteivorsitzenden der SPD sind unterwegs im Stammland der Sozialdemokratie. Für die Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen sieht es für die Partei nicht rosig aus.
Seit vergangener Woche wird in NRW das Nicht-Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung in den Öffentlichen Verkehrsmitteln mit einem Bußgeld bestraft. Im Ruhrgebiet kam es dennoch zu Zwischenfällen. Maskenverweigerer griffen Bahnmitarbeiter und einen Mitreisenden an.
Im Ruhrgebiet haben sich drei Unternehmen zusammengetan und binnen kürzester Zeit ein Autokino errichtet. Die Besucher sind begeistert.
Bei Großseuchen darf die Regierung Grundrechte aushebeln, sie kann Bürger zu einer Quarantäne zwingen. Gilt das auch für ganze Kommunen?
Im Ruhrgebiet sind viele Städte hochverschuldet. Armin Laschet will als Regierungschef aus NRW das Problem lösen. Opfert er dafür die Schuldenbremse?
Der Regionalverband Ruhr wirbt mit günstigem Wohnraum und einer dichten Hochschullandschaft. Direkt in Berlin läuft eine Kampagne, um Studenten zum Umzug zu bewegen.
Umweltaktivisten haben sich offenbar gewaltsam Zugang zum Gelände des Steinkohlekraftwerks Datteln 4 verschafft. Dagegen geht der Betreiber Uniper jetzt juristisch vor. Den Aktivisten drohen Freiheits- oder Geldstrafen.
Der Austritt eines Essener Politikers aus der SPD wirft ein Schlaglicht auf die Lage der Sozialdemokratie. Die Bundesvorsitzende versucht, ihn in die rechte Ecke zu schieben – und zeigt, wie lässig die Führung den Volksparteianspruch aufgibt.
Früher gab es im Ruhrgebiet auf fast jedem Dach einen Taubenschlag. Was ist aus dem Kulturgut geworden? Besuch bei einer, die es immer noch pflegt.
Wie kommen Essen, Dortmund und Oberhausen raus aus den Schulden? Hans-Günter Henneke vom Landkreistag ist gegen Hilfen der Bundesregierung. Die Ruhrgebiets-Städte seien gar nicht so arm.
Wieso wächst ein Farn aus dem Mittelgebirge im Ruhrgebiet? Im Landschaftspark Duisburg Nord erobert die Natur Industriebrachen zurück – und sorgt dabei für einige Überraschungen.
Im Automobilbau machte Baden-Württemberg lange Zeit niemand etwas vor. Jetzt schon. Eine Rundreise durch eine verstörte Wirtschaftsregion.
1,5 Milliarden Euro hat Uniper in das Kraftwerk investiert. Wegen des Kohleausstiegs stand die Nutzung in Frage. Im Sommer 2020 soll es jetzt in Betrieb genommen werden.
Die Bedeutung des fossilen Brennstoffs lässt nach – das merkt man auch im Duisburger Hafen. Dort soll die Kohle-Umschlaginsel bald einem Containerterminal weichen. Dieses stärkt den Handel mit China.
Einmal im Jahr bringen Imker aus ganz Deutschland ihre Bienenköniginnen nach Baltrum. Denn die Fortpflanzung will geplant sein.
Pünktlich zum Wahlsonntag in Brandenburg und Sachsen wurde der Tagebau bei Deutschlands drittgrößtem Kraftwerk eingestellt. Die Wählerwanderung zur AfD versteht sich trotzdem nicht von selbst.