Der herbe Charme von Pau
Deutsche Befindlichkeiten bei der Tour de France: Degenkolb & Co. landen trotz Millionenbudgets im Barackenlager. Die Konkurrenz schmiedet derweil schwarz-rot-goldene Pläne.
Deutsche Befindlichkeiten bei der Tour de France: Degenkolb & Co. landen trotz Millionenbudgets im Barackenlager. Die Konkurrenz schmiedet derweil schwarz-rot-goldene Pläne.
Erstmals seit 2008 ist der deutsche Radsport bei der Tour de France wieder mit zwei Teams vertreten. Auch das Fernsehen ist zurück im Rennen. Ist nun alles wieder gut? FAZ.NET hat sechs Experten gefragt – und erstaunliche Antworten erhalten.
Dietrich Thurau ist ein großer Name im Radsport. Das macht es für Sohn Björn nicht einfacher. Der ist zwar keine Rakete, aber ein solider Profi, der die ersten Etappen zu seinem großen Ziel erfolgreich gemeistert hat.
Der Radsport ist nach Jahren mit Skandalen bei Sponsoren wieder gefragt. Mit vergleichsweise wenig Aufwand lässt sich prächtig Reklame machen. Angst vor Doping-Fällen gibt es nicht. Ganz im Gegenteil.
Haarshampoo-Hersteller Alpecin steigt als Sponsor beim Radrennstall Giant-Shimano mit den deutschen Stars Kittel und Degenkolb ein. Überhaupt herrscht wieder Bewegung im Radsport.
Die osteuropäische Garde trumpft mächtig auf bei der Tour de France. Der Slowake Peter Sagan wird wohl das Grüne Trikot gewinnen, anderen winkt ein besserer Vertrag. Am Donnerstag steht für alle aber erst einmal eine schwere Prüfung in den Pyrenäen auf dem Programm.