Schlau durch Schlusspfiff
Trainer bekennen sich neuerdings vermehrt zu ihren Fehlern. Nun liefert auch Thorsten Fink ein Fehlereingeständnis. Da hilt ein tröstlicher Rat von Alt-Trainer und Jubilar Hans Meyer.
Trainer bekennen sich neuerdings vermehrt zu ihren Fehlern. Nun liefert auch Thorsten Fink ein Fehlereingeständnis. Da hilt ein tröstlicher Rat von Alt-Trainer und Jubilar Hans Meyer.
Tim Wiese ist die Schießbude der Liga. Trotz der Gegentreffer 22 und 23 ist er beim 3:2-Sieg der TSG Hoffenheim gegen Schalke aber der Matchwinner. FAZ.NET hat 90 Minuten hingeschaut und sogar ein Show-Fausten beobachtet.
Der Leverkusener Stefan Kießling ist seit Jahren eine konstant torgefährliche Größe. Das will er auch gegen Düsseldorf (15.30 Uhr) beweisen. Bei Löw ist er kein Thema mehr für eine Nominierung. Das versteht nicht jeder.
Tim Wiese und die TSG Hoffenheim - das wirkt wie ein großes Missverständnis. Der eigenwillige Keeper mit dem Hang zum Einzelgänger bleibt sich auch vor dem Spiel gegen Schalke 04 (15.30 Uhr) im Misserfolg treu.
Mangelnde Geduld mit Felix Magath kann man dem VfL Wolfsburg wirklich nicht vorwerfen. Er ist grandios gescheitert, da gibt es keine Ausreden. Das muss aber nicht bedeuten, dass Magath ein schlechter Trainer ist.
Auch strenge Kritiker veranlasst der Dortmunder Sieg über Real Madrid zu Lob. Es passt ins Bild, dass der vom Bundestrainer kritisierte Schmelzer das Siegtor erzielt. Selbst die spanische Presse und Mourinho verneigen sich.
Rolle rückwärts von Uli Hoeneß: plötzlich lobt der Bayern-Präsident Joachim Löw - und attackiert stattdessen Felix Magath. Wenigstens einem Feindbild bleibt der „Abteilungsleiter Attacke“ aber treu: Jürgen Klinsmann.
„Ich halte nichts vom Kasernenhofton“: Der Bundestrainer gibt sich in seiner ersten Erklärung nach dem 4:4 gegen Schweden sehr kämpferisch - und ein bisschen einsichtig. Aber die Notwendigkeit für weitreichende Veränderungen sieht er nicht.
Der Schrecken von Berlin sitzt zu tief, als dass der bunte Bundesliga-Alltag das schon jetzt legendäre 4:4 von vergangener Woche verdecken würde. Das Schweden-Spiel verlangt Aufklärung.
Seit fast einer Woche treibt die Debatte um die Nationalelf immer weiter - ohne ein Wort des Bundestrainers. Während Joachim Löw nach dem 4:4 gegen Schweden die Grippe kuriert, mehren sich kritische Töne.
Das Schweden-Spiel wird sich dauerhaft einprägen. Nie zuvor hatte man eine deutsche Mannschaft gesehen, die eine so große spielerische Brillanz mit so großer innerer Labilität verbindet. Was ihr fehlt, kann man nicht lernen, man muss es wollen, unbedingt.
Die 4:0-Führung wurde brillant herausgespielt - dann folgte das kollektive Abwehrversagen. Die Analyse fällt Bundestrainer Löw und den Spielern schwer. Teammanager Bierhoff kündigt eine konsequente Aufarbeitung an.
Bundestrainer Joachim Löw und die deutschen Spieler versuchen, das 4:4 gegen Schweden zu erklären. Ansätze gibt es - und auch ein wenig Optimismus. FAZ.NET hat die Stimmen zum historischen Spiel in Berlin gesammelt.
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gibt im WM-Qualifikationsspiel gegen Schweden einen 4:0-Vorsprung aus der Hand - und muss sich nach einer Stunde brillantem Fußball mit einem 4:4 begnügen.
Miroslav Klose ist eine Art Klassiker im deutschen Fußball und als tadelloser und bescheidener Sportsmann bekannt. Das bringt dem Torjäger vor dem WM-Qualifikationsspiel heute Abend gegen Schweden (20.45 Uhr) wieder eine Auszeichnung ein.
Marco Reus schafft es, abseits des Platzes nicht allzusehr aufzufallen. Aber wenn er den Ball am Fuß hat, kommen die Gegner in Not - und selbst Mitspieler geraten ins Staunen über sein Tempo und seine Schusstechnik.
Die Neujustierung der Nationalelf wird durch das 6:1 in Irland leichterfallen. So unbeschwert, wie es einmal war, wird es aber kaum mehr werden. Und gegen Schweden am Dienstag droht Sami Khedira auszufallen.
Vor dem Spiel in Irland stand Marcel Schmelzer plötzlich im Mittelpunkt der Debatten. Beim 6:1-Sieg zeigt sich der Dortmunder von den Aussagen des Bundestrainers unbeeindruckt. Dabei hilft ihm die neue Rolle seines Klubkollegen Marco Reus.
Die deutsche Nationalmannschaft lässt alle Diskussionen und Aufgeregtheiten hinter sich und gewinnt in Dublin gegen Irland leicht und hoch mit 6:1. Reus trifft ebenso doppelt wie Kroos.
Die Abwehr der Nationalmannschaft bereitet große Sorgen. Hummels ist verletzt, Lahm gesperrt, Schmelzer noch nicht reif genug. Bundestrainer Löw begegnet den Problemen vor dem EM-Qualifikationsspiel in Irland (Freitag, 20.45 Uhr) mit Galgenhumor.
Nach der verpatzten Europameisterschaft hat Lukas Podolski der Wechsel zum FC Arsenal offensichtlich gut getan. In der Nationalmannschaft will er dies am Freitag (20.45 Uhr) auf der Nachbarinsel Irland beweisen.
Bastian Schweinsteiger verteidigt seine Worte, die als Kritik ausgelegt wurden, Joachim Löw wehrt Kommentare von Uli Hoeneß ab – bei der Nationalmannschaft stehen die Zeichen vor dem Spiel in Irland auf Defensive.
Weil Mats Hummels mit einer schweren Mittelfußprellung für die WM-Qualifikationsspiele gegen Irland und Schweden ausfällt, beruft Bundestrainer Joachim Löw Abwehrspieler Heiko Westermann. Der Hamburger kehrt damit nach beinahe zwei Jahren in die Nationalelf zurück.
Joachim Löw verzichtet auf Überraschungen: Bei der Nominierung für die anstehenden Qualifikationsspiele verzichtet er auf René Adler. Bastian Schweinsteiger kehrt erwartungsgemäß zurück - und muss zum Rapport.
Roy Hodgson hat den Verzicht auf Rio Ferdinand bekanntgegeben. Nicht auf einer Pressekonferenz und auch nicht im persönlichen Gespräch. Hodgson hat es Fans auf dem Weg zu einem Spiel erzählt.
Der „Capitano“ verabschiedet sich. Michael Ballack beendet seine aktive Fußballkarriere. Er bestritt 98 Länderspiele und gewann zahlreiche nationale Titel. Ein internationaler Erfolg blieb Ballack aber verwehrt.
Der FC Schalke hatte sich mal wieder viel vorgenommen – und muss beim 0:2 einsehen, dass der Rekordmeister immer noch weit voraus ist. Kroos und Müller treffen für den Tabellenführer.
Die Saison ist noch jung, der Gesprächsbedarf bei der TSG Hoffenheim bereits immens. Beim SC Freiburg kämpft sich die Mannschaft von Markus Babbel zweimal zurück ins Spiel - und verliert angesichts einer desolaten Abwehr dennoch mit 3:5.
Der anhaltende Erfolg von Hannover 96 in Bundesliga und Europa League überrascht viele - sogar Mirko Slomka. Allerdings kann der Trainer ihn schlüssig erklären. Er gilt schon als Kandidat für noch höhere Aufgaben.
Zweiter Sieg im zweiten Spiel. Aber nach der Leistung von Wien stellt sich die Frage, ob Löw seinem Team Eroberungsfußball moderner Prägung beibringen kann?
Die Nationalmannschaft hat gewiss viele Stärken, aber Eckbälle und Freistöße gehören sicher nicht dazu. Das ist nicht das einzige Manko: Die Statistik weist aus, dass die Chancenverwertung so schlecht wie noch nie in der Ära von Bundestrainer Löw ist.
Joachim Löw warnt eindringlich vor Österreich: In der WM-Qualifikation erwartet der Bundestrainer ein Duell „auf Augenhöhe“ gegen die rot-weiß-rote Bundesliga-Auswahl.
Lange war Mario Götze verletzt. Nun fasst er wieder Fuß - nicht nur in Dortmund, sondern auch in der Nationalmannschaft. Beim 3:0-Sieg gegen Färöer schoss der Zwanzigjährige das erste Tor, am Dienstag (20.45 Uhr) in Wien dürfte er wieder in der Startelf stehen.
Andreas Hinkel beendet seine Karriere. Thomas Broich bleibt in Australien. Rapid Wien geht gegen eine Uefa-Strafe in Berufung. Und Osasuna soll 800.000 Euro von Bayern fordern. Fußball kompakt am Montag.
Mit dem 3:0-Sieg über die Färöer wollen sich die Deutschen nicht lange aufhalten. Der Fokus liegt auf der schwereren Aufgabe am Dienstag in Österreich. Dann wird Bundestrainer Löw Taktik und Personal wechseln.
Philipp Lahm hält sich nicht lange mit Fehleranalyse auf. Nach ein paar Korrekturen soll der WM-Titel in Angriff genommen werden. Der Kapitän fordert vor dem WM-Qualifikationsauftakt gegen die Färöer mal wieder einen Titel.