Paris und Los Angeles wollen keinen Trostpreis
Die Bewerberstädte Paris und Los Angeles haben eine klare Meinung zur Doppelvergabe der Olympischen Spiele – sie warnen das IOC sogar davor.
Die Bewerberstädte Paris und Los Angeles haben eine klare Meinung zur Doppelvergabe der Olympischen Spiele – sie warnen das IOC sogar davor.
Olympiasieger und Weltrekordler über 100 Meter: Armin Hary war ein Star, wie es im deutschen Sport zuvor keinen gegeben hatte. Aufmüpfig, als Athleten noch behandelt wurden wie Mündel. Dafür musste er büßen.
Siegerehrungen als Farce, zehn Klatschen aus dem Volk, ein Idol unter schwerem Verdacht – Olympia ist in der Krise, nur das IOC weiß es noch nicht. Nun gibt es eine Idee zur Schadensbegrenzung.
Paris oder Los Angeles? Viele Kandidaten für Olympia gibt es nicht mehr. Nun rückt eine Doppelvergabe der Spiele immer näher. Für das IOC und Thomas Bach wäre es die Befreiung von einem Problem.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur plant Übergriffe auf dopende Olympiateams. IOC-Chef Thomas Bach kann das nicht zulassen. Der Schlagabtausch nun ist hässlich.
Im Dezember sprach IOC-Präsident Bach von „Beweisen“ – nun stellt Russlands neuer Sportminister den McLaren-Report in Frage. Beim Wada-Symposium in Lausanne kommt das gar nicht gut an.
Frankie Fredericks reagiert auf mögliche Schmiergeldzahlungen rund um die Vergabe der Olympischen Spiele in Rio: Der frühere Topsprinter tritt als Vorsitzender der IOC-Komission zurück, welche die Bewerbungen für die Spiele 2024 begleitet.
Ein Bilderbuch-Sportler mit einer Bilderbuch-Karriere – so sah es aus beim früheren Läufer und heutigen IOC-Mitglied Frankie Fredericks. Nun wird ein anrüchiges Geflecht aufgedeckt. Das kann nicht gutgehen.
Französische Ermittler, die sich mit der Korruption im Leichtathletik-Weltverband der Ära Diack beschäftigen, entdecken Transferzahlungen aus Rio. Das Muster erscheint bekannt.
Wie gut war der McLaren-Report tatsächlich? Das IOC bemängelt die Dopingberichte des kanadischen Wissenschaftlers. Russland reagiert darauf wie erwartet.
Funktioniert das Anti-Doping-System doch? Forscher Perikles Simon spricht über die Aufrüstung von Dopern und Fahndern, folgenreiche Rechenfehler in Laboren und die Chance, ein krankes Leistungssystem halbwegs zu heilen.
Der Westen will nicht mehr mitmachen beim Milliardenspektakel auf Kosten der Steuerzahler. Das ist eine Gefahr für Olympia. Doch ein Rückzug Budapests für 2024 könnte für IOC-Präsident Bach hilfreich sein.
Max Hartung, der neue erste Athletensprecher im DOSB, betrachtet die Sportförderung über die Bundeswehr als Umweg: „Man kann das Geld intelligenter und fairer einsetzen“, sagt der Säbelfechter. Nur wie?
Usain Bolt ist nur noch achtfacher Olympiasieger: Der Supersprinter muss eine Goldmedaille von den Spielen in Peking urückgeben. Bolt verliert damit einen historischen olympischen Rekord.
Abermals tauchen belastende Aufnahmen auf, wie ein russischer Trainer seine Doping-Sperre umgeht. Derweil ändert DOSB-Präsident Hörmann seine Haltung gegenüber dem IOC. Auch DLV-Präsident Prokop äußert sich.
Nach dem Dopingskandal des russischen Olympiateams kritisiert nun auch die Bundesregierung das Vorgehen des IOC – und formuliert klare Forderungen für die Zukunft.
Nach dem deutschen Doping-System und vor dem russischen muss es rund um Peking 2008 wenigstens ein chinesisches gegeben haben. Dagegen helfen nur schmerzhafte Olympia-Sperren.
Wie sieht der Fußball der Zukunft aus? Welche Rolle spielen China, Qatar und Russland? Und wie verändert eine WM mit 48 Nationen das Wesen dieses Sports? Der Philosoph Gunter Gebauer ist ein Kritiker des Mammut-Turniers – und attackiert die Funktionäre.
IOC erkennt drei chinesischen Gewichtheberinnen Olympia-Gold ab +++ Haas liegt flach +++ Kohlschreiber hat Rücken +++ Freund pausiert +++ Sigurdsson-Nachfolge erst nach WM +++ Sport kompakt am Donnerstag.
Die Haltung des Internationalen Olympischen Komitees zum Staatsdoping in Russland wird nun aus den eigenen Reihen kritisiert. Norwegens IOC-Mitglied Gerhard Heiberg bezeichnet die Entscheidung, Russland bei Olympia starten zu lassen, als„Fehler“.
Mit dem Mut der Verzweiflung stemmt sich die IAAF gegen den Niedergang der Leichtathletik durch den Dopingmissbrauch und will erste russische Athleten resozialisieren. Damit ist der Verband anderen Disziplinen weit voraus.
Große Sportverbände wie Fifa und IOC sind an wirtschaftlichem Erfolg interessiert. Rücksicht auf Athleten und Sportenthusiasten nehmen sie nicht. In Deutschland kam Hilfe von der Politik – zunächst.
Was passiert eigentlich jetzt mit den hunderten Athleten aus Russland, deren Doping-Tests manipuliert wurden? Gar nichts. Nein, das ist kein schlechter Scherz.
Gab die Leiterin der russischen Anti-Doping-Agentur Rusada tatsächlich organisiertes Doping in ihrem Land zu? Ihre Organisation dementiert – und erhebt Vorwürfe gegen die „New York Times“.
Tschechische Tennisspielerin nach Messerattacke zuversichtlich +++ Bamberg schlägt Piräus +++ Volleyballer aus Friedrichshafen und Berlin verlieren +++ IOC ermittelt gegen 28 dopingverdächtige Russen +++ Sport kompakt am Freitag.
Seit Freitag liegen weitere klare Belege für russisches Staats-Doping vor. Auch Thomas Bach spricht jetzt von Beweisen. Bereut er nun, das russische Team nicht von den Spielen in Rio verbannt zu haben?
Der IOC-Präsident spricht erstmals in einem Interview über die umstrittenen Entscheidungen des Internationale Olympischen Komitees. Und er geht auf die Behauptung ein, er sei ein Freund Putins.
Die Bob-WM bekam Sotschi nach dem Doping-Report entzogen. Was bedeutet dieser Schritt für andere Veranstaltungen? Und wie reagieren die Russen?
Der internationale Sport scheint auch nach dem zweiten McLaren-Bericht über massives Staatsdoping bei der These von den schwarzen Schafen zu bleiben. Manche Experten fordern aber drastische Maßnahmen.
Kein Witz: Ein russischer Politiker bittet den künftigen amerikanischen Präsidenten um Hilfe im Kampf gegen die Doping-Anschuldigungen. Zudem werfen das IOC und Präsident Thomas Bach Fragen auf.
Russland wird die Schmach, allein am Doping-Pranger zu stehen, nicht auf sich sitzen lassen. Gut möglich, dass die Wahrheit mit Hilfe von Cyberangriffen ergänzt wird. Angesichts dieses Szenarios muss der Spitzensport reagieren.
Nach der ersten Empörung gibt man sich in Russland trotzig: Der ehemalige Sportminister fürchtet nach dem McLaren-Report keinen Ausschluss von den Winterspielen. Ein staatliches Doping-System bestreitet er weiterhin.
In Russland wird weiter empört auf auf den neuen Doping-Bericht von Wada-Ermittler McLaren reagiert. Der frühere Sportminister Mutko weist jegliche Schuld von sich. Und auch IOC-Präsident Bach will im Rückblick korrekt gehandelt haben.
Schon im Sommer war vielen klar, dass ein Ausschluss Russlands von den Spielen in Rio angemessen gewesen wäre. Nun, da wir mehr Details kennen, gilt erst recht: Das Land braucht dringend eine olympische Denkpause.
Russland hat ein sportliches Betrugssystem entwickelt, wie man es so nur von der DDR kannte. Um solche Machenschaften zu unterbinden, ist nur eine Sperre für das komplette Olympiateam eine wirkungsvolle Abschreckung.
Russland reagiert gereizt auf die neuen Anschuldigungen über systematisches Doping und fordert von Chefermittler McLaren konkrete Beweise. Von anderer Seite werden dagegen bereits harte Konsequenzen verlangt.