Franz Beckenbauer

Franz Beckenbauer war eine der herausragendsten Persönlichkeiten des deutschen Fußballs: Als Spieler (1974) und Teamchef (1990) konnte er mit der deutschen Fußballnationalmannschaft zweimal Fußball-Weltmeister werden. Seit 2015 stand er im Zusammenhang mit der Vergabe der Fußballweltmeisterschaft 2006 an Deutschland und der Vergabe des Turniers 2010 an Südafrika in der Kritik: Ihm wurden Korruption, Steuerhinterziehung und Betrug vorgeworfen. Beckenbauer starb am 7. Januar 2024.

Beckenbauer – eine fußballerische Traumkarriere
Seine Profikarriere als Fußballer begann Franz Beckenbauer 1964 beim FC Bayern München, mit dem er viermal Deutscher Meister wurde. Von 1965 bis 1977 spielte Beckenbauer in der deutschen Fußballnationalmannschaft und gewann mit seinem Team sowohl die Europameisterschaft (1972) als auch die Weltmeisterschaft (1974). Nach jeweils kurzen Verpflichtungen für die Vereine New York Kosmos und den HSV beendete er 1983 seine Karriere als Spieler und wurde im Jahr 1984 Teamchef der deutschen Fußballnationalmannschaft.

Trainer und Funktionär
Auch als Trainer konnte Beckenbauer auf eine beachtliche Karriere zurückblicken: Er trainierte den französischen Verein Olympique Marseille und „seinen“ FC Bayern, für den er zwischen 1994 und 2009 auch als Vizepräsident tätig war. Beckenbauers größter Erfolg als Teamchef war der Gewinn der Weltmeisterschaft im Jahr 1990. Nach seiner Trainertätigkeit widmete Beckenbauer sich zunehmend Funktionärstätigkeiten: Als Vizepräsident des DFB und Leiter des Organisationskomitees für die Weltmeisterschaft 2006 zeichnete er maßgeblich für die Vergabe und Organisation der WM 2006 in Deutschland mitverantwortlich.

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19.01.2024 17:47 Uhr

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