Das kann schon wieder teuer werden
Wieder muss sich ein ehemaliger DFB-Funktionär wegen Steuerhinterziehung verantworten. Doch das ist nicht die einzige Parallele zum „Sommermärchen“-Prozess. Für den Verband steht einiges auf dem Spiel.
Beim DFB kommt es zu einer Kampfabstimmung, die hätte verhindert werden können. Nun droht Stillstand im Verbandspräsidium.
Wieder muss sich ein ehemaliger DFB-Funktionär wegen Steuerhinterziehung verantworten. Doch das ist nicht die einzige Parallele zum „Sommermärchen“-Prozess. Für den Verband steht einiges auf dem Spiel.
Im Sommermärchen-Prozess wird der Deutsche Fußball-Bund wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Die Richterin lässt kein gutes Haar an den Verantwortlichen – und fragt, ob der Verband die Justiz nicht ernst nimmt.
Der Staatsanwalt fordert im „Sommermärchen“-Prozess 270.000 Euro Geldbuße für den Deutschen Fußball-Bund. Die Verteidiger plädieren auf Freispruch. Ihr Argument: „Den Schaden hatte allein der DFB.“
Im Verfahren um die Fußball-WM 2006 bringen die unter Druck geratenen Anwälte des DFB zwei neue Beweisanträge ein. Zuvor wird wieder deutlich, wie früh DFB-Funktionäre von Gewissensdruck geplagt waren.
Für Theo Zwanziger endet der „Sommermärchen“-Prozess, er verlässt das Gericht als „glücklicher Mensch“. Danach sagt Günter Netzer aus – mit sprödem Charisma, aber ohne großen Erkenntnisgewinn.
Die SPD-Spitze gibt bekannt, ob die Parteimitglieder mehrheitlich für den Koalitionsvertrag gestimmt haben. Die US-Regierung legt Wirtschaftszahlen vor. Und: Sommerwetter und neue Regeln im Mai. Der F.A.Z. Frühdenker.
Theo Zwanziger ist nicht Wolfgang Niersbach: Im „Sommermärchen“-Prozess spielt die Vorsitzende Richterin ihr psychologisches Geschick aus. Das könnte die Einstellung des Verfahrens retten.
Die Welt reagiert auf den „Zollhammer“ von US-Präsident Donald Trump. Die ostdeutschen Regierungschefs fordern eine Quote für das Bundeskabinett. Und der Marathon-Prozess gegen den früheren DFB-Präsidenten Theo Zwanziger steht vor seinem Abschluss. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der Sommermärchen-Prozess steuert dem Ende entgegen. Trotz des Schweigens der meisten Zeugen ist vor Gericht zu hören, wie die Fußballrepublik tickt.
Im Prozess gegen Theo Zwanziger steht plötzlich ein schnelles Ende in Rede: Überraschend bietet die Richterin dem letzten verbliebenen Angeklagten an, das Verfahren einzustellen.
Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger bezeichnet während des „Sommermärchen“-Prozesses das Verhalten des Verbands als „unredlich, unanständig und nicht hinnehmbar.“
Der frühere FIFA-Präsident Joseph Blatter gibt sich Mühe, hilft im „Sommermärchen“-Prozess aber nicht weiter. Die Vernehmung endet mit einem verbalen Doppelpass der einstigen Herrscher über den Fußball.
Es drängt sich der Verdacht auf, auch der Zeuge Fedor Radmann versuche, das Gericht zum Narren zu halten. Dem gewieften Lobbyisten der Deutschen für die Fußball-WM 2006 kommt die entscheidende Geldforderung „seltsam vor“.
„Mit mir nicht“: Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger bestreitet, über die Zweckentfremdung von Zahlungen im Zuge der Vergabe der WM 2006 nach Deutschland frühzeitig informiert worden zu sein.
Kein guter „Sommermärchen“-Prozesstag für den DFB: Die Führungskräfte von einst und jetzt fallen negativ auf. Wolfgang Niersbach gibt sich unbedarft, das Gericht kritisiert den heutigen Schatzmeister.
Dass die Union einen Antrag mit AfD-Stimmen durchgebracht hat, sorgt bei SPD, Grünen und Linken für Empörung. Drei Israelis sollen heute aus Hamas-Gewalt freikommen. Und: Das läuft im Kino. Der F.A.Z. Newsletter
Der DFB verklagt seinen früheren Präsidenten und sichert sich einen Schadenersatzanspruch, sollte Zwanziger verurteilt werden. Davon gehen aber weder DFB noch Zwanziger aus.
Reinhard Grindel, der frühere DFB-Präsident, trägt als Zeuge wenig zur Aufklärung des Vorwurfs der Steuerhinterziehung bei. Aber er berichtet über das damalige Binnenklima im größten Fußball-Verband der Welt.
Die frühere Assistentin des DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach sagt vor Gericht aus. An entscheidende Dinge will sie sich aber nicht erinnern können. Die Richterin und der Staatsanwalt reagieren spitzzüngig.
Im Verfahren um die Frage, ob und wer im Namen des DFB eine falsche Steuererklärung zur WM 2006 abgegeben hat, winkt Wolfgang Niersbach eine Einstellung. Die Fortsetzung der Beweisaufnahme aber verspricht keine Aufklärung.
„Eine Einstellung ist kein Freispruch“: Gegen eine Geldauflage von 25.000 Euro muss sich Wolfgang Niersbach, der ehemalige Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, im „Sommermärchen“-Prozess nicht mehr vor Gericht verantworten.
Nach dem Militärschlag der Hizbullah wächst im Nahen Osten die Sorge vor einer Eskalation. Der bayerische Landtag will sich vor Extremisten schützen. Und Schwimm-Olympiasieger Lukas Märtens könnte die nächste Medaille gewinnen.
Das Verfahren gegen den früheren DFB-Präsidenten Niersbach dürfte bald beendet sein.
Im „Sommermärchen“-Prozess dürfte das Verfahren für den früheren DFB-Präsidenten Niersbach bald beendet sein. Der Zeuge Netzer will sich dem Prozess entziehen.
Günter Netzer wird im „Sommermärchen“-Prozess voraussichtlich nicht als Zeuge aussagen. Er teilte dem Landgericht Frankfurt mit, nicht anreisen zu wollen.
Im „Sommermärchen“-Prozess setzen die Aussagen eines Steuerfahnders die Angeklagten Zwanziger, Niersbach und Schmidt unter Druck. Doch ist es wirklich realistisch, dass Beckenbauer und Schwan TV-Rechte erworben haben?
Trotz gesundheitlicher Probleme erscheint Theo Zwanziger im „Sommermärchen“-Prozess wieder vor dem Frankfurter Landgericht. Im Mittelpunkt steht am zweiten Verhandlungstag die Aussage eines Steuerfahnders.
Auch am zweiten Verhandlungstag dreht sich im „Sommermärchen“-Prozess noch immer alles um die Frage: Wer wollte was von wem warum? Die Richterin bestellt nun Uli Hoeneß ein.
Haben die Organisatoren der Fußball-WM 2006 Steuern hinterzogen? Im Prozess vor dem Landgericht sind zwei Angeklagte an einer Verfahrenseinstellung gegen Geldauflage interessiert – der dritte nicht.
Joe Biden will mehr Lebensmittel über dem Gazastreifen abwerfen, Rishi Sunak will mehr Geld für die Abschreckung von Migranten ausgeben, und die GDL will wieder streiken. Der F.A.Z. Newsletter.
Der Sommermärchen-Prozess wird im März beginnen. Eine Einstellung des Verfahrens gegen zwei von drei ehemaligen Fußball-Spitzenfunktionären gegen eine Geldstrafe lehnt das Landgericht Frankfurt ab.
Eigentlich wurde das Verfahren um die Fußball-WM 2006 in Deutschland gegen die früheren DFB-Funktionäre Zwanziger, Niersbach und Schmidt vom Landgericht Frankfurt eingestellt. Nun aber soll es doch weitergehen.
Akte zu: Auch das Landgericht Frankfurt stellt das Verfahren rund um die Fußball-Weltmeisterschaft von 2006 gegen Theo Zwanziger, Wolfgang Niersbach und Horst R. Schmidt ein.
Korruptionsexpertin Sylvia Schenk im Gespräch über das mangelnde Unrechtsbewusstsein der deutschen WM-Bewerber und Erkenntnisse aus dem F.A.Z.-Interview von Theo Zwanziger und Horst R. Schmidt.
Der Skandal um die Vergabe der WM 2006 geht in die nächste Runde: Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger wirft Justizbeamten und Steuerfahndung Rechtsbeugung und Untreue vor.