Die Handschrift des Präsidenten
An diesem Montag steht die außerordentliche Sitzung des DFB-Präsidiums an. Wolfgang Niersbach muss nun Farbe bekennen. Auch all seine Unterstützer helfen ihm nicht mehr.
An diesem Montag steht die außerordentliche Sitzung des DFB-Präsidiums an. Wolfgang Niersbach muss nun Farbe bekennen. Auch all seine Unterstützer helfen ihm nicht mehr.
Auf seiner Präsidiumssitzung will der Deutsche Fußball-Bund heute über seine Zukunft beraten. Doch den Präsidenten aus dem Spiel zu nehmen ist nicht genug. Der Verband muss sich reformieren. Er ist ein Sanierungsfall.
Sie wollen nicht gehen. Egal, was passiert. Sie bleiben einfach. Joseph Blatter. Michel Platini. Und jetzt auch Wolfgang Niersbach.
Verraten und verkauft: Der frühere Leichtathletik-Präsident Lamine Diack erpresst Doper. Dies stellte sogar das Treiben der Clique um Joseph Blatter in den Schatten. Ein Kommentar.
Trotz der Skandale um den Fußball-Weltverband und das womöglich gekaufte Fußball-Sommermärchen des DFB steuert der Sportausrüster auch im kommenden Jahr auf Rekordwerte zu.
Auch am Tag nach der Steuer-Razzia beim DFB äußert sich Wolfgang Niersbach nicht öffentlich. Die Präsidiumsmitglieder erwarten aber eine Erklärung. Laut eines Berichts der Süddeutschen Zeitung hat der DFB-Präsident 2007 die angeblich falsche Steuererklärung unterschrieben.
Die Affäre um die WM-2006-Vergabe und die Razzia beim DFB beschäftigt auch das Ausland. Unsere Nachbarn reagieren aber ganz unterschiedlich auf die Ereignisse im deutschen Fußball.
Nach der Razzia beim DFB lässt sich feststellen: Fußballgötter wie Franz Beckenbauer blieben verschont vor dem staatlichen Zugriff. Nur graugesichtige Helfer wie Niersbach, Zwanziger und Schmidt müssen eine Anklage befürchten.
In seiner Heimat hat Theo Zwanziger seinen Auftritt. In der Affäre um die WM 2006 räumt er Mitverantwortung ein – und sieht sich doch mit einer weißen Weste dastehen. Dann endet der Termin auf merkwürdige Weise.
In der Affäre um die Vergabe der WM 2006 kritisiert Theo Zwanziger die externen Untersuchungen des DFB deutlich. Der frühere Präsident wirft dem Verband mangelnde Neutralität vor.
Razzia beim DFB: Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung. Der Verband signalisiert Bereitschaft zur Kooperation, Präsident Niersbach schweigt. Hocke fordert Führung zu einer Reaktion auf.
Wie sein alter Förderer und jetziger Erzfeind Joseph Blatter hat sich auch Michel Platini ins Aus gedribbelt. Alle wissen es, nur er selbst nicht. Dazu führten einige Irrtümer Platinis.
Vergesst die Wissenschaft: Was wäre die Welt ohne Steaks und Schlachtplatten!
Bescheidenheit ist eine Zier, doch besser fährt man ohne ihr: Michel Platini bezeichnet sich als bestmöglichen Blatter-Nachfolger und vergleicht sich mit einem Ritter, der eine Festung stürmen möchte.
Hat Elvira am Tisch gesessen, als Zwanziger mit Netzer über bestochene Asiaten gesprochen haben will? Und wie lange? Die Sommermärchen-Affäre ist um eine bizarre Nuance reicher.
Für drei Monate ist Fifa-Chef Blatter von der hauseigenen Ethik-Kommission suspendiert. Doch das hindert den Schweizer nicht, kräftig seine Meinung zu sagen. Für ihn ist klar: Schuld an allem hat der Erzrivale.
Der Kreis der Kandidaten lichtet sich: Von den acht Bewerbern für das Amt des Fifa-Präsidenten sind vorläufig nur sieben zugelassen worden. David Nakhid aus Trinidad und Tobago hat die Auflagen nicht erfüllt.
„Wir beobachten die Entwicklungen genau und begrüßen eine lückenlose Aufklärung“, heißt es bei DFB-Generalsponsor Daimler zur Sommermärchen-Affäre. Ob das Engagement beim DFB auf den Prüfstand kommt?
Der Kaiser übernimmt in der WM-Affäre Verantwortung. Aber wofür? Mit seiner Erklärung versetzt er Wolfgang Niersbach einen weiteren Stich ins Herz. Und Theo Zwanziger schießt nun gleich einen Pfeil hinterher.
Hat Günter Netzer gesagt, dass vier asiatische Stimmen bei der WM-2006-Vergabe gekauft wurden? Theo Zwanziger behauptet das. Nun will Netzer juristisch dagegen vorgehen – und präsentiert eine Zeugin, die bestätigen soll, dass Zwanziger lügt.
Die große Zahl an Kandidaten für die Fifa-Präsidentschaft gaukelt Reformpotential vor. Tatsächlich bleiben die Seilschaften bestehen. Ein Neuanfang ist damit weiter unwahrscheinlich.
Seit Jahren gibt es auf der Frankfurter Galopprennbahn Ärger. Weil der dortige Renn-Klub trotz verlorenen Bürgerentscheids das Gelände nicht räumen will, erhebt die Stadt nun Klage. Sie plant dort anderes.
Die Affäre um die Fußball-WM 2006 wirft viele Fragen auf. Der Mann, der Antworten liefern kann, äußert sich nun erstmals. Dabei gibt es von Franz Beckenbauer auch einen schweren Seitenhieb gegen Theo Zwanziger.
Die Europäische Fußball-Union lässt den eigenen Präsidenten fallen. Bei der Wahl zum Nachfolger von Fifa-Präsident Joseph Blatter unterstützt die Uefa Generalsekretär Gianni Infantino – und nicht Michel Platini.
Lügen, Legenden, Tricksereien: Der DFB bietet in der gefährlichsten Krise seiner Existenz eine katastrophale Verteidigung. Der Präsident ist handlungsunfähig, die Drecksarbeit soll Zwanziger erledigen. Acht Forderungen, was sich ändern muss.
In der Affäre um die Millionen-Zahlung vor der WM 2006 meldet sich nun auch Joseph Blatter zu Wort. Der suspendierte Fifa-Präsident antwortet auf die Darstellung von DFB-Chef Wolfgang Niersbach.
Nun will auch der Südafrikaner Tokyo Sexwale ins Rennen um die Fifa-Präsidentschaft einsteigen. Der langjährige Vertraute von Nelson Mandela kündigt seine Kandidatur an.
Die DFB-Führungskrise spitzt sich zu, Wolfgang Niersbach gerät in der WM-Affäre weiter unter Druck. Hinter den Kulissen wird mit Nachdruck nach einem geeigneten Nachfolger für Niersbach gesucht.
Die aktuelle DFB-Führung wirft dem früheren Präsidenten vor, dass er nicht schon zu seiner Amtszeit eine Untersuchung der Millionen-Zahlung vor der WM 2006 eingeleitet habe. Nun kontert Theo Zwanziger.
Nachdem Theo Zwanziger den Inhalt eines privaten Telefonats öffentlich machte, meldet sich Horst R. Schmidt zu Wort. Er weist die Darstellung von Zwanziger über die umstrittene Millionen-Zahlung zurück.
Lange arbeiteten Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach beim DFB vertrauensvoll zusammen. Nicht erst seit der DFB-Affäre um die WM 2006 sind sie Intimfeinde. Wie konnte es nur soweit kommen?
Der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger bezichtigt seinen Nachfolger Wolfgang Niersbach der Lüge. Der darf trotz Wissenslücken in der Affäre um die WM 2006 im Amt bleiben. Und Franz Beckenbauer schweigt.
Mohammed bin Hammam ist eine der Figuren mit den meisten Skandalen im Weltfußball. Er war lange Zeit Intimus von Joseph Blatter. Nun taucht der Qatari auch in der DFB-Affäre um die WM-Vergabe 2006 auf.
Lange galten Bestechungsfaxe der „Titanic“ als wesentlich für die WM-Vergabe 2006. Muss die Geschichte nun umgeschrieben werden? Satiriker Martin Sonneborn spricht im F.A.Z.-Interview über Beckenbauers bestechende Vorarbeit – und die EM 2024.
Die Zahl der Bewerber auf die Nachfolge von Joseph Blatter wächst auf vier. Nun kandidiert auch der frühere stellvertretende Generalsekretär Jérôme Champagne als Fifa-Präsident.
DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat im Tross des großen Solisten Franz Beckenbauer vor der WM 2006 nicht die zentrale Rolle gespielt. Das entbindet ihn aber nicht von der Mitverantwortung.