„Wir sind auf 180“
Im Olympischen Dorf in Paris gibt es für die Teams, Trainer und Betreuer des Deutschen Basketball-Bundes nicht genügend Zimmer. Der Präsident reagiert verärgert – und hofft nun auf den DOSB.
Im Olympischen Dorf in Paris gibt es für die Teams, Trainer und Betreuer des Deutschen Basketball-Bundes nicht genügend Zimmer. Der Präsident reagiert verärgert – und hofft nun auf den DOSB.
Frankreich traut sich Olympische Spiele zu, auch im Winter. Wann wäre Deutschland wieder für das große Sportfest bereit, das auch für den Veranstalter ein Gewinn ist? Wenn die Bahn pünktlich kommt?
Wie die F.A.Z. erfuhr, trägt Basketball-Weltmeister Dennis Schröder bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris gemeinsam mit einer Athletin die deutsche Fahne. Er ist der erste dunkelhäutige Sportler, der dies für Deutschland tut.
Neue Kriege und Krisen, Globalisierung und andere Player: Die Herausforderungen unserer Zeit sind gewaltig – doch das ungenutzte Potential des Sports ist es auch. Wo steht der Sport heute? Und wo geht die Reise hin?
In Paris laufen die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele auf Hochtouren. Nun macht ein Messerangriff auf einen Soldaten Schlagzeilen. Der DOSB bleibt gelassen.
Der Deutsche Olympische Sportbund und der Deutsche Kulturrat fordern eine eigenständige Vertretung in der nächsten Bundesregierung. Es sei höchste Zeit, beide politisch angemessen aufzuwerten.
Die Haushaltsplanung für 2025 schreckt den DOSB, seine Verbände und Institutionen auf. Sie gehen von Kürzungen aus, die die Ziele des Spitzensports gefährden. Oder hält einer sein Versprechen?
Starke Muskeln, starke Nerven und immer härteres Training: Turnerin Helen Kevric lässt Elisabeth Seitz hinter sich und fährt wohl nach Paris. Doch eine Frage bleibt: Wann ist viel zu viel?
Nancy Faeser beklagt fehlende Zusagen aus Nordrhein-Westfalen für die Rhein-Ruhr-Universiade 2025. Darüber hinaus kündigt die Bundesinnenministerin ein „Bekenntnis wie nie zuvor“ zu einer Olympiabewerbung an.
Das Fiasko um die World-Games-Vergabe zeigt die Defizite des Deutschen Olympischen Sportbundes allzu deutlich. Das spricht gegen dessen Ambition auf Olympische Spiele.
Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes bekräftigt den Einsatz des Sports für die demokratischen Grundwerte. AfD-Politiker bekommen daher für die Olympischen Spiele keine Akkreditierung.
Der DOSB bediente Karlsruhe mit den World Games für das Jahr 2029. Jetzt ist Hannover bedient – und versteht die Welt nicht mehr. All das ist ein Lehrstück deutscher Sportverbandspolitik.
Der Deutsche Olympische Sportbund und der Deutsche Fußball-Bund stellen ihre gemeinsame Linie gegen Hass im Netz vor. Das Recht müsse durchgesetzt werden, auch im Internet.
Patrick Franziska gelingt beim Grand Smash, was noch keinem deutschen Tischtennis-Spieler gelang. Dennoch ist er bei den Olympischen Spielen nur Ersatzmann.
Mit der Universiade 2025 will Deutschland beweisen, dass es Großereignisse wie Olympische Spiele stemmen kann. Nun laufen Kosten und sportliche Pläne aus dem Ruder. Unter Beteiligten herrscht Schockstarre.
Die Sportministerkonferenz macht sich die Kritik des DOSB zu eigen. Steuerung und Finanzierung des olympischen Top-Sports soll auf eine unabhängige Agentur übertragen werden,
Die Entscheidung über die Finanzierung von Sportlern mit Steuergeldern, schreibt der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages, treffen allein Regierung und Parlament. Der organisierte Sport soll nur beraten.
Bisher gibt es keine einheitlichen Regeln, um Gewalt im Sport vorzubeugen. Funktionäre und Athleten wollen das zum Wohle der Betroffenen ändern. Helfen soll dabei ein „Safe Sport Code“.
In der Auseinandersetzung zwischen Bundesregierung und DOSB um den Entwurf des Sportfördergesetzes gibt es nur eine kleine Entwarnung. 2025 soll sich der Sport auf eine Etatkürzung gefasst machen.
DOSB und Sportjugend rufen Vereine zum Engagement gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus auf. Hinhören, hinsehen, Mund aufmachen: Hilft immer. Besonders beim Sport.
Christoph Niessen, Vorstandsvorsitzender des LSB Nordrhein-Westfalen, kritisiert im Interview das Verhalten der Regierung im Reformprozess und fordert ein Ende der „Sprachlosigkeit“ auf beiden Seiten.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser spricht von einer segensreichen politischen Wirkung für die Gesellschaft, wenn sie den Sport unterstützt. Verbände und Opposition fordern Taten statt Worte.
Raufen Sport und Politik sich noch einmal zusammen? Es wäre dringend nötig. Sonst würde der Spitzensport-Standort Deutschland weiteren Schaden nehmen.
Nach der heftigen Kritik des DOSB und der Landessportbünde meldet sich Athleten Deutschland zum Entwurf des Sportfördergesetzes zu Wort. Die Athletenvertreter haben noch Klärungsbedarf.
Das Bundesinnenministerium gibt dem Deutschen Olympischen Sportbund zu verstehen, wer bei wesentlichen Fragen zur Gestaltung des Spitzensports das Sagen hat. Von Augenhöhe kann keine Rede sein.
Der DOSB-Führung wurde ein direkter Draht zur Macht nachgesagt. Er muss gekappt sein. Im Verband rumort es längst – obwohl es nicht so scheint.
Die Spitzensportreform steht mal wieder vor dem Ende: die Verbandsspitze empört sich über das Vorgehen der Ampelkoalition. Eine gemeinsame Olympiabewerbung scheint so nicht denkbar.
Nach scharfem Protest des Deutschen Olympischen Sportbundes zieht das Bundesinnenministerium seinen Entwurf zum „Entwicklungsplan Sport“ zurück. Auch die Umsetzung anderer Projekte ist stark gefährdet.
Der Ball des Sports wirbt in der Frankfurter Festhalle für Wertschätzung von Leistungssportlern. Bei der Party mit 1650 Gästen selbst spielen sie die Hauptrolle – neben 7700 Tombolalosen.
Der Sport solidarisiert sich nahezu geschlossen mit den Demonstrationen gegen die AfD. Tonlage und Reichweite unterscheiden sich allerdings teils gravierend.
Der IOC-Präsident ist seit zehn Jahren der mächtigste Mensch im Weltsport und könnte das noch eine Weile bleiben. Die Kritik vor allem aus seiner Heimat ändert an seiner Machtposition kaum etwas.
3400 von Rassismus, Hass und Beleidigungen durchzogene Kommentare löste ein Selfie der U-17-Weltmeister aus. Der DFB will das nicht mehr hinnehmen. Er setzt auf die Allianz des gesamten Sports und die Hilfe des Gesetzgebers.
Der deutsche Sport befürwortet offen die Teilnahme russischer Athleten an Olympia 2024. Dafür ignoriert der DOSB die Kernaussage seines eigenen Gutachtens. Von einer Kehrtwende kann trotzdem keine Rede sein.
Sportler aus Russland und Belarus dürfen an den Olympischen Spielen in Paris teilnehmen – als neutrale Athleten. Das Internationale Olympische Komitee schafft Fakten in einer lange währenden Debatte.
Die Zahl der Ehrenamtlichen in Sportvereinen und der Kirche ist rückläufig. Andere Bereiche haben Zulauf, beklagen jedoch Unsicherheiten bei der Finanzierung. Ein besserer politischer Rahmen muss her.
Die Deutschen könnten Wettbewerbe der Winterspiele 2026 ausrichten, weil es in Italien keine funktionierende Bobbahn gibt. Gefährdet die Haltung der Innenministerin Nancy Faeser diese Chance für den Sport?