Botschafter des Teams
Schwarz-Rot-Gold in der Hand statt Tischtennisschläger: Timo Boll ist Fahnenträger des deutschen Olympiateams. Der Tischtennisspieler hat sich in einer Wahl unter Sportlern und Fans durchgesetzt.
Schwarz-Rot-Gold in der Hand statt Tischtennisschläger: Timo Boll ist Fahnenträger des deutschen Olympiateams. Der Tischtennisspieler hat sich in einer Wahl unter Sportlern und Fans durchgesetzt.
Die Olympischen Spiele in Rio sind in Sachen Medaillenausbeute nur Übergangsspiele – zumindest soweit besteht beim DOSB Einigkeit. Uneins ist die Delegation indes über die Bestrafung Russlands.
Auf dem Römerberg in Frankfurt soll erstmals der Empfang der deutschen Olympia-Mannschaft stattfinden. Über die feierfreudigen Hockey-Spieler wird derweil schon gewitzelt.
Erstmals dürfen Sportfans und Athleten über den Fahnenträger des deutschen Olympiateams bei der Eröffnungsfeier in Rio entscheiden. Nun hat der DOSB die Kandidaten bekannt gegeben. Darunter: Vier Olympiasieger und ein Tischtennis-Star.
Der McLaren-Report zeigt Staatsdoping in Russland. Die Reaktionen auf den Skandal sind deutlich. Selbst russische Medien loben den Bericht. FAZ.NET hat die internationalen Stimmen gesammelt.
Sagan gewinnt die 16. Etappe der Tour de France +++ Tausende Akkreditierungen vor Olympia abgelehnt +++ Michaels-Beerbaum akzeptiert Reservisten-Rolle in Rio +++ Bekele darf nicht nach Rio +++ Sport kompakt am Montag.
Deutschland stehen bei Olympia im Triathlon drei Startplätze bei den Frauen und zwei bei den Männern zu. Der DOSB nominiert aber nur Anne Haug. Nun gibt es sogar einen Gerichtsbeschluss zur Vergabe der Plätze.
Fünf Kandidaten für eine öffentliche Wahl: Erstmals werden deutsche Sportfans beteiligt an der Kür des Fahnenträgers für die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele. Auch die Sportler selbst entscheiden mit.
Wer läuft am 5. August mit der deutschen Fahne ins Olympiastadion von Rio ein? Der DOSB plant, die deutsche Bevölkerung darüber entscheiden zu lassen. Allerdings nicht nur.
Jeder gegen jeden: Vier Wochen vor Rio kämpfen Sport und Staat um die Macht. Das erste Opfer scheint der Mann an der Spitze des DOSB zu werden.
„Hinterhältige Spielchen“ und „Verhinderungsstrategien“: Ein angebliches Geheimtreffen führt zu gewaltigem Streit zwischen Deutschem Olympischen Sportbund und Fachverbänden. Der organisierte Sport steht hierzulande vor einer Zerreißprobe
Wird der russische Sport im Auftrag des Kreml verseucht? Darüber entbrannte in der Talkshow von Sandra Maischberger ein hartnäckiger Streit. Doch auch außerhalb Russlands hat das Doping-System zu viele Gewinner.
Nach der Ablehnung ihrer Schadenersatzklage vom BGH beklagt sich Claudia Pechstein mit deutlichen Worten. Als Ohrfeige betrachtet die Eisschnellläuferin die Begründung des weitreichenden Urteils – und kündigt ihren nächsten Schritt an.
Die deutsche Olympiamannschaft wird in Rio mit rekordverdächtigen 450 Athleten an den Start gehen. Das erste Zehntel ist nun nominiert. Die Zahl 44 spielt auch bei den Erwartungen eine Rolle.
Die Doping-Opfer fühlen sich nicht nur im Stich gelassen vom organisierten Sport. Eine Sonntagsrede in Frankfurt empfanden sie nun gar als Provokation. Bekenntnisse zur moralischen Verantwortung sind nur eine leere Phrase
Ermunterung statt kritischer Reflexion: Die Redner nutzen die Aura der Frankfurter Paulskirche zum DOSB-Jubiläum nicht zur Inspiration. Die wichtigste Frage bleibt für den Sport unbeantwortet.
Der Staat fordert mehr Medaillen, der Beauftragte für Good Governance anderes Verhalten. Zum zehnjährigen Jubiläum macht der DOSB keine gute Figur. Hinter der Fassade rumort es gewaltig.
Seit der Einheit sinkt die Effektivität des Spitzensports in Deutschland. Doch sind olympische Medaillen wirklich das einzige gültige Ziel? Das käme einer Konzentration wie einst im DDR-Sport nahe.
Cooler Chic statt bunter Samba-Look: Das deutsche Olympia-Team präsentiert ihr Outfit für die Spiele in Rio. Bei der Modenschau gibt es aber auch eine ernüchternde Botschaft zu verkünden.
Olympiasieger Nils Schumann fordert, dass Top-Athleten zu Versuchskaninchen von Pharmakonzernen werden. Eine distanzierende Erklärung des deutschen Sports wäre gewiss hilfreich.
Der organisierte Sport soll sich am zweiten Fonds zur Entschädigung von Opfern des Dopings im DDR-Sport beteiligen. Dies fordern die Sprecher aller Parteien im Bundestag – auch mit juristischen Schritten wird gedroht.
Steigender Diskussionsbedarf, sinkender Informationsfluss, Kompetenzgerangel: In der Sache Olympia-Aufschwung streiten Sport und Politik um die Macht.
Nach mehr als sieben Jahren ist der Rechtsstreit zwischen dem ehemaligen Dreisprung-Weltmeister Friedek und dem DOSB beendet. Über die Höhe des Vergleichs wurde Stillschweigen vereinbart.
Anfang April 2017 erreicht Michael Vesper die Altersgrenze. Dennoch plant der DOSB die Zusammenarbeit mit seinem Vorstandsvorsitzenden nach F.A.Z.-Informationen darüber hinaus fortzusetzen.
Aus der Klage von Alfons Hörmann geht hervor, dass er von seinem Amt an der Spitze des deutschen Sports zurücktreten könne. Dieses Angebot wirkt für den DOSB wie eine Bedrohung.
Bislang hatte man von einer einvernehmlichen Trennung gesprochen. Einem Medienbericht zufolge wurde Alfons Hörmann von der Hörmann Holding fristlos gekündigt. Dagegen wehrt sich nun der DOSB-Präsident.
Trotz der Skandale in Fifa, DFB und IAAF glaubt Thomas de Maizière nicht, dass den Deutschen die Lust am Sport vergeht. Im F.A.Z.-Interview spricht er über unveränderte Medaillenziele für Olympia, die soziale Leistung von Sportvereinen – und gedopte Russen.
Im Fall Claudia Pechstein trifft der BGH am Dienstag eine richtungweisende Entscheidung. Das „strukturelle Übergewicht“ der Verbände gegenüber den Sportlern könnte der Vergangenheit angehören.
Zu Zeiten des Profi-Radteams T-Mobile galt die Uni Freiburg als Zentrum des deutschen Dopings. Nun wollen Sportmediziner dort wieder Spitzensportler betreuen. Die Klinik-Leitung will von nichts gewusst haben.
Um den Ansprüchen an Integrität, Transparenz und Verantwortlichkeit genügen zu können, richtet der Deutsche Olympische Sportbund eine externe Ombudsstelle ein.
Alfons Hörmann konzentriert sich künftig nur noch auf seine Aufgaben als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes und die Hörmann-Gruppe nicht mehr als Geschäftsführer leiten. Dafür gibt es einen bestimmten Grund.
Brasilien kämpft vor den Olympischen Spielen in Rio mit dem sich rasant ausbreitenden Zika-Virus. Schwangere sollen das Land meiden. Der DOSB beobachtet die Entwicklung besorgt, die Athleten sind verunsichert.
Senkt der deutsche Sport weitere Normen für die Olympia-Quali? DOSB-Mann Michael Vesper beruft das deutsche Team für Rio 2016 – und will von einem Abschied der erweiterten Wettkampfchance aufgrund der Dopingskandale nichts wissen.
Der deutsche Leichtathletik-Verband gleicht seine Olympia-Normen nach unten an. Viele Sportler profitieren davon. Doch was ist der wahre Grund für die Senkung?
Jedes Jahr werden in Berlin die engagiertesten Vereine geehrt. Und jedes Mal erntet der Sport nur freundliches Wohlwollen. Das liegt auch an den Verbänden. Sie müssen deutlicher aufzuzeigen, welche Leistungen für die Gesellschaft der Sportverein erbringt.
Beim Neujahrsempfang in Frankfurt hält sich DOSB-Präsident Alfons Hörmann nicht mit Kritik an Verbänden zurück. Für die Zukunft sieht er in der Krise des Sports aber auch eine Chance – und stellt klare Forderungen.