Das große Feilschen
Hinter dem neuen Spitzensportkonzept stehen 98 Prozent Ja-Sager. Sie hoffen auf 55 Millionen Euro mehr pro Jahr. Jeder will viel bekommen – und möglichst wenig zahlen.
Hinter dem neuen Spitzensportkonzept stehen 98 Prozent Ja-Sager. Sie hoffen auf 55 Millionen Euro mehr pro Jahr. Jeder will viel bekommen – und möglichst wenig zahlen.
Mehr Medaillen, Etablierung in der Weltspitze und mehr Geld vom Bund: Der DOSB hat ein neues Programm zur Förderung des Leistungssports beschlossen und hofft in der Zukunft auf noch mehr Erfolg.
Nach den gescheiterten Verhandlungen über die künftigen TV-Rechte bei Olympia werfen ARD und ZDF dem Discovery-Konzern überzogene Forderungen vor. Eine Hintertür wollen sich die Öffentlich-Rechtlichen aber offen halten. Auch der DOSB äußert sich.
Sind tatsächlich 95 Prozent der Athleten für die Spitzensport-Reform? Eine Befragung des DOSB soll das nahelegen. Das Vorgehen des Verbands wirft allerdings erhebliche Fragen auf.
Endlich soll der paralympische Sport in Deutschland mit dem olympischen gleichgestellt werden. Ansonsten dient das neue Spitzensportkonzept einzig der Medaillenspiegel-Optimierung.
Politik und DOSB überraschen: Im neuen Spitzensportkonzept werden paralympische und olympische Athleten gleichgestellt. Das bringt ungeahnte Herausforderungen mit sich.
An den Entsendungskosten für die Europa-Spiele 2019 in Minsk entzündet sich Streit zwischen Politik und DOSB. Die Kritik richtet sich auch an Vorstand Michael Vesper.
Der DOSB und sein Präsident Alfons Hörmann wollen Thomas Weikert als Vorstandsvorsitzenden des Trägervereins ablösen – gegen dessen Willen. Der Verband tut das aus einem bestimmten Grund.
Wawrinka unterliegt bei ATP-Finale deutlich +++ Mauresmo tritt als Fed-Cup-Chefin zurück +++ RTL freut sich über Zuschauerzahlen +++ DOSB bekommt schlechtes Zeugnis +++ Sport kompakt am Montag.
Schwimmer Glania setzt auf Erfolg in Sport und Beruf. Doch beides gleichzeitig sei in Deutschland schwer. Beim „Sportdialog“ des LSBH zeigt sich: Die Meinungen gehen hier auseinander.
Die Kürzung fällt kleiner aus als geplant: Der Bund fördert neue Olympia-Sportarten und die paralympische Bewegung mit zusätzlichen fünf Millionen Euro. Vom Zuschuss profitieren können auch die Schulen und Sportvereine.
In einer Brandrede attackiert Alfons Hörmann jene Bundestrainer, die sich angeblich nicht um sein Konzept zur Spitzensportförderung scheren. Die wiederum haben gute Gründe für ihr vermeintliches Desinteresse.
Wer hat Schuld? Nach den Doping-Skandalen kommen die Schuldzuweisungen. Sportler und Politiker kritisieren die Sportverbände. DOSB-Chef Hörmann attackiert die Wada.
Ob russischer Doping-Skandal oder Spitzensport-Reform, deutsche Sportler fühlen sich von ihren Verbänden und Dachorganisationen nicht gut vertreten. Sie wollen mehr Einfluss und mehr Unabhängigkeit.
Wahlerfolg vor WTA Finals +++ Görges verpasst Finale +++ DOSB enthält sich +++ Schröder gewinnt +++ Kohlschreiber im Halbfinale +++Sport kompakt am Freitag
Der DOSB will mehr Unterstützung vom Bund bekommen. Dafür muss er sein neues Spitzensportkonzept durchpeitschen – gegen scharfe Kritik aus den eigenen Reihen.
Nach der Unterschlagung von mehreren hunderttausend Euro durch einen Mitarbeiter versucht der DOSB herauszufinden, wie es zu dem Betrug kommen konnte. Nun gibt es erste Hinweise.
Der Berufsverband der Trainer kritisiert im staatlich geförderten olympischen Spitzensport frühkapitalistische Zustände. Nun bekam Bundesinnenminister Thomas de Maizière einen Brandbrief.
Alle Gestalter des deutschen Spitzensports wollen eine Reform – aber noch sind sich die Verbände nicht einig. Doch den Anspruch des Staates auf Führung bestreiten sie.
Die Spitzensportreform sorgt in den Fachverbänden für Diskussionen. Im F.A.Z.-Interview spricht der Sportdirektor der erfolgsverwöhnten Kanuten über Medaillen als Selbstzweck, den Wettkampf gegen Doper – und das Streichen von Sportarten aus der Förderung.
Ein Mitarbeiter des Deutschen Olympischen Sportbunds wurde nach F.A.Z.-Informationen angezeigt, weil er den Verband um eine sechsstellige Summe in Euro betrogen haben soll. Die Aufdeckung des Schadens kommt zu einem heiklen Zeitpunkt für den DOSB.
Das neue Spitzensportkonzept von Staat und Sport soll Deutschland mehr Medaillen bescheren. Aber die neue Struktur erinnert eher an Großmachtträume zu DDR-Zeiten als an eine Antwort auf die Krise des Leistungssports. Wo sind die Werte geblieben?
Der Entwurf der Leistungssport-Reform hat im deutschen Sport für Diskussionsstoff gesorgt. Dass alles dem Erfolg untergeordnet wird, gefällt nicht allen. Die Verteilung der Gelder dürfte noch für Konflikte sorgen.
Max Hartung, einer der letzten erfolgreichen deutschen Fechter und Athletensprecher, äußert sich im F.A.Z-Interview über Leistungssport und Studium, Geld und Förderung.
Die Krise des deutschen olympischen Sports soll überwunden werden. Bundesinnenminister de Maizière fordert Veränderungen. Die geplante Spitzensportreform zielt indes allein auf mehr Medaillen:
Angelique Kerber unterliegt in Wuhan +++ Auslagerung von Wettkämpfen in Tokio 2020? +++ Zverev ist zu müde für Turnier in Shenzen +++ DOSB will künftig schon in Grundschulen nach Talenten suchen +++ Sport kompakt am Mittwoch.
Deutsche Sportler sollen Medaillen gewinnen. Doch im internationalen Vergleich hinken viele Athleten hinterher. Eine Reform des Spitzensports soll die Wende bringen. Hockeyspieler Fürste knüpft diese an eine Forderung.
Der Schuhhersteller Sioux will beim Sponsoring nicht mehr mitmachen. Der Olympische Sportbund reagiert prompt - und in den sozialen Medien wird das Unternehmen gefeiert.
DOSB-Chef Alfons Hörmann spricht im Interview über Neuerungen in der Spitzensportförderung und die Umverteilung von Geldern für Verbände. Besonders die aktuelle Doping-Problematik will er zukünftig mit mehr Strenge angehen.
„Handlungsbedarf“ sieht der DOSB angesichts der Medaillenausbeute in Rio. Bald wird es eine Spitzensport-Reform geben. Dann könnten Teamsportarten besser unterstützt werden. Das hätte einen enormen Vorteil.
Im olympischen Dorf in Rio soll des Kanu-Trainers Stefan Henze gedacht werden. Drei Tage nach seinem Verkehrsunfall ist der Deutsche an den Folgen seiner Verletzungen gestorben.
Der während der olympischen Spiele in Rio durch einen Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzte Kanu-Assistenztrainer Stefan Henze ist tot. Er erlag den Folgen eines schweren Schädel-Hirn-Traumas.
Die Zwischenbilanz des deutschen Teams fällt ernüchternd aus. Der Chef der Olympia-Mannschaft korrigiert die Medaillenprognose nach unten. DOSB-Präsident Hörmann sieht dringenden Gesprächsbedarf. Ein Verband steht besonders in der Kritik.
Laut einer Studie haben die Deutschen ihr Vertrauen in Sportfunktionäre fast vollends verloren. Das IOC darf die Botschaft nicht ignorieren. Sonst geht alles verloren.
Das Vertrauen in die Integrität der Sport-Funktionäre schwindet. Das zeigt eine Umfrage. Den Athleten dagegen stehen die meisten Bürger zur Seite. Und Olympia in Deutschland wäre willkommen.
Die deutschen Sportler fühlen sich von der Politik missachtet. Es kommt nicht gut an in Rio, dass die Führungsriege nicht bei den Olympischen Spielen in Rio präsent ist. „Unseren Athleten fällt das auf“, sagt DOSB-Vizepräsident Bischof.