Raus aus Sportdeutschland
Statt selbstbewusst die Wirkung des Sports auf die Bürger in den Mittelpunkt einer offenen Debatte zu stellen, grenzt sich der DOSB. Dieser Rückzug schwächt auch die Gesellschaft als Ganzes. Sie braucht einen starken Sport.
Statt selbstbewusst die Wirkung des Sports auf die Bürger in den Mittelpunkt einer offenen Debatte zu stellen, grenzt sich der DOSB. Dieser Rückzug schwächt auch die Gesellschaft als Ganzes. Sie braucht einen starken Sport.
Der deutsche Sport diskutiert über die Verantwortung seiner Funktionäre. Hans-Wilhelm Gäb, Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats der Stiftung Deutschen Sporthilfe, spricht im Interview über deutsche Werte und Geschäftsgepflogenheiten in der Welt.
Ob „Dota 2“ oder „Counter Strike“: eSport begeistert Millionen. Der DOSB erkennt die eSportler aber nicht an – auch aus ethischen Gründen. Dabei ist der traditionelle Sport nicht besser.
DOSB-Präsident Alfons Hörmann warf unter anderem Helmut Digel Versagen bei der Wahrnehmung seiner Verantwortung im IAAF vor. Digel verlangte eine Entschuldigung. Nun bekam er einen Brief von Hörmann.
Der Vorstoß von DOSB-Präsident Alfons Hörmann muss zu einer Diskussion über das Dilemma der Sportfunktionäre führen. Sie sollten sich nicht gegenseitig Vorwürfe machen, sondern ehrlich mit ihrer Haltung auseinandersetzen.
DOSB-Präsident Alfons Hörmann kritisierte mit scharfen Attacken auch Helmut Digel. Der antwortet nun in einem Offenen Brief – und fordert eine Entschuldigung für die „persönliche Verleumdung“.
Das Misstrauen gegen den organisierten Sport in Deutschland hat Gründe. Einer ist das schlechte Image von internationalen Verbänden. Die Funktionäre sind selbst dafür verantwortlich.
Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes attackiert die Sportfunktionäre Digel, Zwanziger und Blatter. Alfons Hörmann wirft ihnen mangelndes Verantwortungsbewusstsein vor. Die Reaktionen folgten prompt.
Sportpolitik nach dem Olympia-Aus für Hamburg: Die Politik will den Spitzensport verstaatlichen. Doch die Funktionäre pochen auf die Unabhängigkeit der Verbände.
Großereignisse des Sports sind in Deutschland nicht mehr hoffähig. Das ist ein fatales Signal für den Sport. Bezahlen müssen es die Athleten. Doch es gibt auch einen Gewinner.
Hat der Spitzensport ein Problem? Eike Emrich glaubt ja. Im Interview spricht er über moderne Zirkusaufführungen, humanen Leistungssport und notwendige Reformen.
Im Referendum stimmt die Mehrheit der Hamburger gegen eine Bewerbung der Hansestadt um die Sommerspiele 2024. Nach München 2013 erlebt Deutschland die nächste Olympia-Pleite. Auch für Bürgermeister Scholz ein Tiefschlag.
„Für Sport-Deutschland stellt der heutige Tag einen herben Rückschlag und Tiefschlag dar“, sagt DOSB-Präsident Hörmann nach dem abgelehnten Olympia-Referendum in Hamburg.
An diesem Sonntag entscheiden die Hamburger über die Olympia-Bewerbung. Stadt, Sport und Staat sind sich einig – so die offizielle Version. Doch hinter den Kulissen tobt ein heftiger Streit.
Hamburg wirbt mit dem Faktor Ehrlichkeit für Olympia 2024. Der DOSB ist dabei aber offenbar nicht bereit, auch die Opfer des Sports mit einzubeziehen. Das wirft kein gutes Licht auf die Glaubwürdigkeit des Wandels, für den die Spiele in der Hansestadt stehen sollen.
Durch die Anschläge in Paris vor dem Stadion wird auch der Sport vom Terror getroffen. DOSB-Präsident Hörmann über die Folgen, die Fußball-EM 2016 und das DFB-Testspiel am Dienstag.
Die rund tausend Opfer des staatlichen Dopings in der DDR sollen jeweils fünf Millionen Euro im nächsten Jahr und 2017 erhalten. Dafür gibt es Lob – aber auch Kritik.
An diesem Freitag will der Bundestag das Anti-Doping-Gesetz verabschieden. Vor der Abstimmung spricht die Sportausschuss-Vositzende Dagmar Freitag über ein Vierteljahrhundert Kampf und den Wert der Verordnung.
Wie der Amtsschimmel engagierten Bürgern den Nerv raubt: Vereine, die Flüchtlinge ohne Gebühr am Training teilhaben lassen, bekommen Post vom Finanzamt. Und dieses Schreiben ist alles andere als freundlich.
Der Zeitplan steht fest: Das Anti-Doping-Gesetz wird wohl in der kommenden Woche vom Deutschen Bundestag verabschiedet und soll zum 1. Januar in Kraft treten. Der DOSB warnt.
Das Referendum um Hamburgs Bewerbung hat begonnen. 259.883 Hamburger müssen mit „Ja“ stimmen, sonst ist der olympische Traum beendet. Bürgermeister Scholz will die Spiele – und wird nur bei einem Thema schmallippig.
Erst der VW-Skandal, jetzt der DFB-Skandal - doch Hamburg lässt sich seinen Olympia-Traum nicht kaputtmachen. Von einer Vertrauenskrise keine Spur. Die Industrie zahlt kräftig mit.
Der DOSB-Präsident appelliert an die Hamburger, ihrem Bürgermeister bei der Finanzierung der Spiele 2024 zu vertrauen. Es sei „mit Gürtel und Hosenträger“ gerechnet.
Zwei Dreisprünge über 17 Meter in einem Wettbewerb hätten doch für die Olympia-Qualifikation gereicht - 2008 in Peking. Sieben Jahre später gewinnt Friedek immerhin vor Gericht gegen den DOSB.
Das „Einheitsmanna“ ist für die von Krankheit gezeichneten Doping-Opfer bitter, sagt die Schriftstellerin Ines Geipel im FAZ.NET-Interview. Wo bleibt die Hilfe?
Nach den neuesten Fifa-Entwicklungen fordert DOSB-Präsident Alfons Hörmann den Rücktritt von Joseph Blatter. Ein Anti-Korruptions-Experte plädiert für eine Übergangsphase – und bringt zwei Deutsche ins Spiel.
Sportvereine leisten Vorbildliches in der Flüchtlingsarbeit, der DOSB verfügt über jede Menge Knowhow. Noch viel mehr wäre möglich, doch es fehlt an Geld. Insgesamt können nur 60 von 90.000 Vereinen gefördert werden – ein Armutszeugnis.
44 Medaillen holten die deutschen Sportler bei Olympia 2012 in London. Vier Jahre später in Rio sollen es mehr sein. Die Erwartungen aus der Politik stacheln die DOSB-Macher zusätzlich an.
In Seattle startet die inoffizielle WM der eSportler. Kurz zuvor legt ein amerikanischer Spieler ein vielbeachtetes Doping-Geständnis ab. Kurios ist, dass dies der Szene vor allem in Deutschland helfen könnte.
Bei virtuellen Wettkämpfen am Computer geht es längst um Millionen. Aber ist eSport ein „richtiger“ Sport? Der Deutsche Olympische Sportbund sagt nein – die Wissenschaft ist sich dagegen nicht so sicher.
Claudia Pechstein präsentiert eine Liste prominenter Sportler als Unterzeichner einer Petition, in der sie das Recht einfordern, ordentliche Gerichte anrufen zu dürfen.
Die ProSiebenSat.1-Gruppe übernimmt die Mehrheit an dem Online-Sportsender, der mehr als 70 Sportarten im Angebot hat. Der DOSB zieht sich nach nicht mal einem Jahr zurück.
Der Innenminister fordert mehr Medaillen und eröffnet damit die Debatte um den Spitzensport jenseits von Rio 2016. Einige Sportarten müssen sich wohl schon bald ernsthafte Sorgen machen.
Auch im hohen Alter zeigt sie noch Spitzenleistungen. In Rio würde Sabine Spitz ihre fünften olympischen Spiele bestreiten, die Chancen stehen gut.
Ein historischer Tag für Discovery-Chef David Zaslav, ein erschütternder für die Intendanten von ARD und ZDF: Der Discovery-Konzern hat die Olympia-Rechte gekauft. Was folgt daraus für die Sender und die Zuschauer?
Seit sechs Jahren kämpft Claudia Pechstein um ihre Unschuld. Dabei ist die Eisschnellläuferin weit gekommen. Doch im Prozess um Schadenersatz sind ihre finanziellen Mittel nun erschöpft – vor der letzten Instanz.