Keine Sanktionen gegen die Rusada
Gnade vor Recht: Die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada ahndet ein Fristversäumnis der russischen Anti-Dopingorganisation bei Datentransfer nicht.
Gnade vor Recht: Die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada ahndet ein Fristversäumnis der russischen Anti-Dopingorganisation bei Datentransfer nicht.
Günter Younger ist der Chefermittler der Welt-Anti-Doping-Agentur. Im Interview spricht er über die Probleme in Russland, den Wert der Daten aus dem Labor und die Überforderung der Sportverbände.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur verschiebt ihre Entscheidung, ob der russische Sport grundsätzlich die Bedingungen für die Teilnahme an internationalen Wettbewerben erfüllt oder nicht.
Die Suspendierung von Russlands Anti-Doping-Agentur wurde aufgehoben, obwohl zwei Bedingungen nicht erfüllt waren. Nun aber droht der Rusada eine neue Strafe, für die auch die Nationale Anti-Doping-Agentur plädiert.
Die Nada-Vorsitzende Gotzmann widerspricht dem früherem Doping-Kontrolleur Laforce. Das System sei sehr wohl von Qualitätsbewusstsein geprägt. Verpasste Kontrollen würden sanktioniert.
Bis mindestens 2022 werden keine Biathlon-Wettkämpfe in Russland stattfinden. Im Skandal um Staatsdoping sollen russische Wintersportler massiv gedopt gewesen und Proben vertuscht worden sein.
Olympia als sinkendes Schiff? Deutschlands Top-Sportler greifen die Welt-Anti-Doping-Agentur und das Internationale Olympische Komitee an.
Geschönte Zahlen, Trittbrettfahrer? Ines Geipel über Kritik an der Doping-Opfer-Hilfe und die Kluft zwischen dem Bild vom Sport und dem Alltag: „Es geht um Chemie, Druck, Gewalt, Missbrauch.“
Ben Johnson war der größte Knall in der Geschichte des Dopings im olympischen Sport: Auch dreißig Jahre nach dem „dreckigen“ 100-Meter-Lauf während der Sommerspiele in Seoul hat sich die Reaktionsmethode des Sports nicht geändert.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur hat die Suspendierung der russischen Anti-Doping-Behörde unter „strikten Voraussetzungen“ aufgehoben. Somit kann auch Russland als Nation in den Weltsport zurückkehren.
Die Titelverteidigung fällt aus: Profi-Boxweltmeister Manuel Charr muss nach einem positiven Dopingbefund bei einem freiwilligen Test einen für den 29. September angesetzten Kampf absagen.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur hat eine Kehrtwende im Umgang mit Russland eingeleitet. Das stört die Vertreter der Sportler in aller Welt. Ein Gastbeitrag der Fechtpräsidentin und ehemaligen Vorsitzenden der IOC-Athletenkommission.
Die russische Anti-Doping-Behörde scheint der Wada die Bedingungen für ihre Wiederaufnahme zu diktieren. Für diese geht es deshalb nun um ihre Glaubwürdigkeit als Zentralinstitution des Anti-Doping-Kampfes.
Das Friedensangebot an die Rusada, die russische Anti-Doping-Behörde, zeigt: Die Welt Anti-Doping Agentur ist eingeknickt. Aber ist das eine Überraschung? Natürlich nicht.
Zwei russische Spione sollen es nicht nur auf ein Schweizer Chemielabor abgesehen haben, sondern auch auf die Welt Anti-Doping Agentur. Es handele sich um den Versuch „politischer Spionage“, sagt die Staatsanwaltschaft.
Ermittlungen gegen den bisherigen Präsidenten Besseberg. Dazu die ungeklärte Doping-Causa Russland. Biathleten wie Weltmeister Lesser sorgen sich um ihren Weltverband.
Jewgeni Ustjugow und Svetlana Slepzowa gehören offenbar zu den russischen Biathleten, die vom Weltverband des Verstoßes gegen Anti-Doping-Regeln beschuldigt werden.
Im Interview mit der F.A.Z. hat Christian Schenk erstmals Doping bei seinem Olympiasieg im Zehnkampf eingestanden. Das IOC bestätigte nun, dass der Vorfall von 1988 verjährt ist.
Neue Runde in der Kokain-Affäre um Paolo Guerrero. Erst durfte der Peruaner trotz Dopingsperre an der WM in Russland teilnehmen. Nun wurde die vorübergehende Aussetzung wieder aufgehoben.
Doping führt in eine Scheinwelt, dann kommt der kalte Entzug. Vielen Sportlern reißt das den Boden unter den Füßen weg – so offenbar auch Jan Ullrich. Nun kann ihm nur einer helfen. Ein Gastbeitrag.
Deutsche EM-Teilnehmer wurden lange nicht auf Doping getestet. Mit zur Schau gestellter Naivität wird der Zuschauer weiter für dumm verkauft. Verdächtig bleibt stets allenfalls die Konkurrenz.
Zwei Russen gehen als Favoriten an den Start bei der Leichtathletik-EM. Sie müssen als Folge aus dem Doping-Skandal als Athleten ohne Nationalteam antreten.
Im Kampf gegen Doping-Vergehen setzt der internationale Leichtathletik-Verband nun auf eine intensivere Beobachtung von Risiko-Nationen. Russlands Verband bleibt gesperrt.
Chris Froome rechnete bis zuletzt fest mit einem Start bei der Tour de France. Doch offenbar stehen die Chancen gerade schlecht für den Seriensieger unter Doping-Verdacht.
Harte Worte eines Kämpfers gegen Doping und Korruption im Sport: David Howman spricht über eine ungesunde Nähe großer Teile des Sport zur kriminellen Unterwelt.
Auch wenn das Vorrunden-Aus schon nach zwei Spielen feststeht, ist die WM-Teilnahme ein großer Erfolg für Peru. Maßgeblich dafür ist Paolo Guerrero, der schon für einige handfeste Skandale sorgte.
Wenn es um Dopingkontrollen geht, macht die Fifa ihr eigenes Ding. Die nationale Anti-Doping-Agentur kann während der Weltmeisterschaft keine Spieler mehr kontrollieren, obwohl sie das gerne tun würde.
Vor einem Jahr veröffentlichte der Apotheker Simon Krivec seine Dissertation über Doping bei westdeutschen Leichtathleten. Er bekam nicht nur positive Resonanz.
Der Radstar zögert das Doping-Verfahren so exzessiv hinaus, dass die Topereignisse wieder als Doping-Farce dastehen. Allerdings könnte für Froome trotz seiner cleveren Anwälte die Rechnung noch kommen.
Russland gibt gegenüber der Wada kaum mehr zu als das, was Putin schon lange eingeräumt hat: dass es einen Manipulations-Plan in seinem Anti-Doping-System gegeben hat.
Der ehemalige Chefmediziner des internationalen Fußball-Verbandes, Jiří Dvořák, sieht Versäumnisse der Fifa im Umgang mit Doping und beim Engagement gegen selbiges. Dabei spielen auch jüngste Ereignisse eine Rolle.
Russland drohen für die WM im eigenen Land keine Konsequenzen aus den neuen Dopingverdächtigungen. Die Fifa hat Untersuchungen „mangels ausreichender Beweise für das Vorliegen eines Verstoßes“ eingestellt.
Die Nachricht schockt: Wieder steht ein Olympiasieger aus Kenia angeblich unter Dopingverdacht. Das Dementi von Asbel Kiprop klingt halbherzig – und deckt längst nicht alle Vorwürfe ab.
Doping bringt nichts im Fußball! Diese Position nimmt auch Bayern-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt ein. Seine längst widerlegten Thesen geben aber keine Antworten, sondern werfen zumindest eine Frage auf.
Es gibt junge Menschen, die leiden an einer Behinderung, die wohl im Doping der Eltern begründet ist. Für sie gibt es weder Hilfe vom Staat noch vom Sport – trotz aller Initiativen und Bitten der Opfer.
Russland, Doping und Korruption: Im Sport gibt es viele Probleme. Der Umgang damit durch die Sportverbände, insbesondere des IOC, wird oft kritisiert. Nun folgt auf eine spektakuläre Rede der nächste Angriff.