Die Normalität der Abweichung
Wo liegen die sozialen Ursachen für Doping? Warum abweichendes Verhalten oft eine übersteigerte Art der Anpassung ist.
Wo liegen die sozialen Ursachen für Doping? Warum abweichendes Verhalten oft eine übersteigerte Art der Anpassung ist.
Julija Stepanowa und ihr Mann Witali haben systematisches Doping in der russischen Leichtathletik entlarvt und wegen ihrer Sicherheit Russland verlassen. Nun darf sie als „neutrale Athletin“ an der EM teilnehmen.
Gruppenletzter bei der EM und am Pranger: Die Leichtathleten gelten als gedopt – es sei denn, sie können das Gegenteil beweisen. Der russische Sport liegt in Scherben.
Während Wladimir Putin die Suspendierung über Olympia in Rio hinaus als unfair beklagt, braut sich über Russland wohl noch mehr Doping-Ungemach zusammen. Schon gibt es neue Forderungen.
Der Ausschluss russischer Leichtathleten von allen Wettbewerben ruft im internationalen Sport überwiegend positive Reaktionen hervor – aber nicht überall. FAZ.NET hat Stimmen zusammengetragen.
Die russischen Leichtathleten bleiben über die Olympischen Spiele in Rio hinaus gesperrt. Doch, wer „sauber“ ist, kann theoretisch unter neutraler Flagge starten. Der IOC-Präsident sucht bereits nach einer Lösung.
Der Weltverband bestätigt die Sperre für russische Leichtathleten. Damit bleiben sie auch von den Olympischen Spiele ausgeschlossen. Eine Hintertür für die Teilnahme in Rio gibt es allerdings.
In Russland sollen Schwimmer die Möglichkeit gehabt haben, aus dem Doping-Testprogramm genommen zu werden – gegen Bezahlung. Das ergeben Recherchen der F.A.Z. So hätten sie verbotene Substanzen nehmen können ohne aufzufallen.
In fast allen Sportarten wird gedopt. Nur beim Fußball angeblich nicht. Weil das nichts bringt, heißt es. Aber das ist ein einziges Märchen.
Brief hin und Brief her: Die Athletenvertreter mahnen das zerstörte Vertrauen in IOC und Wada an. Und Thomas Bach, der oberste Olympier, antwortet dem DLV.
Die „Operación Puerto“ endet mit einem Freispruch für den Dopingarzt. Die beschlagnahmten Blutbeutel müssen aber ausgeliefert werden - somit könnten die Namen der Sportler doch noch ermittelt werden.
Weitere Personalien werden erst am Wochenende besprochen, doch eine steht schon fest: Makoto Hasebe bleibt bei der Eintracht. Aber auch Marco Russ und Änis Ben-Hatira können aufatmen.
Die deutschen Leichtathleten sorgen sich nach den jüngsten Doping-Skandalen um die Chancengleichheit bei Olympia in Rio. Der Deutsche Leichtathletik-Verband appelliert nun in einem Offenen Brief an IOC-Präsident Bach.
Wird der russische Sport im Auftrag des Kreml verseucht? Darüber entbrannte in der Talkshow von Sandra Maischberger ein hartnäckiger Streit. Doch auch außerhalb Russlands hat das Doping-System zu viele Gewinner.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur hätte das Moskauer Labor nach Informationen der F.A.Z. schon vor den Winterspielen in Sotschi schließen müssen. Die Einrichtung bot den Russen ein Schlupfloch für eine Doping-Manipulation im großen Stil.
Eine der besten Tennisspielerinnen der Welt darf zwei Jahre nicht auf den Platz: Maria Scharapowa wurde wegen des Meldonium-Gebrauchs gesperrt. Die Russin will sich wehren.
Nach der Ablehnung ihrer Schadenersatzklage vom BGH beklagt sich Claudia Pechstein mit deutlichen Worten. Als Ohrfeige betrachtet die Eisschnellläuferin die Begründung des weitreichenden Urteils – und kündigt ihren nächsten Schritt an.
Welche Konsequenzen haben sie russischen Skandale? Andrea Gotzmann, Vorstandsvorsitzende der Nationalen Anti-Doping Agentur, fordert den Olympia-Ausschluss – und weitere Maßnahmen sollen folgen.
Der Sport verlangt von Robert Harting Härte und Disziplin. Beides fordert der Diskuswerfer auch vom Olympischen Komitee und der Welt-Anti-Doping-Agentur. Seine Forderung nach einem Ausschluss Russlands ist ein lauter Ruf um Hilfe.
Im russischen Fernsehen wirft Stabhochsprung-Olympiasiegerin Issinbajewa Ländern wie Deutschland und Amerika systematisches Doping vor. Der DOSB-Präsident wird dazu deutlich.
Der Internationale Verband der Amateur-Boxer ist im Anti-Doping-Kampf quasi nicht aktiv. Auch ein knappes Dutzend anderer Sport-Verbände zeigt so gut wie kein Interesse an der Mitarbeit im Doping-Kontrollsystem.
Amerikas Doping-Fahnder fordern angesichts der jüngsten Vorwürfe gegen Russland klare Konsequenzen. Es geht dabei längst nicht mehr nur um Olympia.
Russlands Doping-Skandale stellen das ganze System in Frage. Die amerikanische Justiz treibt den Weltsport vor sich her. Nun provozieren beide einander wieder mit altbekannter Verve.
Bei Nachkontrollen von Olympia 2008 fallen 31 verdächtige Doping-Proben auf. 14 von ihnen gehören russischen Sportlern – darunter mutmaßlich zehn Medaillengewinner. Nun wird eine „saftige Strafe“ gefordert.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur gibt das suspendierte Moskauer Testlabor wieder frei – fürs Erste allerdings nur zur Analyse von Blutproben.
Der an einem Tumor erkrankte Marco Russ wird im Relegations-Hinspiel gegen Nürnberg in der Frankfurter Startelf stehen. Zudem prüft die Eintracht nach der positiven Doping-Probe von Russ juristische Schritte gegen die Staatsanwaltschaft.
Angesichts der schweren Doping-Vorwürfe gegen seine Sportler und Funktionäre droht Russland im schlimmsten Fall der Ausschluss von den Olympischen Spielen in Rio.
Einem Medienbericht zufolge geht das amerikanische Justizministerium Hinweisen auf ein mögliches systematisches Doping von russischen Sportlern bei den Olympischen Spielen in Sotschi nach. Auch das IOC schaltet sich ein.
Auf die hässlichen Doping-Enthüllungen geht das IOC in die Offensive. Mit Hilfe moderner Methoden werden Proben von Olympia-Teilnehmern in Peking und London nachgetestet. Erste Ergebnisse sind abschreckend.
Jetzt geht es um alles: Details wie aus einem Thriller sollen Russlands Betrug bei Olympia in Sotschi beschreiben. Der Kreml schäumt, doch die Strategie des Sportministers droht zu scheitern.
Sotschi beweist: Der Sport kann sein Versprechen vom Erfolg der besten und vom Schutz der sauberen Athleten nicht halten. Dabei liegt der Fehler ganz klar im System.
Das Image russischer Leistungssportler ist auf dem Tiefpunkt. Immer neue Dopingvorwürfe zerstören auch letzte Reste von Glaubwürdigkeit. Der Weltsport muss nun Farbe bekennen, ob Russland überhaupt noch einen Platz in der olympischen Familie hat.
Einem Bericht der New York Times zufolge waren Dutzende russische Athleten bei Olympia in Sotschi systematisch gedopt. Auch prominente Olympiasieger waren dabei. Die Zeitung beruft sich auf einen sehr prominenten Zeugen.
Mit 1,3 Millionen Euro soll die Olympia-Stadt Tokio die Stimme des IOC-Mitglieds Lamine Diack gekauft haben. Das IOC steht vor dem größten Bestechungsskandal seit der Vergabe der Winterspiele an Salt Lake City.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur prüft neue Vorwürfe gegen vier russische Olympiasieger. An den Fällen von Sotschi soll auch der russische Geheimdienst beteiligt sein.
Eishockey ist der Lieblingssport der Russen. Auch Präsident Wladimir Putin setzt sich gern auf Kufen in Szene. Vor der Heim-WM gibt es allerdings einige Probleme.