Mehr Führung
In der Auseinandersetzung zwischen DFL und DFB geht es diesmal auch um grundsätzliche Fragen. Denn die DFB-Politik präsentiert sich derzeit wie ein großer Fußball: ohne Ecken und Kanten - ein Spielball der großen Jungs.
In der Auseinandersetzung zwischen DFL und DFB geht es diesmal auch um grundsätzliche Fragen. Denn die DFB-Politik präsentiert sich derzeit wie ein großer Fußball: ohne Ecken und Kanten - ein Spielball der großen Jungs.
Während die Fußball-Nationalmannschaft und die Klubs zu den besten auf dem Globus gehören, sind die Nachwuchsteams des DFB nach einer kurzen Erfolgsphase wieder abgesackt. Schuld daran ist die Konzeptlosigkeit.
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat den FSV Frankfurt als Meister der Fairplay-Wertung der Zweiten Fußball-Bundesliga ausgezeichnet.
Am Rande des Pokalfinales blickt der Vorstandschef auf die erfreuliche Entwicklung der Eintracht zurück.
DUISBURG. Es war eine kalte Dusche. Auch für Bernard Dietz, den berühmtesten Fußballspieler, der je für den MSV Duisburg gekickt hat.
Frankfurt. Eine verantwortungsvolle Förderung solle es sein, betont Michael Ilgner, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Sporthilfe (DSH), als er am Dienstag ...
Der Profi-Fußball genießt in der Sportfamilie eine besondere Stellung und unterstützt in Zukunft rund 150 Nachwuchssportler aus olympischen Sportarten mit jährlich mehr als 600.000 Euro.
Der Sündenbock ist gefunden: Der HSV trennt sich von Frank Arnesen. Als mögliche Nachfolger werden Jörg Schmadtke, Felix Magath und Oliver Kreuzer gehandelt.
DFB und DFL arbeiten auch in Zukunft eng zusammen. Dafür wurde der Grundlagenvertrag um vier Jahre bis 2017 verlängert. Anders als in der Vergangenheit gab es dieses Mal keine großen Diskussionen um den neuen Kontrakt.
Der Fußball zieht im Anti-Doping-Kampf nach: Künftig wird es auch Bluttests geben, die in anderen Sportarten schon lange üblich sind.
Gerhard Poschner ist gerade mal wieder in Deutschland. Der ehemalige Profispieler pendelt regelmäßig zwischen Stuttgart und seiner zweiten Heimat Andalusien.
Wenn das Wetter zwischen Mai und August am besten ist in Deutschland, macht die Fußball-Bundesliga Pause. Die DFL diskutiert nun über die Abschaffung. Das Echo in der Liga ist geteilt.
die. FRANKFURT. Am Donnerstag hat der Bornheimer Finanzchef Clemens Krüger bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) die Lizenzierungsunterlagen für die erste Liga ...
Christian Seifert ist der Mann an der Spitze der DFL. Im FAZ.NET-Interview spricht er über den Kampf gegen Wettbetrug, die wachsende Kraft der Bundesliga, Geld-Injektionen - und die zweifelhafte Macht der Qatar-Connection.
Christian Seifert, Chef der Deutschen Fußball Liga, fordert die Uefa und ihren Chef Platini zu konsequentem Handeln beim Financial Fairplay im europäischen Fußball auf - und sieht bei Frankreichs Verbindungen zu Qatar einen „Beigeschmack“.
Die deutsche Eliteliga setzt erstmals über zwei Milliarden Euro um und senkt dazu die Quote der Personalkosten. Gesunde Verhältnisse im Vergleich zum Rest Europas.
Dem Fußball muss klar sein, dass an den Rändern der Fanszene immer Straftäter zu finden sein werden. Die Ultras müssen akzeptieren, dass Fußball-Kultur endet, wo gegen Gesetze verstoßen wird.
nean. FRANKFURT. Was hat die Frankfurter Lokalpolitik mit dem Sicherheitskonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) zu schaffen? „Genaugenommen nichts“, gestand ...
Ein Märchen endet im Streit: Der jordanische Investor Ismaik und der Fußball-Zweitligaverein München 1860 könnten wieder getrennte Wege gehen. Nun sucht der Klub einen Plan B- der heißt sicher nicht mehr Barcelona.
Andreas Rettig sucht den Kontakt zu enttäuschten Fanvertretern. Ein erstes Gespräch mit dem neuen DFL-Chef nennen diese „glaubwürdig“. Sie hoffen nun auf eine bessere Einbindung der Anhänger. Es ist ein erster Schritt aufeinander zu.
Für die Fußball-Bundesliga wird die Auslandsvermarktung immer wichtiger. Doch England, Italien und Spanien liegen im Export vorne. Mehr Einsatz ist gefordert.
Nach der emotionalen Debatte um das Sicherheitskonzept der Fußball-Bundesligen möchte der neue DFL-Chef Rettig die Wogen glätten. Er schlägt ein Treffen mit Fanvertretern „auf Arbeitsebene“ vor - und das schon für kommende Woche.
Dortmund fürchtet vor dem Pokal-Achtelfinale die Ruhe während des Sturms. Deshalb richtet sich der deutsche Meister in einem offenen Brief an seine Fans - als Bittsteller. In der Debatte um die äußere Sicherheit laufen selbst die großen Revierklubs Gefahr, ihre innere Stabilität einzubüßen.
Nach der Verabschiedung des DFL-Sicherheitskonzepts entsteht eine neue Kurvendiskussion: Auf Schalke, in Mainz und in Düsseldorf kommen die Ultras mit ihrem Protest im eigenen Stadion nicht mehr an.
Viele Fangruppen und Vereine äußern ihren Unmut über das DFL-Sicherheitskonzept. Sie begründen es damit, dass mit Kanonen auf Spatzen geschossen würde. 47 Prozent der Zuschauer in Bundesliga-Stadien fühlen sich aber derzeit nicht sicher.
Nach der Verabschiedung des DFL-Sicherheitskonzepts werden die Proteste der Fans fortgesetzt - aber verhaltener. Nicht überall herrscht Stille. Und das Zünden einer Rauchbombe provoziert Pfiffe der anderen Zuschauer.
Nach dem Votum der 36 Profiklubs für das umstrittene Sicherheitspapier der DFL geht die Diskussion weiter. Innenminister Hans-Peter Friedrich sieht den Fußball im F.A.Z.-Gespräch auf dem richtigen Weg. Der Staat soll aber am Ball bleiben.
Keinen Tag nachdem die Deutsche Fußball-Liga mit deutlicher Mehrheit das Maßnahmenpaket für mehr Sicherheit in Stadien beschließt, kündigen Fanvertreter weitere Proteste an. Eine Eskalation befürchten sie jedoch nicht.
Nach dem DFL-Beschluss über das Sicherheitskonzept zeigen sich viele Fangruppen enttäuscht, die meisten Vereinsvertreter hingegen sind „zufrieden“ und „froh“. Die Polizei spricht von einem klaren Signal. FAZ.NET hat Reaktionen gesammelt.
Der Druck der Politik hat Vereine und Verbände zum schnellen Handeln gezwungen. Enttäuschte Erwartungen vieler Fangruppen sind der Preis mangelhafter Kommunikationsfähigkeit vieler Vereine. Nun ist es höchste Zeit, dass die Klubs ihrer Klientel zuhören.
Das Sicherheitspaket zum Thema „Stadionerlebnis“ wird mit großer Mehrheit verabschiedet. Trotzdem führt die Mitgliederversammlung der DFL eines noch einmal zu Tage: Das Misstrauen zwischen Fans und Ordnungsmacht ist groß.
Michael Gabriel und Volker Goll sind Leiter der Koordinationsstelle Fanprojekte in Frankfurt. Im Doppelinterview sprechen sie über die Bedeutung der Anhänger für den Fußball und das Rezept für mehr Sicherheit in den Stadien.
Wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen? Sven Brux vom FC St. Pauli spricht über das umstrittene Sicherheitskonzept im Fußball und Maßnahmen, die er bei seiner Arbeit mit den Fans präventiv ergreift.
Die Fußballfans in deutschen Stadien sind von Konsumenten zu Akteuren des Spektakels geworden. Das heißt nicht, dass sie die Spielregeln bestimmen können. Und doch wäre die Deutsche Fußball-Liga gut beraten gewesen, ihre Stimme rechtzeitig zu hören.
Am Mittwoch will der Ligaverband das DFL-Papier „Sicheres Stadionerlebnis“ verabschieden. Der erbitterte Streit über den Umgang mit einem Prozent Gewalttätern und 99 Prozent friedlichen Fans droht, die Strukturen des Profifußballs anzugreifen.
hor./tifr. Frankfurt. Das Sicherheitskonzept „Stadionerlebnis“ der Deutschen Fußball Liga (DFL) läuft Gefahr zu scheitern.