Russland-Bann: Cas hört an
Die russischen Beschwerden gegen einen Ausschluss von internationalen Fußballwettbewerben sollen im Juli angehört werden. Daraus könnte eine Signalwirkung für weitere olympische Sportarten entstehen.
Die russischen Beschwerden gegen einen Ausschluss von internationalen Fußballwettbewerben sollen im Juli angehört werden. Daraus könnte eine Signalwirkung für weitere olympische Sportarten entstehen.
Wegen des Ukraine-Krieges werden russische Sportverbände und Athleten sanktioniert. Einsprüche vor dem Internationalen Sportgerichthof sind oft vergeblich. Von diesem will sich Russland nun lossagen.
Das russische Nationalteam wird von den Playoffs der Weltmeisterschaft in Qatar ausgeschlossen. Den Einspruch der Russen gegen die FIFA-Entscheidung lehnt der Sportgerichtshof CAS ab.
Russland dürfte die Fußball-WM in Qatar verpassen. Russlands Eishockeyverband klagt, der Schachpräsident verliert seinen Job und eine Fußball-Mannschaft trainiert in Köln. Meldungen vom Sport in Zeiten des Krieges.
Bei Chelsea singen Fans den Namen des sanktionierten Klub-Eigentümers Roman Abramowitsch. Dafür gibt es Kritik. Sogar die britische Regierung mischt sich ein. Schalke hat noch Klärungsbedarf mit dem ehemaligen Sponsor aus Russland.
Die großen Fußballverbände schließen Russland aus. Doch haben sie überhaupt das Recht, Teams und Spieler für das völkerrechtswidrige Handeln des Staates und seiner politischen Führung zu bestrafen?
Wegen des Doping-Falls um Kamila Walijewa soll die Siegerehrung im Teamwettbewerb erst nach Olympia stattfinden. Dagegen klagt das Team der USA – und scheitert damit vor dem Internationalen Sportgerichtshof Cas.
Die russische Eiskunstläuferin Kamila Walijewa stolpert bei Olympia, fällt aber nicht nach der Aufregung um ihren positiven Dopingtest. Kam das Mittel in ihrem Körper etwa aus Opas Wasserglas?
Die russische Gold-Favoritin im Eiskunstlaufen darf starten. Aber ein fairer Wettbewerb ist das nicht. In ihm spiegelt sich der größtmögliche Zynismus des Strebens nach olympischem Erfolg um jeden Preis.
Trotz positiver Dopingprobe lässt das Sportschiedsgericht die minderjährige russische Eiskunstläuferin im Wettbewerb – unter Vorbehalt. Die Klärung der Schuldfrage wird nicht reichen, das eigentliche Problem in den Griff zu bekommen.
Am Dienstag kann Kamila Walijewa trotz positiver Dopingprobe vor Olympia auf die Eisfläche gehen. Das hat das Sportschiedsgericht CAS entschieden. Abgeschlossen ist der Fall damit aber noch lange nicht.
Die Organisatoren der Winterspiele vermelden erstmals keinen positiven Test im geschlossenen Olympia-System. Zum Start des zehnten Tages müssen die Deutschen dagegen Enttäuschungen verkraften.
Das Sportschiedsgericht CAS entscheidet am Montag über das Olympia-Startrecht der 15 Jahre alten Eiskunstläuferin Kamila Walijewa aus Russland. Die Verhandlung zuvor fand per Videoschalte statt.
Am Montag will das Ad-hoc-Panel des Internationalen Sportschiedsgerichts CAS sein Urteil über den Fall der russischen Eiskunstläuferin veröffentlichen. Dabei geht es aber nicht um die Hauptsache.
Der Doping-Fall Kamila Walijewa erregt weiter die Gemüter, britische Journalisten berichten von Einschüchterungsversuchen. Die Organisatoren müssen entscheiden, ob das russische Eislauf-Wunderkind am 15. Februar an den Start gehen kann.
Der positive Test des russischen Eiskunstlauf-Stars hält Olympia in Atem: Wie kam die verbotene Substanz in den Körper der 15-Jährigen? Nun befasst sich das Internationale Sportschiedsgericht CAS mit dem Fall.
Die 15 Jahre alte Kamila Walijewa ist bei den Winterspielen der größte Star des Teams des Russischen Olympischen Komitees. Nun steht sie wegen eines möglichen Doping-Falls im Fokus. Die Folgen sind nicht absehbar.
Markus Rehm wollte bei Olympia in Tokio mitspringen, durfte aber nicht. Eine Begründung vom Cas hat er bis heute nicht erhalten. Nun startet er bei den Paralympics. Sein Fall wirft ethische Fragen auf.
Dem Führungszirkel des IOC ist es künftig möglich, nach bestimmten Kriterien Sportarten aus dem Programm zu kippen. Die Änderung der Regeln rief unter den Mitgliedern kaum Nachfragen hervor.
Unter dem Namen Russian Olympic Committee treten die russischen Sportler in Tokio an. Es sind Athleten, die als Flaggen dienen. Athleten, die nicht antworten dürfen. Athleten, die Medaillen gewinnen. Viele Medaillen.
Die belarussische Olympia-Sprinterin Kristina Timanowskaja erhält von der polnischen Botschaft in Tokio ein humanitäres Visum. Aufzeichnungen belasten zwei Trainer der 24-Jährigen.
Ryan Murphy wird von Jewgeni Rylow geschlagen. Der Amerikaner spricht im Anschluss von einem Rennen, das „wahrscheinlich nicht sauber“ war – und wird vom Olympischen Komitee Russlands als Verlierer verhöhnt.
Prothesen-Weitspringer Markus Rehm wollte an den Olympischen Spielen in Tokio teilnehmen und klagte deshalb vor dem Cas. Doch der Internationale Sportgerichtshof erteilt ihm die Absage.
Eigentlich war Chinas Schwimmstar Sun Yang für acht Jahre gesperrt. Nun halbiert das Sportschiedsgericht CAS die Strafe fast. Damit darf er wieder auf die Olympia-Teilnahme 2024 in Paris hoffen.
Eigentlich wurde Manchester City aus der Champions League verbannt. Nun kam der Klub gar bis ins Finale. Und der Sieg über die UEFA im Rechtsstreit um den Ausschluss wirft einige Fragen auf.
Sprint-Weltmeister Christian Coleman darf bei den Tokio-Spielen nicht antreten. Der Internationale Sportgerichtshof verkürzt zwar seine Sperre wegen Doping-Verstößen. Sie endet aber erst nach Olympia.
Wer profitiert? Wie das Internationale Sportschiedsgericht Cas sich mit seinem Russland-Urteil zu den nächsten beiden Olympischen Spielen sowie der Fußball-WM entlarvt – und wen es schützt.
In den Vereinigten Staaten ist die Kritik an dem Cas-Urteil zur Halbierung der Doping-Sperre gegen Russland besonders heftig. Anti-Doping-Chef Travis Tygart macht für die Entscheidung auch das IOC und die Welt-Anti-Doping-Agentur verantwortlich.
Der Sportgerichtshof Cas verkürzt die Olympia-Sperre Russlands wegen Manipulation von Doping-Daten von vier auf zwei Jahre. Das Land bleibt dennoch von den Olympischen Spielen 2021 in Tokio und 2022 in Peking ausgeschlossen.
Läuferinnen mit „Differences of Sex Development“ dürfen auf Mittelstrecken nur bei den Frauen starten, wenn sie ihren Testosteronspiegel durch Medikamente senken. Dagegen geht 800-Meter-Olympiasiegerin Semenya an.
Carol Solberg gibt sich in einem TV-Interview als Gegner von Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro zu erkennen. Danach wird die Beachvolleyball-Spielerin angeklagt. Nun fällt letztinstanzlich das Urteil.
Seitdem die frühere Leichtathletin Stepanowa und ihr Mann als Kronzeugen ausgesagt haben, leben sie in Amerika: „Wenn sie uns in Russland töten, werden die Russen es untersuchen und behaupten, es sei ein Unfall“.
Die Brasilianerin Carol Solberg macht aus ihrer Abneigung gegenüber Präsident Jair Bolsonaro keinen Hehl. Dafür wird die Beachvolleyballspielerin nun bestraft. Doch selbst bei der Anhörung findet die 33-Jährige deutliche Worte.
Sydney 2000: Hat Dieter Baumann wirklich gedopt? Sein monatelanger Lauf durch die Instanzen scheitert erst am Schauplatz selbst. Er muss abreisen.
Trabzonspor bleibt für zwei Jahre von der Teilnahme an den Klubwettbewerben der Uefa ausgeschlossen. Der türkische Fußball-Klub hatte gegen Regeln des Financial Fairplays verstoßen.
Die Sperre von Manchester City für den Europapokal wird aufgehoben. Die Empörung ist groß. Nun liefert der Internationale Sportgerichtshof auch die ausführliche Begründung. Und die dürfte die Kritiker kaum milde stimmen.