Nur gute Kletterer können ganz nach vorne fahren
55.000 Höhenmeter bis zum Ziel in Paris: Wer am Ende der Tour de France in Gelb auf den Champs-Elysee einbiegen will, muss klettern können – vom Start weg. Das sind die Kandidaten auf den Gesamtsieg.
55.000 Höhenmeter bis zum Ziel in Paris: Wer am Ende der Tour de France in Gelb auf den Champs-Elysee einbiegen will, muss klettern können – vom Start weg. Das sind die Kandidaten auf den Gesamtsieg.
Der Haushaltsstreit der Ampelkoalition spitzt sich weiter zu, und in Frankreich mobilisiert die Polizei wegen der eskalierenden Proteste 40.000 Einsatzkräfte. Und zum 1. Juli stehen einige Änderungen an. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der Schweizer Radprofi Gino Mäder stirbt nach seinem schweren Sturz bei der Tour de Suisse. Fahrer kritisieren die Kurssetzung. Die sechste Etappe wird abgesagt.
Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard setzt sich beim Criterium du Dauphine durch. Weltmeister Remco Evenepoel meldet sich nach seinem Giro-Aus wegen Corona bei der Tour de Suisse stark zurück.
Primoz Roglic ist als Rennfahrer gereift und auf dem Zenit seines Könnens. Nach dem Sieg beim Giro d'Italia dürfte er nun vor allem ein Ziel im Auge haben.
Radprofi Nico Denz fährt an den meisten Renntagen als „Tretmaschine“ für seine Kapitäne im Wind. Beim Giro d’Italia gewinnt er zwei Etappen – und bessert die deutsche Bilanz auf.
Der deutsche Radprofi Nico Denz gewinnt die zwölfte Etappe des Giro d'Italia. Der Tagessieg ist für den Teamkollegen von Lennard Kämna der bisher größte Erfolg. Denz setzt sich gegen „Monster“ durch.
Der Topfavorit und Gesamtführende Remco Evenepoel muss den Giro d’Italia aufgeben, weil er sich mit dem Coronavirus infiziert hat. Er ist nicht der Erste. Das verändert das Rennen.
Der Weltverband will Teams bestrafen, die Radrennfahrer nach einer Etappe per Hubschrauber kutschiert haben. Er pocht auf Chancengleichheit und Klimaschutz – und offenbart auch seine Scheinheiligkeit.
Topfavorit Remco Evenepoel plagt sich unter Schmerzen über die anspruchsvolle sechste Etappe des Giro d’Italia. Pascal Ackermann verpasst den Tagessieg nur knapp, auch die anderen Deutschen überzeugen.
Der deutsche Radprofi Lennard Kämna spricht über die Dominanz der Supertalente, seine Hoffnungen als Klassementfahrer beim Giro d’Italia und die Wahl zwischen Pasta und Burger.
Radprofi Jonas Rutsch spricht im Interview über das Warten auf den ersten Karrieresieg, eine mögliche Teilnahme bei der Tour de France und die neue Strecke beim Radklassiker Eschborn–Frankfurt.
Auch John Degenkolb erfährt schmerzhaft, dass der Radklassiker Eschborn–Frankfurt kein Rennen mehr für Sprinter ist. Der Däne Kragh Andersen gewinnt das Rennen vor der Alten Oper.
Ein besonderes Rahmenprogramm: Mit 8000 Fahrern haben dieses Mal so viele wie noch nie zuvor am Jedermannrennen des Radsportklassikers Eschborn–Frankfurt teilgenommen.
Jens Zemke sagt, er kenne jede Kurve beim Radklassiker am 1. Mai. Schon als Zehnjähriger war er dabei – aber erst als Sportchef erlebt er, wie sich da Siege anfühlen.
Mehr Action, mehr Unwägbarkeiten: Wie wirkt sich beim Rennen am 1. Mai das Streckenprofil aus? John Degenkolb hat sich vor dem Heimrennen von seinem Sturz bei Paris–Roubaix erholt und ist in Form.
Der Radstall Bora-hansgrohe blickt auf ein erstes Saisondrittel mit nur vier Siegen zurück. Beim Klassiker Eschborn–Frankfurt soll die Bilanz verbessert werden. Gesucht wird Rückenwind für den Giro.
Zum ersten Mal geht es bei Eschborn-Frankfurt am 1. Mai zweimal über den Feldberg. Viele Teams könnten die anspruchsvoller gewordene Strecke unterschätzen. Für andere ist sie eine Chance.
Auf der Via Roma setzt sich van der Poel unnachahmlich gegen drei Mitfavoriten durch. Pogacar attackiert bei Mailand-Sanremo kurz vor dem Ziel und gewinnt doch nicht.
Bei der Rad-Rundfahrt Tirreno–Adriatico deutet Lennard Kämna an, dass er vom Etappenjäger zum Mann fürs Gesamtklassement werden kann. Doch der Prozess erfordert Geduld.
Radstar Pogacar gewinnt auch die Schlussetappe der Fernfahrt nach einem eindrucksvollen Antritt und verneigt sich vor seinem Publikum: „Es war immer mein Ziel, Paris–Nizza zu gewinnen“.
Auf den unerwarteten Ruhetag folgt bei Paris-Nizza eine hochanspruchsvolle Bergetappe. „Wir sind von Kilometer null bis Ende einfach Vollgas gefahren“ staunt selbst der Star im Peloton.
Der Däne Vingegaard gewinnt mit Jumbo-Visma das Teamzeitfahren bei der Fernfahrt Paris–Nizza. Der Slowene Pogacar verliert mit UAE Team Emirates wertvolle Sekunden.
Sie sind gefürchtet und stechen wieder zu: Das Team Jumbo-Visma plant in dieser Saison den großen Angriff im internationalen Radsport. Wie das gelingen soll.
Bora-hansgrohe will in der neuen Saison den Titel beim Giro d’Italia verteidigen. Bei der Tour de France ist alles auf die Sprintwertung ausgerichtet. Lennard Kämna bekommt eine Jokerrolle.
Mehr Höhenmeter und mehr Gesamtdistanz: Die Strecke beim Frankfurter Radklassiker wird anspruchsvoller. Die Fahrer werden in Zukunft unter anderem zweimal den Feldberg überqueren.
Tadej Pogacar ist auf dem besten Wege, sich eine Sieggarantie für eines der schwersten Radsport-Monumente zu verschaffen. In Como gelingt ihm etwas, was zuvor noch kein anderer geschafft hat.
Der Weltverband des Radsports führt Auf- und Abstiege ein. Nun schicken die Teams ihre prominenten Profis zu vielen kleinen Wettkämpfen. Aus einem bestimmten Grund.
Emil Herzog gewinnt bei den Straßenrad-Weltmeisterschaften in Australien die Goldmedaille. Im Regen von Wollongong ist der 17-Jährige im Endspurt nicht zu schlagen.
Wer sich ein bisschen wie ein Profi auf der Tour der France fühlen will, kann zu diesem Rad greifen. Es ist ziemlich teuer, aber was tut man nicht alles für die Verbesserung der persönlichen Bestzeit.
Bei der zweitklassigen Rundfahrt enttäuschen die renommierten deutschen Radprofis. Immerhin gibt es zwei kleine positive Überraschungen. Der Brite Adam Yates sichert sich ohne größere Probleme die Gesamtwertung.
Ein Hauch von Tour de France: Bei der Deutschlandtour treten namhafte Radrennfahrer an, die Königsetappe verspricht Spektakel. Noch aber fehlt es der Rundfahrt an Renommee. Das soll sich bald ändern.
Alexander Kristoff ist der Sieger der zweiten Etappe der Deutschland-Tour. Dabei war der Norweger zwischenzeitlich dreimal abgehängt. Dem deutschen Team Bora-hansgrohe unterläuft ein taktischer Fehler.
Nur drei Sekunden fehlen Nils Politt beim Auftakt der Deutschland-Tour in Weimar auf den Tagessieger und Zeitfahr-Weltmeister Filippo Ganna. Die drei Minuten auf dem 2,6 Kilometer langen Kurs hätten „voll in die Fresse gehauen“, so Politt.
Da Emanuel Buchmann in der vergangenen Woche kurzfristig auf einen Start bei der Spanienrundfahrt verzichten musste, führt er das deutsche Team Bora-hansgrohe nun bei der am Mittwoch in Weimar beginnenden Deutschland-Tour an.
Extreme Höhe, steiles Gelände, wenig Orientierung: Bei der Abfahrt vom Himlung Himal warten auf Benedikt Böhm riesige Herausforderungen. Auch in den Alpen boomt Skibergsteigen. Das sorgt für Probleme.