Krönung von Evenepoels Traumreise
Der famose Sommer von Remco Evenepoel geht weiter. Selbst ein Defekt zur Unzeit kann den außergewöhnlichen Belgier beim Straßenrennen in Paris nicht stoppen.
Der famose Sommer von Remco Evenepoel geht weiter. Selbst ein Defekt zur Unzeit kann den außergewöhnlichen Belgier beim Straßenrennen in Paris nicht stoppen.
Beim Olympischen Straßenrennen braucht es Tempohärte, Leidensfähigkeit, Punch und großes Vertrauen in die eigene Stärke. Das klingt wie eine präzise radsportliche Charakterisierung von Nils Politt.
Radprofi Maximilian Schachmann hat dunkle Wochen und Monate voller dunkler Gedanken hinter sich. Nun ist er auf dem Weg zurück zu alter Stärke – und will das in Paris im Einzelzeitfahren zeigen.
Immer wieder kommt es bei Radrennen zu gefährlichen und sogar tödlichen Unfällen. Ein Expertenteam will nun für mehr Sicherheit sorgen. Doch manche Änderungen lassen sich nur langsam umsetzen.
Ralph Denk führt den deutsche Rennstall Red Bull-Bora-hansgrohe. Hier spricht er über das bittere Tour-Aus von Primož Roglič, die Rolle des Kapitäns im Radsport und die Perspektive mit dem neuen Sponsor.
Wie kaum ein Zweiter hat der slowenische Radprofi um die Erfüllung seines Traumes gekämpft, einmal die Tour de France zu gewinnen. Sein zweiter Sturz beendet alle Hoffnung. Vielleicht für immer.
Noch kürzlich fürchtete Jonas Vingegaard, er müsse sterben. Nun schlägt der Vorjahressieger der Tour de France den Rivalen Tadej Pogacar in dessen Paradedisziplin. Was heißt das für den Kampf um den Sieg?
Mutmacher für die deutschen Sprinter bei der Frankreich-Rundfahrt: Zwar müssen sich Pascal Ackermann und Phil Bauhaus wieder einmal anderen geschlagen geben, doch es gibt Grund zur Zuversicht.
Titelverteidiger Jonas Vingegaard hat bei der Tour de France die anspruchsvolle Kletteretappe im Zentralmassiv gewonnen. Der Däne setzte sich im Zielsprint gegen den Slowenen Tadej Pogacar durch.
Rolf Aldag, Sportchef von Red-Bull-bora-hansgrohe, über Highspeed-Abfahrten, Rennen mit dem Rechenschieber – und wie Primoz Roglic von den Scharmützeln zwischen Pogacar und Vingegaard profitieren will.
Erstmals geht es über die staubigen Schotterwege der Champagne. Der Tag ist randvoll mit spektakulärer und angriffslustiger Rennaction. Ein Franzose siegt, am Gesamtklassement ändert sich nichts.
Bei der Tour de France wird der komplette Radprofi gesucht. Deshalb geht es nun von der Straße ins unwegsame Gelände. Doch auf losem Untergrund gibt es viel zu verlieren, manche Teamchefs mucken auf.
Der Slowene Pogacar kann sich auf sein U.A.E.-Team verlassen. Mit einem Parforceritt über den Galibier sprengt er das Favoritenfeld der Tour. Die Konkurrenten können nur den Schaden begrenzen.
Vertrauen, Kurventechnik, Linie: Die Teams der Tour de France geben Kurse im Bergabfahren. Denn das kann gefährlich werden – oder Zeit rausholen.
Kurz vor dem Ende der zweiten Etappe der Tour de France sucht Tadej Pogacar die Kontroverse. Doch ein alter Bekannter bleibt an seinem Hinterrad. Das Duell der beiden schier Unaufhaltbaren geht weiter.
Weil das IOC nur vier von 17 qualifizierten Judoka aus Russland für die Sommerspiele zugelassen hat, schickt der russische Judo-Verband nun gar keinen Vertreter nach Paris – und spricht von „Boykott“.
Der Beziehungsstatus von Primož Roglič und der Frankreich-Rundfahrt: kompliziert. Nun nimmt der slowenische Radstar einen neuen Anlauf. Langsam läuft ihm die Zeit davon.
Radprofi Tadej Pogacar startet bei der Tour de France als großer Favorit. Titelverteidiger Vingegaard, Roglic und Evenepoel kämpfen mit Schwierigkeiten. Ihnen droht eine fiese Lektion.
Grischa Niermann ist Sportlicher Leiter des Teams Visma-Lease a Bike. Hier spricht er über die Chancen von Jonas Vingegaard, wie Tadej Pogacar zu schwächen ist und die Unwägbarkeiten der Tour de France.
Emanuel Buchmann wird auf der zweiten Etappe der Tour de Suisse in einen Massencrash verwickelt. Dabei erleidet der deutsche Radprofi mehrere Knochenbrüche.
Trotz einer Schwäche am letzten Berg gewinnt Primoz Roglic die Generalprobe für die Tour de France. In die Favoritenrolle drängt sich der Slowene nicht. Aber die wollen auch die anderen nicht haben.
Kein Statement vor der Tour de France: Primoz Roglic vom deutschen Team Bora-hansgrohe zittert sich bei der Dauphiné zum Gesamtsieg. Vor der bald beginnenden Frankreich-Rundfahrt steht noch Arbeit an.
Von einem Sturz beim Criterium du Dauphine lässt sich Radprofi Primoz Roglic nicht aufhalten und erobert die Gesamtwertung bei der Tour-Generalprobe. Sein stärkster Konkurrent wirkt angeschlagen.
Mehrere Radprofis kommen bei der Dauphiné-Rundfahrt durch einen Sturz zu Fall. Darunter sind auch Topstar Primoz Roglic und der Gesamtführende Remco Evenepoel. Die Etappe wird nicht gewertet.
Beim Critérium du Dauphiné gilt Primoz Roglic als Favorit. Remco Evenepoel will nach seinem Sturz in Tour-Form kommen. Doch der Belgier setzt im Zeitfahren ein Zeichen.
Beim Critérium du Dauphiné möchte sich Primoz Roglic in Form für die Tour de France bringen. Schon am zweiten von acht Tagen hat er die Chance auf das Gelbe Trikot.
Rad-Star Tadej Pogacar gewinnt die Italien-Rundfahrt, ohne dass ihn die Konkurrenz herausgefordert hätte. Von einem der Größten gibt es ein großes Lob. Doch bei der Tour de France weht ein anderer Wind.
Sein Vater Tobias fuhr einst mit Jan Ullrich in einem Team, nun hat der junge Georg Steinhauser den ersten großen Auftritt im Profiradsport. Der 22-Jährige triumphiert in den Bergen vor Pogacar.
Weil sie trotz starkem Schneefall über einen fast 2500 Meter hohen Gipfel fahren sollten, drohten die Radrennfahrer beim Giro d’Italia mit Streik. Die Etappe wurde daraufhin verkürzt. Pogacar gewann trotzdem.
Jonathan Milan dominiert die Sprints beim Giro. Auf der 13. Etappe holt der Italiener seinen dritten Sieg bei der diesjährigen Italien-Rundfahrt. Der deutsche Radprofi Bauhaus scheitert wieder knapp.
Im Winter kritisiert ihn sein Teamchef heftig. Nun meldet sich Radprofi Julian Alaphilippe beim Giro d’Italia eindrucksvoll zurück. Der Franzose hat nun Etappen bei allen großen Rundfahrten gewonnen.
Jonathan Milan scheint bei der diesjährigen Italien-Rundfahrt der schnellste Sprinter zu sein. Routinier Simon Geschke sammelt einen Punkt für das Bergtrikot.
Der Franzose Valentin Paret-Peintre gewinnt die zehnte Etappe bei der Italien-Rundfahrt, bei der Tadej Pogacar weiterhin souverän führt. Auch ein Deutscher glänzt – und schiebt sich in der Bergwertung nach vorn.
Tadej Pogacar geht so verschwenderisch mit seinen Kräften um, wie es bei einer Grand Tour eigentlich verboten ist. Der Überfahrer blickt nicht nur auf sich. In seinem Team halten sie aber schon mal den Atem an.
Bei der Italien-Rundfahrt macht nur die verstopfte Nase von Pogacar Hoffnung auf mehr Spannung im Gesamtklassement. Das liegt auch am Streckendesign. Immer wieder haben auch die Sprinter ihre Chance.
Eigentlich sollten die Sprinter beim Giro d'Italia wieder zum Zug kommen. Doch eine Fluchtgruppe durchkreuzt die Pläne. An der Gesamtwertung ändert sich aber nichts.