„Es geht um profane Machtsicherung“
Im Regionalverband ist die rot-grüne Koalition geplatzt: Die SPD setzt nun auf die CDU, die stimmte für Koalitionsverhandlungen. Und Schwarz-Grün ist offenbar keine Option.
Im Regionalverband ist die rot-grüne Koalition geplatzt: Die SPD setzt nun auf die CDU, die stimmte für Koalitionsverhandlungen. Und Schwarz-Grün ist offenbar keine Option.
Der Druck auf Fraport wächst. Vor Bau des dritten Terminals muss der Betreiber nun den Bedarf dafür nachweisen. Land und Stadt verändern hierzu den Vertrag. Doch Fraport ist wenig überrascht.
Die Stadt Frankfurt hat einen neuen Polizeipräsidenten: Gerhard Bereswill. Einer, zu „dem die Mannschaft steht“. Doch bei der Amtseinführung war noch mehr über ihn zu erfahren.
Auf den Tag genau vor 100 Jahren - am 18. Oktober 1914 - ist die Goethe-Uni Frankfurt gegründet worden. Bundespräsident Joachim Gauck findet zur Feierstunde in der Frankfurter Paulskirche aber nicht nur lobende Worte.
Der Rohbau für das Stadthaus ist fertig. Das Richtfest gibt dem Oberbürgermeister die Gelegenheit, sich zu dem kritisch beäugten Projekt zu bekennen.
Auf einem Aktionstag warnen Muslime und Juden vor Gewalt, Ausgrenzung und Rassismus. Bei der Kundgebung in einer Frankfurter Moschee betonten Vertreter der beiden Religionen die gemeinsamen Wurzeln.
Nach einer Bauzeit von rund neun Jahren ist am Wochenende das letzte Teilstück der Autobahn 66 in Osthessen freigegeben worden. Die Politiker überschlugen sich mit Superlativen.
Türkische Investoren für Frankfurt, deutsches Knowhow für die Türkei: Eine Frankfurter Gründerin bringt beim ersten türkisch-deutschen Innovationsgipfel 200 Führungskräfte aus beiden Ländern zusammen.
In Frankfurt sprudelt kräftig die Gewerbesteuer. Für die Stadt die Chance, in diesem und nächstem Jahr ohne neue Schulden auszukommen. Kämmerer Uwe Becker (CDU) bremst die Freude: „Das ist kein Grund zur Euphorie.“
Zwischen den Wasserversorgern in Hessen und dem Wirtschaftsministerium in Wiesbaden herrscht Funkstille – aber der Konflikt um die Preise könnte in Frankfurt schon bald wieder aufleben.
Die Freien Wähler sind im Rathaus nicht gerade die beliebteste Fraktion. Das liegt auch daran, dass sie zuweilen Themen ansprechen, die andere lieber ignorieren würden.
Von wegen entspanntes Feierabendbier: Wenn Bürgermeister und Stadträte das Nachtleben erkunden, ist das ein minutengenaues Abhaken der Szenelocations von Frankfurt.
Der Frankfurter Polizeipräsident Achim Thiel ist am Dienstag offiziell verabschiedet worden. Polizeigewerkschaft und SPD setzen große Hoffnungen in dessen Nachfolger Gerhard Bereswill.
Die Linke sieht sich als die Stimme des Protests. Viel zu melden hat die Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung nicht. Ihre Anträge werden regelmäßig von Schwarz-Grün überstimmt.
Die Nachbarstädte haben längst zusammengefunden - auch wenn sich das erst mit einer Kehraktion der damaligen Rathauschefs änderte. Davon profitieren beide.
Die schwarz-grüne Koalition verhindere Transparenz bei der Planung des dritten Terminals am Frankfurter Flughafen, so die SPD. Daher möchte die Partei nun eine eigene Anhörung im Landtag.
Dank Oberbürgermeister Peter Feldmann sind die Sozialdemokraten prominent im Magistrat vertreten. Spätestens mit der Kommunalwahl im Frühjahr 2016 soll sich das auszahlen.
Uwe Becker zeichnet bisher als Kämmerer von Frankfurt. Der Christdemokrat will sich 2016 selbst als Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl vorschlagen.
Elektrolaterne statt Gasleuchte: Die Römer-Koalition beschließt das Konzept für eine neue Straßenbeleuchtung in Frankfurt. Doch die Opposition bezweifelt, ob das tatsächlich Geld spart.
Die CDU in Frankfurt hat nach den Ausschreitungen bei einer Anti-Israel-Demonstration Strafanzeige gegen unbekannt gestellt. Die Stadt betont ihre Solidarität und Freundschaft mit Israel.
Ende Januar wurden zwei Männer vor dem Frankfurter Gerichtsgebäude erschossen. Angeklagt ist noch niemand. Aber: „Die Ermittlungen nähern sich dem Ende“, sagt Oberstaatsanwältin Möller-Scheu.
Salafisten haben sich im Rhein-Gebiet-Gebiet gut organisiert. Konzepte, diese Strukturen zu durchdringen, gibt es zwar. Dennoch wächst die Zahl derer, die nach Syrien reisen und als „Gotteskrieger“ wiederkommen.
Die Stadt Frankfurt hat einer weiteren Pro-Palästina-Kundgebung für Sonntag zugestimmt. Damit diese nicht wieder eskaliert, muss sich der Organisator an Auflagen halten.
Bei einer Kundgebung für Israel haben Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann, Innenminister Boris Rhein und andere Politiker zu Solidarität mit dem bedrohtem Judenstaat aufgerufen.
Für Antisemitismus darf es in Hessen keinen Raum geben - darin ist sich der Landtag einig. Außen am Gebäude schmieren Unbekannte Hetzparolen gegen Israel.
Die Goethe-Universität in Frankfurt hat eine neue Spitze gewählt: Birgitta Wolff ist von Januar 2015 an Präsidentin der Hochschule und löst damit Werner Müller-Esterl ab.
Es reicht nicht aus, immer mehr neue Wohnungen zu errichten. Auch das Verkehrsnetz in und um Frankfurt muss ausgebaut werden. Doch hinten und vorne fehlt Geld.
Die Koalitionspartner im Römer, CDU und Grüne, vertreten diametral entgegengesetzte Positionen zum Umgang mit der Burka. Die CDU ist dafür, die Grünen entschieden dagegen.
Die Buslinien der Region werden künftig ohne Ausschreibung an ein Unternehmen vergeben. Der Magistrat Frankfurt hat sich dazu entschlossen, um Arbeitsplätze zu sichern.
Seit Sommer 2012 gibt die bundesweit einheitliche Behördennummer 115. Doch genutzt wird sie kaum. Für Innenminister Peter Beuth kein Grund an der Rufnummer 115 zu zweifeln.
CDU und Grüne erwarten von der Polizei bei den geplanten Blockupy-Protesten ein deeskalierendes Vorgehen. Sie müssten verstärkt trainieren, die Protestierer nicht unnötig zu provozieren.
Nach einem guten ersten Halbjahr nimmt Frankfurts Kämmerer Becker den bisherigen Rekord bei den Steuereinnahmen ins Visier. Den Gewerbesteuer-Hebesatz will er nicht anheben, anders die Opposition in Rathaus.
Kirchendezernent Uwe Becker (CDU) sieht es als seine Aufgabe an, einem extremen Islam in Frankfurt Einhalt zu gebieten. Er mahnt auch die Moscheegemeinden, sich deutlicher davon abzugrenzen.
Nach ihrem guten Ergebnis in der Europawahl will sich die Partei in Frankfurt mit lokalen Themen verankern. Die Kollegen aus Düsseldorf und Stuttgart sind schon weiter.
Etwa 1200 Salafisten sind in Hessen aktiv, die meisten in und um Frankfurt. Die Landesregierung schätzt sie als Gefahr ein. Nur das Eingreifen im konkreten Fall scheint schwierig.
Die Fraktionen im Landtag streiten über den Umgang mit radikalen Salafisten. Die FDP fordert von Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) Konsequenzen aus einem Vorfall in Frankfurt.