Annalena Baerbock – Die Überraschung im Auswärtigen Amt
Trauer um Pelé und Vivienne Westwood, ein Jahr Annalena Baerbock und die besten Songs aus 2022. Der letzte F.A.Z.-Newsletter vor dem neuen Jahr.
Trauer um Pelé und Vivienne Westwood, ein Jahr Annalena Baerbock und die besten Songs aus 2022. Der letzte F.A.Z.-Newsletter vor dem neuen Jahr.
Ob jemand vor Gericht schuldig gesprochen wird, entscheidet in den USA meist eine Jury aus Geschworenen. Sie soll unvoreingenommen urteilen. Doch wie geht das bei schon verurteilten Straftätern wie Harvey Weinstein?
Die evangelische Kirche hat sich lange mit Kritik zurückgehalten. Nun legt Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl dem katholischen Bischof Woelki im Interview den Rücktritt nahe.
Warum hat uns davor niemand gewarnt? Lilja Rupprecht inszeniert „Caligula“ von Albert Camus in den Kammerspielen des Deutschen Theaters Berlin.
Das Gremium war Anfang Oktober zur Aufklärung der Vorwürfe gegen den ehemaligen Bundesliga- und Nachwuchsbundestrainer André Fuhr gegründet worden.
„Ich wurde vergewaltigt. Was tun?“ heißt ein Offenbacher Hilfsangebot. Eine Spurensicherung auf Wunsch ermöglicht es, auch später noch Anzeige bei der Polizei zu erstatten.
Aus dem „Zeit“-Bericht über angebliche sexuelle Übergriffe des Galeristen Johann König wird eine Textpassage kassiert. Königs Anwalt verweist auch auf ein seltsames Drehbuch, das eine „Zeit“-Autorin schrieb.
„BoyVids 6.0“, „Forbidden Love“ und „Child Porn Market“ hießen die Seiten, auf denen weltweit Bilder von Missbrauchstaten getauscht wurden. Nun ist es hessischen Ermittlern gelungen, sie abzuschalten.
Der Hauptadministrator der Plattformen sowie zwei weitere Tatverdächtige sind festgenommen worden. Sie hatten Material mit sexuellem Missbrauch von Kindern vertrieben. Insgesamt waren fast eine Million Nutzer registriert.
Gegen die schleichende Säkularisierung können die Kirchen wenig ausrichten. Sie haben sich den verheerenden Vertrauensverlust weitgehend selbst zuzuschreiben.
Bischof Bode habe päpstliche Vorgaben missachtet, werfen ihm Kritiker vor. Sie sehen nun den Vatikan am Zug.
Der slowenische Mosaikkünstler Marko Ivan Rupnik wurde vom Jesuitenorden und vom Papst protegiert. Missbrauchsermittlungen sollen verschleppt worden sein.
Seit 2013 hat das nigerianische Militär ein „geheimes, systematisches und illegales Abtreibungsprogramm“ im Nordosten des Landes durchgeführt, berichtet Reuters. 10.000 Schwangerschaften sollen gegen den Willen der Frauen abgebrochen worden sein.
Er soll Nachwuchsschauspielerinnen „gegen ihren Willen festgehalten, sexuell missbraucht, angegriffen und/oder geschlagen“ haben. Die mutmaßlichen Verbrechen des Filmemachers Toback reichen bis in die Achtziger zurück.
Im Missbrauchsskandal an einer Wiener Schule gibt es mehr Opfer als bisher angenommen. Das geht es aus einem Bericht einer internen Kommission hervor. Ein Lehrer soll Dutzende Schüler sexuell missbraucht haben, teilweise unter Einsatz von K.-o.-Tropfen.
Die EU mahnt zur besseren Eindämmung illegaler Migration auf dem Westbalkan. In den USA steht eine wegweisende Stichwahl an. Und in Frankfurt fällt ein Urteil gegen mutmaßliche Betreiber einer Kinderpornographie-Plattform.
Zum zweiten Mal steht Harvey Weinstein wegen sexueller Übergriffe vor Gericht. Der Prozess in Kalifornien bringt drastische Details zutage. Nun beraten die Geschworenen über das Urteil. Wie lange das dauern wird, ist ungewiss.
Monika Fagerholm ist hierzulande noch zu entdecken: Ihr fulminanter Roman „Wer hat Bambi getötet?“, übersetzt von Antje Rávik Strubel, handelt von einem grausamen Verbrechen. Bisweilen bebt er vor Wut.
In Wien wurde im Juni 2021 ein 13 Jahre altes Mädchen tot aufgefunden. Drei Männer sind angeklagt. Die Staatsanwaltschaft fordert die Höchststrafe.
Drei junge Afghanen sind in Wien zu hohen Haftstrafen verurteilt worden. Sie hatten eine Dreizehnjährige mit Ecstasy betäubt und dann vergewaltigt, das Mädchen starb an einer Überdosis.
Die Geschworenen konnten sich auf eine Entscheidung einigen. In dem Prozess ging es um Vergewaltigungsvorwürfe mehrerer Frauen gegen den Schauspieler.
Kevin Spaceys Karriere kommt trotz anhaltender Missbrauchsvorwürfe wieder in Schwung. Eine Produktionsgesellschaft plant einen Film mit ihm.
Hunderte Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern können nicht verfolgt werden, weil den Ermittlern die entscheidenden technischen Daten fehlen. Unterdessen leiden die Opfer weiter.
Essstörungen, Süchte, Angsterkrankungen und Depressionen: Aus psychischen Belastungen sind dem Ethikrat zufolge während der Pandemie oft manifeste psychische Erkrankungen geworden.
Angesichts von Zahlenspielereien sprechen Opferorganisationen von einem „Witz“. Meinen es Italiens Bischöfe ernst mit der Aufarbeitung?
Die Galerie „Superladen“ ist in Offenbach eine feste Größe – wenn auch ohne feste Adresse. Immer vor Weihnachten ist dort Kunst zu sehen und zu kaufen.
Weil sie eine Ukrainerin in Düsseldorf nacheinander vergewaltigt haben, müssen zwei Männer in Haft. Auch sie waren aus der Ukraine geflüchtet.
Internetseiten auf denen Frauen „virtuell ausgezogen“ werden, werden millionenfach aufgerufen. Gegen die Verbreitung solch manipulierten Bildmaterials will die britische Regierung nun härter vorgehen.
Ein chinesisches Volksgericht befand den 32-Jährigen für schuldig, drei Frauen missbraucht zu haben. Auch muss der Sänger wegen Steuerhinterziehung rund 80 Millionen Euro bezahlen.
Ein neues Gesetz im US-Bundesstaat New York macht es möglich, dass die US-Kolumnistin den ehemaligen US-Präsidenten verklagt. Die mutmaßliche Tat ist bereits verjährt.
Sexualstraftätern erscheinen behinderte Frauen als leichte Opfer. Durch Übergriffe gerät letztlich ihre mühsam erworbene Selbständigkeit in Gefahr. Eine Beratung kann ihnen helfen, sie wiederzugewinnen.
Selbst leidenschaftliche Fußballfans boykottieren diese WM. Das liegt an den Missständen in Qatar – aber nicht nur. Sie sehen den Profifußball in der Krise und hoffen auf eine Wende. Zu Besuch bei drei Kritikern.
Über Jahre hält ein selbst ernannter Life-Coach Vorträge und schreibt Bücher über die Opferrolle. Jetzt scheint er selbst zum Täter geworden zu sein. Der Verdacht lautet auf Geiselnahme und Vergewaltigung.
Das Landgericht Frankfurt verurteilte den Mann wegen Vergewaltigung und versuchten Totschlags zu einer Haftstrafe von acht Jahren und sechs Monaten.
Während einer Freizeit in Spanien soll der Mann mehrere Kinder und zwei Betreuerinnen sexuell belästigt haben. Nach einer Strafanzeige der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ermittelt die Kölner Polizei.
Der Angeklagte soll mit seinem Opfer Drogen konsumiert und die Frau dann angegriffen haben. Vom Vorwurf des versuchten Mordes rückt die Staatsanwaltschaft jedoch ab.