Vorwürfe sollen geprüft werden
Damit reagiert die Kirche auf Vorwürfe, der spätere Papst Johannes Paul II. habe Missbrauchsfälle unter Priestern vertuscht. Dies war in einer Fernsehdokumentation berichtet worden.
Damit reagiert die Kirche auf Vorwürfe, der spätere Papst Johannes Paul II. habe Missbrauchsfälle unter Priestern vertuscht. Dies war in einer Fernsehdokumentation berichtet worden.
Nach Vergewaltigungsvorwürfen einer Britin gegen vor allem südostasiatische Männer war es im britischen Barrow zu rassistischen Protesten gekommen. Nun ist klar: Die Frau hat gelogen.
Die Wehrbeauftragte zählt in ihrem Bericht gravierende Mängel auf, die die Einsatzfähigkeit der Truppe beeinträchtigen. Vom Sondervermögen sei bislang nichts bei den Soldaten angekommen.
Das Kind war zur Tatzeit elf oder zwölf Jahre alt. Den Missbrauch filmte der Mann und verbreitete die Aufnahmen über das Internet. Dank einer Schulfahndung identifizierten die Ermittler das Mädchen und den Beschuldigten.
Professoren sind für Jung-Wissenschaftler Chefs, Betreuer und Gutachter in einem. Kein Wunder, dass die MeToo-Debatte und andere Fälle von Machtmissbrauch auch die Unis erreichen.
Vertuschen statt aufarbeiten: Im Zweifelsfall ging es früheren Mainzer Bischöfen mehr um den Schutz ihrer Kirche und weniger um das Leid der Missbrauchsopfer. Die neue EVV-Studie belastet das Bistum schwer.
Franziskus hat sich dem Null-Toleranz-Prinzip gegen Missbrauch verpflichtet. Manche Täter erfahren dennoch erstaunlich viel päpstliche Nachsicht – wenn sie ihm weltanschaulich oder persönlich nahestehen.
Auch Frauen ermöglichen Missbrauch an Kindern oder üben ihn aus. Eine Rechtspsychologin hat erstmals hunderte Strafakten von weiblichen Pädokriminellen ausgewertet – und zeigt, welche Frauen zu Täterinnen werden.
Der Deutsche Schwimm-Verband hat ein unabhängiges Gremium mit der Aufarbeitung von Fällen sexualisierter Gewalt beauftragt. Ein Expertenteam soll ein Jahr Erkenntnisse sammeln.
Eine Fernsehdokumentation legt dar, wie Johannes Paul II. als Erzbischof Missbrauchsskandale vertuscht haben soll. Für Polens Regierung bleibt er trotzdem der „bedeutendste Pole des 20. Jahrhunderts“.
Nach dem Attentat auf eine Zeugen-Jehovas-Gemeinde in Hamburg erklärt ein Religionspsychologe, warum ein solcher Gewaltakt untypisch ist – und wie die Sekte Menschen isoliert und kontrolliert.
Die Ampelkoalition will jegliches Fehlverhalten in Vereinen und Verbänden bekämpfen und dafür eine unabhängige Agentur schaffen. In anderen Ländern funktioniert es schon.
Am Donnerstag in Frankfurt hat die letzte Versammlung des Reformprojekts. Auslöser war der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, forderte mehr Mut zu Veränderungen in der katholischen Kirche.
Wiesbaden möchte Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum besser schützen. Deswegen geht die Stadt eine Kooperation mit dem Verein Heimwegtelefon ein – und weitere hessische Städte melden ebenfalls Interesse an.
Eine Studie zeigt nur die Spitze des Eisberges und die Dunkelziffer dürfte hoch sein: Jahrzehntelang wurde im Bistum Mainz sexueller Missbrauch verheimlicht. Immerhin ist das Bistum Mainz nun um kategorische Aufklärung bemüht.
Deutschland hat 2022 üppige Prämien für den Kauf von E-Autos geboten. Ein größerer Teil kam aber nur der Ausfuhr zugute.
In Berlin arbeiten Wegner und Giffey an der Koalition. In Pforzheim sucht die CDU ihre Erkennungsmelodie. Und im Kino erzählt Steven Spielberg seine eigene Lebensgeschichte. Der F.A.Z. Newsletter.
Letztes Aufbäumen im Angesicht des Todes: In Zürich inszeniert Christopher Rüping „Gier“ von Sarah Kane als phänomenales Endzeitdrama und bezaubert damit das Publikum.
Eine Studie zu sexuellem Missbrauch im Bistum Mainz lässt zwei frühere Kardinäle in schlechtem Licht erscheinen. Bischof Kohlgraf verspricht eine umfassende Aufarbeitung.
Der Kölner Erzbischof Woelki muss im Prozess gegen die „Bild“-Zeitung vor Gericht erscheinen. Es geht um dessen Verhalten gegenüber einem des Missbrauchs beschuldigten Priester.
Die Zukunftsprognosen für die beiden großen christlichen Kirchen werden immer düsterer. Zwei Pfarrer wollen der Austrittswelle nicht mehr tatenlos zusehen – und Gläubige auch nach ihrem Austritt an die Kirche binden.
Die Kirchen müssen sich mehr um ihre Mitglieder kümmern und dürfen den Austrittsrekord nicht auf die Säkularisierung schieben.
Die EKD-Ratsvorsitzende Kurschus nennt den Rekord „bedrückend“ und sieht ihre Kirche vor tiefgreifenden Veränderungen.
2022 erklärten rund 380.000 Mitglieder ihren Austritt, teilt die Evangelische Kirche in Deutschland mit. Die EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus nennt die neuen Zahlen „bedrückend“.
Für die Entführung, Vergewaltigung und Ermordung von Sarah Everard ist der Polizist bereits zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Nun hat ein Gericht eine weitere Strafe gegen ihn verhängt. Kurz vor dem Mord an Everard hatte er sich vor Frauen entblößt.
In Portugal hat eine Kommission den kirchlichen Missbrauch untersucht. Dafür haben die Bischöfe ihre Archive bereitwillig geöffnet. Ihre Reaktion auf das Ergebnis löst jedoch Unmut aus.
Verkehrte Welt: Alice Schwarzer will nicht über sexualisierte Gewalt an Frauen reden und selbsternannte Pazifisten wittern überall Kriegsbesoffenheit - außer im Kreml.
Am Mittwoch will sich das Bistum Mainz nach eingehender Lektüre der Missbrauchsstudie offiziell äußern. Aber die schockierenden Fakten lassen für das Bistum und Bischof Peter Kohlgraf wohl nur einen klaren Umgang mit der Vergangenheit zu.
Eine tausend Seiten lange Untersuchung zum Umgang mit sexueller Gewalt im Bistum Mainz belastet den früheren Bischof, Kardinal Lehmann. Betroffene wurden beschwichtigt oder zum Schweigen gebracht.
Bei der WM kam er mit Marokko ins Halbfinale. Mit Paris Saint-Germain trifft er in der Champions League auf die Bayern. Nun aber steht Achraf Hakimi wegen des Verdachts der Vergewaltigung im Fokus.
Zu siebeneinhalb Jahren Haft wurde ein 32 Jahre alter Mann verurteilt, weil er seine ehemalige Partnerin vergewaltigt hat. Die Staatsanwaltschaft hatte eine noch längere Haftstrafe gefordert.
Das Bistum habe „in vielen Fällen sexuellen Missbrauch begünstigt“, sagt der Rechtsanwalt Ulrich Weber bei der Vorstellung der Studie. Diese bescheinigt auch den früheren Bischöfen Kardinal Volk und Kardinal Lehmann schwere Fehler.
Frauen sind überproportional häufig gegenüber ihren Kindern gewalttätig. Warum wenden sie sich bevorzugt gegen die Menschen, die ihnen am nächsten stehen?
Die deutschen Bischöfe wollen einen Expertenrat zum Thema Missbrauch einrichten, doch sie wissen nicht wie. Die Politik soll ihnen helfen. Aber die winkt ab.
Der Film „Nichts, was uns passiert“ handelt von der jungen Anna, die sich ihre Geschichte zurückholt. Jonas, der Täter, gibt sich woke. Vor Gericht steht Aussage gegen Aussage. Doch Anna hat noch einen anderen Weg.
Ein 45 Jahre alter IT-Fachmann kommt wegen 116-fachen sexuellen Missbrauchs von Kindern für 14 Jahre und sechs Monaten ins Gefängnis. Er hatte sich über Online-Plattformen als Babysitter angeboten. Sein jüngstes Opfer war ein vier Wochen alter Säugling.