Frankreichs überfordertes Gesundheitswesen
Das Coronavirus stürzt das französische Gesundheitssystem in den Notstand. Wie konnte das passieren in einem Land, das so viel Geld dafür ausgibt?
Das Coronavirus stürzt das französische Gesundheitssystem in den Notstand. Wie konnte das passieren in einem Land, das so viel Geld dafür ausgibt?
Das Bundesgesundheitsministerium hat 20 Millionen Masken gekauft. Selbst das reicht noch nicht einmal für das medizinische Personal. Warum gab es keinen Vorrat? Und was sollen einfache Bürger tun?
Noch zu wenige Menschen nähmen das Risiko der Corona-Pandemie ernst, warnt der Präsident der Robert-Koch-Instituts – gleichwohl steige das Bewusstsein für die Gefährlichkeit des Virus. Für eine Mundschutzpflicht in Supermärkten sieht er keine Notwendigkeit.
Als erste deutsche Stadt plant Jena eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum. Sie wie in Österreich landesweit für Supermärkte einzuführen, sei bisher nicht geplant, sagt der bayerische Ministerpräsident – und ruft die Wirtschaft auf, die Produktion umzustellen.
Offenbar fällt es der Regierung in Peking schwer, die Qualität der Waren zu kontrollieren: Denn der Markt hat sich in eine Bonanza für Glücksritter verwandelt.
Ralf Langhoff ist leitender Mediziner am Sankt-Gertrauden-Krankenhaus in Berlin. Er spricht über die Ausstattung der Isolierstationen, fehlende Schutzmasken und die Ruhe vor dem Ansturm.
Hierzulande rüsten sich Krankenhäuser für den Pandemiefall. Doch was heißt das in der Praxis? Denn Schutzkleidung und Desinfektionsmittel sind knapp.
Die chinesische Medizinerin Hui He-Gehr ist praktizierende Ärztin der Kinder- und Jugendpsychiatrie in einem deutschen Krankenhaus. Sie hat sich ob ihrer Herkunft sehr früh mit dem Coronavirus beschäftigt – und staunt über Deutschland.
Weil der Nachschub nicht reicht, sucht Europa händeringend nach Atemschutzmasken – in Frankreich sieht sich das Krankenhauspersonal großen Risiken ausgesetzt. Deutschland seinerseits reglementiert die Exporte.
Schon gestern hat das Unternehmen 10.000 Masken hergestellt. Es geht aber deutlich mehr.
Im Elsass zeigt sich die Überforderung der Hospitäler. Nach einer Massenveranstaltung in Mulhouse kam es zu vielen Ansteckungen, nun können die Krankenhäuser keine Patienten mehr aufnehmen.
Merkel und Spahn bemühen sich in der Viruskrise um einen besonnenen Aufritt. Die FDP wirft der Kanzlerin Panikmache vor. Ihre Bemerkung zur weiteren Ausbreitung des Virus sei „ähnlich tollpatschig“ wie eine ihrer Aussagen während der Flüchtlingskrise.
Moldex stellt Atemmasken in Deutschland her. Wegen der hohen Nachfrage arbeiten die Angestellten in drei Schichten und am Wochenende. Im Unternehmen ärgert man sich über Wucherpreise auf Ebay.
Ein neuartiges Virus treibt uns um. Wer ist besonders gefährdet, wie schütze ich mich am besten? Wir haben für Sie die 13 wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema.
Das Virus breitet sich in Deutschland weiter aus – damit steigt auch die Angst vor einer Ansteckung. Tipps, mit denen Sie sich selbst und andere schützen können.
Jetzt schnell einen Atemschutz kaufen, um sich vor dem Coronavirus zu schützen? Das kann helfen, muss es aber nicht.
Das Coronavirus hat es in die Modewelt geschafft. Auf der London Fashion Week zeichnet sich zumindest ein neuer Trend ab: die aufgehübschte Atemschutzmaske. Doch hilft die überhaupt?