Ein Duschgel für die Siegerin
Echte Egalität erfordert strukturelle Anpassungen. Hohle Phrasen reichen nicht. Eine peinliche Geste beim Skispringen zeigt symptomatisch, wie Frauen im Sport vernachlässigt werden.
Echte Egalität erfordert strukturelle Anpassungen. Hohle Phrasen reichen nicht. Eine peinliche Geste beim Skispringen zeigt symptomatisch, wie Frauen im Sport vernachlässigt werden.
Daniel Tschofenig fliegt beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen auf und davon – und dem Tourneesieg entgegen. Für Aufsehen sorgt ein weiterer Österreicher. Pius Paschke greift zu spät an.
Nika Prevc dominiert den Auftakt der Two-Nights-Tour. Bei den deutschen Springerinnen herrscht Frust – auch über die Besucherzahl. Zudem erstaunt der Modus beim Wettbewerb in Garmisch-Partenkirchen.
Bei der Vierschanzentournee peilen die deutschen Skispringer den ersten Sieg beim Neujahrsspringen seit 23 Jahren an. Besonders viel Hoffnung macht die Qualifikation an Silvester aber nicht.
Eine Vierschanzentournee für Frauen wollen alle. Dennoch verzögert sich ein Start in die Gleichberechtigung bei der traditionellen Springerserie immer wieder. Nun gibt es erstmal eine Kompromisslösung.
Im Risiko liegt der Reiz: Ein Skisprung kann alles verändern auf der Vierschanzentournee. Pius Paschke hat die nötige Power, um die Dominanz der Österreicher zu brechen.
Viele Ideen und erste Elogen: Andreas Widhölzl hat das österreichische Skisprung-Team geformt, das den Tourneeauftakt dominiert – aber trotzdem Pius Paschke fürchtet.
Beim Auftakt der Vierschanzentournee siegt der Österreicher Stefan Kraft – vor zwei Landsmännern. Der beste Deutsche, Pius Paschke, wird mit Abstand Vierter, ist aber dennoch sehr zufrieden.
Alle sechs deutschen Skispringer qualifizieren sich für das Auftaktspringen in Oberstdorf. Gegen die übermächtigen Österreicher hat aber auch der Weltcupführende Paschke keine Chance.
Andreas Wellinger sehnt sich nach dem Sieg bei der Vierschanzentournee. Der 29-Jährige setzt dafür auf eine optimierte Vorbereitung und erklärt, was Teamkollege Pius Paschke der Konkurrenz voraus hat.
Neben dem Deutschen Pius Paschke dominieren vor allem Österreicher derzeit das Skispringen vor dem Start der Vierschanzentournee. Es ist das Ergebnis eines umfassenden Ausbildungskonzepts.
Einen Winter lang spielte Markus Eisenbichler im Skisprung-Weltcup keine Rolle mehr. Nun muss er in Oberstdorf zum Start der Vierschanzentournee wieder zuschauen.
Simon Ammann war der Harry Potter des Skispringens. Heute ist er 43 Jahre alt und kann noch immer nicht aufhören. Es geht um mehr als den „Adrenalin-Kick, den ich mir abholen möchte“.
Aktuell fliegen die erfahrenen Springer den jüngeren Athleten im Weltcup davon. Vor dem Höhepunkt der Saison ein beachtlicher Trend. Die Experten des Sports wundert das nicht. Sie kennen die Gründe.
Bei der Generalprobe in Engelberg fliegt der deutsche Skispringer Pius Paschke nicht so weit wie sonst. Zur Vierschanzentournee reist er trotzdem als Favorit. Was macht das mit ihm?
Beim vorletzten Wettkampf vor der Vierschanzentournee bleibt der zuletzt so starke Pius Paschke blass. Doch der 34-Jährige gibt sich gelassen. Auch Skispringerin Katharina Schmid verpasst den nächsten Erfolg.
Alles, was Skispringen zu bieten hat: Die Raw Air am legendären Holmenkollen ist so etwas wie der Gegenentwurf zur traditionellen Vierschanzentournee. Selbst die Königswache hilft mit.
Die große Zeit des Skifahrens geht zu Ende – aus ökologischen und aus gesellschaftlichen Gründen. Aber so schlimm, wie es für manche auf den ersten Blick scheint, ist das gar nicht.
Endlich wieder Skisprung-Weltcup in Willingen. Für Stephan Leyhe ist der Mühlenkopf ein besonderer Ort – und er kennt ihn wie kein anderer Springer.
Der Ski-Verband denkt mit Blick auf den Klimawandel an Wettbewerbe in mobilen Indoorhallen – auch in Saudi-Arabien. Dabei ist Skispringen nicht abhängig von Winter und Schnee. Das ist seit 30 Jahren bekannt.
Ryoyu Kobayashi lässt Andreas Wellingers Traum vom Triumph bei der Vierschanzentournee platzen. Doch die Deutschen schauen zuversichtlich nach vorne. Auch die Sportart selbst wird von Visionären vorangetrieben.
Auch 22 Jahre nach dem Triumph von Sven Hannawald gewinnt kein Deutscher die Vierschanzentournee. Andreas Wellinger muss sich mit Rang zwei begnügen. Und Tournee-Sieger Kobayashi gelingt eine kuriose Besonderheit.
Skispringer Andreas Wellinger will im Tourneefinale in Bischofshofen Ryoyu Kobayashi überflügeln, die Unterstützung seiner Teamkollegen ist ihm sicher. Was spricht für – und was gegen den Deutschen?
Der Getränke-Konzern steht schon vor dem Ende der Vierschanzentournee als Gewinner fest. Gleichzeitig greift das Unternehmen nach dem nächsten Sport mit großer Tradition. Das Rezept ist simpel.
Zweiter, Zweiter, Zweiter – und am Ende Erster? Wie der Japaner Ryoyu Kobayashi in der Gesamtwertung der Vierschanzentournee an Andreas Wellinger vorbeigeflogen ist.
US-Außenminister Blinken reist nach Nahost, die FDP sucht beim Dreikönigstreffen ihren Kurs, Schäuble wird in seiner Heimatregion beigesetzt und Wellinger liegt vor dem Finale der Vierschanzentournee keine drei Meter zurück. Der F.A.Z. Newsletter.
Andreas Wellinger behält am Bergisel die Nerven und springt bei der Vierschanzentournee weiter vorne mit. In der Gesamtwertung fehlen ihm nun aber zweieinhalb Meter auf den neuen Führenden.
Die Skispringerinnen warten weiter auf ihre Vierschanzentournee. Nach der Premiere der Two-Nights-Tour zögern österreichische Funktionäre noch immer. Zeit, dass Licht ins Dunkle kommt.
Am Bergisel will Andreas Wellinger seine Führung in der Vierschanzentournee ausbauen. Der Wind könnte seinen Aufschwung bremsen. In der Qualifikation bleibt er unter seinen Möglichkeiten.
Gratwanderer Andreas Wellinger ist im Flow, wird Dritter beim Neujahrsspringen in Garmisch und bleibt damit Erster in der Gesamtwertung der Vierschanzentournee. Das weckt Erwartungen.
Keiner fliegt weiter als der Auftaktsieger der Vierschanzentournee, nur die Landung ist nicht perfekt. Andreas Wellinger geht dennoch hoffnungsfroh ins neue Jahr. Nicht rund läuft es für Karl Geiger.
In wenigen Sportarten ist das Material so entscheidend wie beim Skispringen. Die große Kunst: Anzug und Ski an die veränderten Regeln anzupassen. Doch wird der Sport durch den Fortschritt sicherer?
Die Enttäuschung bei den Skispringerinnen sitzt tief. Die Vierschanzentournee der Frauen lässt auf sich warten. Die Deutschen sind früh in Vorleistung gegangen. Doch es gibt andere Hürden.
Andreas Wellinger gewinnt zum Start der Vierschanzentournee. In Oberstdorf ist die deutsche Begeisterung immens. Dass Wellinger jubeln kann, ist nach seiner Leidensgeschichte nicht selbstverständlich.
Zum Auftakt der Vierschanzentournee springt Andreas Wellinger von seiner „Problemschanze“ ganz nach vorn. Zwei weitere Deutsche landen in Oberstdorf in den Top Ten. Der Vorjahressieger erlebt ein Debakel.
Schon immer war das Skispringen in Oberstdorf etwas Besonderes. Nirgends ist die Begeisterung für den Sport so spürbar wie hier. Die Deutschen wollen zum Tournee-Start „den Stein ins Rollen bringen“.