„Ultras attackieren uns gezielt“
Die Situation in den Fußballstadien sorgt für Diskussionen. Bernhardt Witthaut von der Polizeigewerkschaft GdP spricht im Interview über die neue Dimension der Gewalt von Fußball-Fans gegen Polizisten.
Die Situation in den Fußballstadien sorgt für Diskussionen. Bernhardt Witthaut von der Polizeigewerkschaft GdP spricht im Interview über die neue Dimension der Gewalt von Fußball-Fans gegen Polizisten.
Nach den Zwischenfällen in Dortmund droht Dresden der Ausschluss vom DFB-Pokal. Derweil bekräftigen DFB und DFL ein Verbot von Pyrotechnik - womöglich erst der Anfang einer Reihe weiterer Sanktionen.
Wieder wird ein guter Spieltag überschattet von Auschreitungen. Vor allem manche Vereine haben die Augen vor dem Problem zu lange verschlossen.
Die Sparda-Bank West hat den BVB zu ihrem Lieblingsverein und Werbepartner erkoren. Doch eine Anzeige im Dortmunder Stadionheft geriet zum Fauxpas: Abgebildet ist ein Vorsänger der Schalker Ultras.
Eruptive Gewalt, Bedrohung durch Wurfgeschosse und Pyrotechnik. Wenige Täter gefährden die Masse. Die Polizei kämpft mit großem Aufwand für und gegen Fans.
„Allein auf die Selbstreinigungskräfte der Fangruppen zu setzen, reicht offenbar nicht aus“, meint Hessens Innenminister Rhein. Deshalb soll die Polizei bei Randale härter durchgreifen.
Das Ergebnis des Pokalspiels in Dortmund war am Ende Nebensache - ein Teil der Fans von Dynamo Dresden suchte nichts anderes als Krawall. Die Eskalation der Gewalt erreicht eine neue Stufe.
Aus offiziellen Kreisen hat man bisher wenig Konkretes über Ultras gehört - sie sind eine geschlossene Gesellschaft, die Vereine und Verbände überfordert.