„Der Fußball gehört den Fans nicht“
Karl-Heinz Rummenigge kritisiert die Ultras und die Namensgebung eines neuen Fan-Bündnisses. Zudem äußert er sich zu dem Vorwurf, der FC Bayern kaufe Spieler, um die Konkurrenz zu schwächen.
Karl-Heinz Rummenigge kritisiert die Ultras und die Namensgebung eines neuen Fan-Bündnisses. Zudem äußert er sich zu dem Vorwurf, der FC Bayern kaufe Spieler, um die Konkurrenz zu schwächen.
Nicht nur sportlich läuft es schlecht bei Schalke 04. Auch abseits des Rasens gibt der Klub kein gutes Bild ab. Lange haben die Ultras zur desolaten Lage geschwiegen – nun ist die Kritik umso heftiger.
Seit es Geisterspiele gibt, ringt Dominik Ziegra als Fan und Sprecher der Eintracht-Vereinigung „Nordwestkurve“ um seine Beziehung zum Fußball. Er wünscht sich ein neues System – und das alte Leben zurück. Aber das könnte für lange Zeit vorüber sein.
Die „Fanszenen Deutschlands“ positionieren sich mit deutlichen Worten gegen Geisterspiele im Profifußball. Vor allem zwei Argumente rücken die Ultras dabei in den Vordergrund.
Dietmar Hopp erlebte heftige Anfeindungen von Ultras mit Plakaten, die seinen Kopf in einem Fadenkreuz zeigten. Nun geht der Hoffenheimer Mäzen einen Schritt auf diese Fans zu – und macht ein Angebot.
In der Krise zeigen viele Fußball-Ultras Haltung. Deutschlandweit packen Fans mit an und helfen, wo sie können. In Stuttgart werden sie dabei auch vom Vereinspräsidenten unterstützt – auf durchaus kuriose Weise.
Dietmar Hopp macht Hoffnung in der Corona-Krise und fordert Solidarität. Wie ein Impfstoff für Milliarden Menschen noch dieses Jahr kommen kann – und wie Unternehmen, Verbände und Fußballprofis ihrer Verantwortung gerecht werden können.
Es ist ein Machtkampf entbrannt im deutschen Fußball zwischen DFB und einigen Vereinen auf der einen und den Ultras auf der anderen Seite. Wie ticken diese speziellen Fans? Ein Einblick in eine verschwiegene Szene.
Der deutsche Fußball hat sich seinen ganz eigenen Ausnahmezustand geschaffen. Junge weiße Männer, die Macht wollen, kämpfen gegen alte weiße Männer, die Macht haben.
Der Streit zwischen Fangruppen und dem Deutschen Fußball-Bund droht zu eskalieren. Ultras wollen sich nicht den Mund verbieten lassen. Das haben sie nun unmissverständlich klargestellt.
Der Eindruck drängt sich auf, dass der DFB überfordert ist. Er weiß nicht, wie er das Problem mit den Ultras lösen kann und will. Die Protagonisten des Verbandes verlieren sich zudem in emotionalen Äußerungen von zweifelhafter Stringenz.
Der DFB macht einen ersten Schritt zu auf die erbosten Fans. Doch der Bundestrainer und ein DFB-Funktionär schlagen wenig später andere Töne an. Zudem meldet sich der größte Fanklub des FC Bayern zu Wort.
Die Deutsche Fußball-Liga vergibt im Frühjahr die Medienrechte für vier Spielzeiten bis 2024/25 und will Rekordzahlen erzielen. Streamingdienste könnten die Preise nach oben treiben. Unter Druck steht der langjährige Partner Sky.
Schon der Videobeweis und die verschärften Anstandsregeln verlangen den Unparteiischen im Fußball viel ab. Nun kommt noch der Machtkampf der Ultras mit dem DFB dazu. Und die Referees stehen auch dabei im Fokus.
Der Konflikt des deutschen Fußballs mit den Kurven spitzt sich zu. Der Bundesliga drohen Spielabbrüche: Sieben Fragen und Antworten, wie es im Machtkampf mit den Ultras dazu gekommen ist – und wie es weitergeht.
Die Vereine haben sich lange weggeduckt, der DFB hat lange auch bei Rassismus und anderen Beschimpfungen weggehört. Dass der FC Bayern mit seinen Ultras nun in den Fokus gerät, könnte eine besondere Wirkung auslösen.
Die Borussia hält dicht – und gewinnt gegen Freiburg dank des Treffers von Jadon Sancho. Der neue Stürmerstar Erling Haaland sitzt erst nur auf der Bank. Dortmunds Ultras zeigen ein geschmackloses Plakat.
Einem Eintracht-Fan wird Recht gegeben: Das Landgericht Frankfurt gewährt Schadenersatz und Schmerzensgeld, nachdem sich der Anhänger vor gut einem Jahr bei einem Polizeieinsatz im Stadion verletzt hatte.
Aus Protest gegen Spiele am Montag soll die Fankurve in Frankfurt gegen Union Berlin leer bleiben. Entschieden wurde das vom Führungszirkel der Fan-Zusammenschlüsse. Die anderen Zuschauer haben bei der Eintracht keine Stimme.
Der Fußball rückt kurzzeitig in den Hintergrund: Ultras der Borussia zeigen Dietmar Hopp auf einem Plakat im Fadenkreuz. Das Spiel wird unterbrochen – Manager Eberl und Kapitän Stindl gehen in die Kurve.
Zum ersten Mal wird eine Pyro-Show vor einem deutschen Fußballspiel offiziell genehmigt. Die Beteiligten in Hamburg versprechen sich davon viel. Das aber ist gleich in zweierlei Hinsicht ein Irrglaube.
Hinter Eintracht Frankfurt liegt ein bewegtes Jahr. Im Interview spricht Präsident Peter Fischer über den Abgang der großen drei, Bayern-Legende Uli Hoeneß und Randalierer im eigenen Anhang.
Beim Krawallspiel zwischen den beiden Berliner Bundesligaklubs stellt sich der Union-Torhüter den eigenen Anhängern in den Weg. Danach kritisiert er auch das Verhalten der gegnerischen Hertha-Ultras: „Ich habe Angst bekommen.“
Italiens Fußballchef will der düsteren Lage in den heimischen Stadien mit Video- und Tonüberwachung Einhalt gebieten. Per Technologie sollen Täter identifiziert und Schiedsrichter entlastet werden. Doch das könnte zu ganz anderen Problemen führen.
Schwere Zeiten für den Chemnitzer FC: Der Verein ist insolvent, sportlich im Keller, führungslos und unter Druck von rechtsradikalen Fans. Das kommt nicht von ungefähr – und könnte Konsequenzen haben.
Während Italiens Fußball den Neubau zerfallender Stadien plant, setzen sich Gewalt und Diskriminierung fort. Die spezielle Behandlung mancher Fan-Gruppen durch Vereine erscheint als eine Art Schutzgeldzahlung.
Wegen des Verdachts auf Verbindungen zur organisierten Kriminalität wurden zwölf Köpfe der Ultra-Gruppen von Juventus Turin bei einer großangelegten Razzia in Italien festgenommen. Die Vorwürfe wiegen schwer.
Die Uefa sieht von einem Ausschluss der Eintracht-Fans beim Spiel in Lissabon ab. Der Klub, der seit den Pyro-Vorkommnissen von Rom und Mailand auf Bewährung spielt, muss aber 50.000 Euro zahlen.
Beim ersten Heimspiel nach dem großen Skandal um Trauerbekundungen für einen verstorbenen Rechtsextremen wird deutlich: Vereinsführung und Ultras des Fußballklubs trennt ein tiefer Graben. Eine Reportage.
Zuschauer erheben sich zur Schweigeminute. Ultras hissen ein Kreuz. Ein Spieler hält ein Hooligan-Trikot hoch. Beim Chemnitzer FC wird um einen Rechtsradikalen getrauert.
Für Pyro ins Gefängnis? Hessens Innenminister will das Strafmaß für das Abbrennen von Bengalos drastisch erhöhen. Doch eine solche Maßnahme ist aus drei Gründen nicht zielführend.
Vor 25 Jahren wurde die Koordinationsstelle Fanprojekte geschaffen. Leiter Michael Gabriel über Vielfalt in den Kurven, die Professionalisierung der Gewalt und die Botschaft, die in Bengalos steckt.
Mit einem Großaufgebot hat die Polizei Wohnungen von Angehörigen der aktiven Fanszene des Bundesligavereins Mainz 05 durchsucht. Hintergrund sind Angriffe auf Fans anderer Mannschaften. Die Fanhilfe spricht von unverhältnismäßigen Eingriffen.
Es ist das erste Duell der beiden Klubs seit 2011. Und das 100. Derby zwischen dem HSV und St. Pauli alarmiert die Polizei. Denn alte Ressentiments der radikalisierten Szenen kochen wieder hoch.
Die Dortmunder Ultras provozieren mit einem riesigen Banner, auf dem Hoffenheims Mäzen Hopp in einem Fadenkreuz zu sehen ist. Die BVB-Führung kann sich nur entschuldigen.
Wer ist Opfer, wer Täter? Gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Fußballanhängern und der Polizei kommen wöchentlich vor. Fanvertreter beklagen dabei Hilflosigkeit gegenüber den Sicherheitskräften.