Sechs Schwimmer nehmen erste Hürde Richtung Rio
Zum Auftakt der deutschen Meisterschaften erfüllen gleich sechs Schwimmer den ersten Teil der Olympia-Norm. Dabei waren die Stars noch gar nicht am Start.
Zum Auftakt der deutschen Meisterschaften erfüllen gleich sechs Schwimmer den ersten Teil der Olympia-Norm. Dabei waren die Stars noch gar nicht am Start.
Einem Medienbericht zufolge soll der chinesische Schwimmverband die Ergebnisse von Doping-Proben verheimlicht haben. Chinas Anti-Doping-Agentur dementiert das – gesteht aber andere Dinge.
Bereits im Frühjahr 2015 ist Julija Jefimowa wegen Anabolika-Dopings gesperrt worden. Nun wurde sie positiv auf Meldonium getestet. Weitere Fälle im russischen Schwimmverband sind ebenfalls zu befürchten.
Für Schwimmer Paul Biedermann soll Olympia 2016 ein gelungenes Karrierefinale sein. Doch die Bedingungen in Rio werden schwierig sein. Daher absolviert Biedermann eine kuriose Vorbereitung.
Die deutschen Wasserballer können noch durch ein paar Hintertürchen nach Rio. Für die Olympiaqualifikation auf dem Umweg müssen sie an diesem Mittwoch gegen Rumänien gewinnen.
Die Geschichte von Alfred Nakache ist eine der großen, unbekannten Sportler-Biographien des 20. Jahrhunderts. Der Franzose ist der Einzige, der in einem Nazi-Vernichtungslager war und vorher wie nachher an Olympischen Spielen teilnahm. Er schwamm in Berlin, London – und Auschwitz.
IAAF-Präsident Sebastian Coe soll jetzt die Leichtathletik säubern, ohne Russland zu verprellen. Und ohne die olympische Familie zu entzweien. Dabei hat er einen mächtigen Verbündeten.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur distanziert sich von Aussagen des Generaldirektors des Schwimmverbandes Fina. Cornel Marculescu hatte erklärt, man könne Schwimm-Stars nicht nur wegen eines „Doping-Unfalls“ von der WM ausschließen.
Widersprüchliche WM: Ging es voran für die deutschen Schwimmer in Kasan? Die Zahlen deuten darauf hin, auch der Titel für Marco Koch. Einige aber sehen es ganz anders.
Vermarktung um jeden Preis: Der Internationale Schwimmverband Fina macht seinen Sport zum Rummelplatz abstoßender Absonderlichkeiten. Besonders krass ist das Versagen beim Kampf gegen Doping.
Die Schwimm-WM ist zu Ende: Das deutsche Team zeigt sich im Aufwärtstrend, die Konkurrenz zeigt aber auch am Schlusstag ihren großen Vorsprung. Sun Yangs Fehlen sorgt für Irritationen.
Gewinnt Katie Ledecky bei der WM auch über 800 Meter, hätte sie Schwimm-Geschichte geschrieben. Schon mit 18 Jahren ist sie eine Ausnahmesportlerin – und verzichtet dennoch auf Preisgelder, Rekordprämien und lukrative Sponsorendeals.
Endlich wieder Gold für Deutschland bei einer Schwimm-WM. Nach Jahren der Tristesse krönt sich Marco Koch über 200 Meter Brust zum Champion. Trotzdem ist er nur bedingt zufrieden.
Bei der Schwimm-WM startet auch Alzain Tareq. Dabei ist sie gerade zehn Jahre alt. Das Kind aus Bahrein dient als schwimmendes Schaufensterpüppchen. Das ist Missbrauch.
Mit der Bestzeit in diesem Jahr komm Franziska Hentke zur WM nach Kasan. Über 200 Meter Schmetterling aber schwimmt die deutsche Medaillenhoffnung auf Platz vier. Marco Koch macht es besser – im Halbfinale.
Überraschungserfolg in der gemischten Staffel: Deutschland sichert sich Bronze. Die Top-Stars der Titelkämpfe sammeln derweil weiter Goldmedaillen.
Federica Pellegrini ist die glamouröseste Sportlerin Italiens. Ihr Rennen über 200 Meter Freistil wird das Highlight der Schwimm-WM. Nicht nur, weil sie exzentrische Mode und das Blitzlichtgewitter liebt.
Unheimlich fleißig und ehrgeizig: Franziska Hentke galt lange als Trainingsweltmeisterin. Bei der Schwimm-WM in Kasan will sie nun unter Beweis stellen, dass sie auch für Spitzenleistungen stark genug ist.
Paul Biedermann macht bei seinem dritten Platz über 200 Meter Freistil den Eindruck, als sei er Richtung Rio auf dem richtigen Weg. Nur die letzte Wende verhindert ein nahezu perfektes Rennen.
Jetzt geht es um die Medaillen! Im Halbfinale verliert Paul Biedermann seine Weltjahresbestzeit. Hendrik Feldwehr geht volles Risiko. Alexandra Wenk nimmt als Beste seit Franziska van Almsick viel Motivation fürs Rio-Jahr mit.
Nur zwei von neun deutschen Schwimmern überstehen bei der WM die Vorläufe – trotz einiger persönlicher Bestzeiten. Katie Ledecky gelingt ein Weltrekord. Und Sun Yang ist ziemlich verärgert.
Julija Jefimowa ist der Star der WM. Viele sehen in ihr eine Maria Scharapowa des Schwimmens. Doch Julija Jefimowa ist auch eine überführte Doperin. Starten darf sie dennoch – dank einer glücklichen Fügung.
Die ARD-Doku „Geheimsache Doping“ sorgt für Unruhe im Weltsport. Am Pranger steht vor allem der internationale Leichtathletik-Verband IAAF. Die Welt-Anti-Doping-Agentur nimmt die Hinweise sehr ernst.
Beim überraschenden Einzug ins Finale der WM in Kasan schwimmt die deutsche Alexandra Wenk einen neuen Rekord über 100 Meter Schmetterling. Insgesamt bleibt die deutsche Ausbeute hingegen eher dürftig.
Paul Biedermann geht in Kasan seine letzte WM an. Die Vorbereitung des deutschen Schwimmstars auf den Schlusspunkt Rio verläuft ohne großen Rummel – anders als bei seinem amerikanischen Konkurrenten Michael Phelps.
Nach fünf Stunden im Wasser wird Freiwasserschwimmerin Angela Maurer am Ende von 25 Kilometern Dritte. Für die 40-Jährige ist es bereits die zwölfte WM-Medaille.
Die deutsche Medaillenhoffnung im Wasserspringen, Patrick Hausding, hat sich verletzt. Jetzt bleiben nur die Beckenschwimmer, um WM-Medaillen für das deutsche Team zu gewinnen.
Der Chefbundestrainer der Schwimmer plant den Neuaufbau des deutschen Teams. Im Interview spricht Henning Lambertz über den Einfluss von Psychologen, Gefahren in Vorläufen – und systematisches Doping.
Die nächste Medaille im tiefen Wasser: Das deutsche Trio Isabelle Härle, Christian Reichert und Rob Muffels ist bei der Schwimm-WM im Fünf-Kilometer-Rennen gegen die Zeit am schnellsten.
Wie die entthronten Turm-Weltmeister Patrick Hausding und Sascha Klein verpassten auch die Freiwasser-Asse den anvisierten Quotenplatz bei Olympia. Ein Champion denkt nun über ein Comeback nach.
Oft verletzt, häufig krank – doch Schwimmer Paul Biedermann hat noch nicht genug: Vor dem Beginn der deutschen Meisterschaften spricht der Weltrekordhalter im F.A.Z.-Interview über das Glück, gesund zu sein, die Kunst des Aufstehens und ein ewiges Reizthema.
Die letzten Uni-Prüfungen sind noch gar nicht vorbei, da beginnt schon das Training für die nächste Meisterschaft. Der 26 Jahre alte Jan-Philip Glania aus Fulda vereint Spitzensport und Zahnmedizin-Studium. Das ist nicht immer einfach.
Die Bayern-Basketballer scheitern im Pokal ++ Mexiko fehlt Geld für Schwimm-WM 2017 ++ Dresdner Volleyball-Damen trotz Auswärtssieg draußen ++ Bahnradler sind sauer über TV-Sender ++ Hamburg ist bereit für Olympia 2024 ++ Biogenesis-Doktor muss ins Gefängnis ++ Sport kompakt am Mittwoch.
Hamburgs Sportsenator Michael Neumann ist überzeugt von einer positiven Wirkung Olympischer Sommerspiele auf die Gesellschaft und wirbt vor der Wahl zur deutschen Kandidatenstadt für den Sport als Vereinigungsfaktor: „Mit dieser Öffnung geben wir dem Land ein Versprechen.“
Erstmals seit fünf Jahren gibt wieder ein deutscher Schwimmer das Tempo der Elite vor. Markus Deibler krönt sich unerwartet zur Nummer eins. Insgesamt vier Medaillen und neun nationale Bestmarken gibt es für das DSV-Team in Doha.
Paul Biedermann verzichtet auf die WM. Grund ist aber nicht seine erste nationale Kurzbahn-Niederlage über die 400 Meter Freistil seit zehn Jahren. Markus Deibler glänzt mit deutschem Lagen-Rekord. Etwa zwei Dutzend Schwimmer fahren nach Doha.