Schwimm-Paar Märtens und Gose prägt EM
Silber für Lukas Märtens, Silber für Isabel Gose bei der Schwimm-EM. Zum Wochenstart will auch Olympiasieger Florian Wellbrock nach seinen Corona-Problemen im Freiluftbecken von Rom endlich glänzen.
Silber für Lukas Märtens, Silber für Isabel Gose bei der Schwimm-EM. Zum Wochenstart will auch Olympiasieger Florian Wellbrock nach seinen Corona-Problemen im Freiluftbecken von Rom endlich glänzen.
Der Deutsche Schwimm-Verband nominiert einen Trainer für die Junioren-EM, der in der Vergangenheit eine sexuelle Beziehung zu einer minderjährigen Sportlerin hatte. Das wirft Fragen auf.
Florian Wellbrocks fünf Medaillen in fünf Finals überstrahlen aus deutscher Sicht die Titelkämpfe in Budapest. Trotz manch vergebener Chance an anderer Stelle fällt das Fazit positiv aus.
Florian Wellbrock holt sich im fünften WM-Rennen die fünfte Medaille. Dennoch ist der deutsche Titelverteidiger zwiegespalten, was das Ergebnis angeht.
Florian Wellbrock gewinnt bei der Schwimm-WM in Budapest im Fotofinish seine nächste Medaille. Leonie Beck holt in einem dramatischen Schlussspurt Silber.
Einer wie Florian Wellbrock wäre anderswo längst eine viel größere Nummer. Die „Finals“ wurden gezeigt, die WM nicht – das sagt viel über den Stellenwert des Schwimmsports im größten Fernsehmarkt Europas.
Alles gewagt, alles gewonnen: Wie Gregorio Paltrinieri Florian Wellbrock den WM-Titel abgenommen hat.
Florian Wellbrock führt die deutsche Freiwasserstaffel als Schlussschwimmer nach 4x1,5 Kilometer zum WM-Sieg. In einem chaotischen Freiwasserrennen werden vier Nationen disqualifiziert.
Um die Zukunft braucht sich der Schwimmsport keine Sorgen zu machen. Zur WM in Budapest kommt die Weltspitze zusammen – und die Sieger werden immer jünger.
Alligator und Albträume: Finke beißt beim 800-Meter-Freistilrennen wieder aus dem Off, Wellbrock rettet Silber, Romantschuk kämpft wie ein Ukrainer.
Die amerikanische Synchronschwimmerin Anita Alvarez geht unmittelbar nach ihrer Solo-Kür bei der Schwimm-WM im Becken bewusstlos unter. Zwei Beobachter greifen beherzt ein.
Alligator und Albträume: Finke beißt beim 800-Meter-Freistilrennen wieder aus dem Off, Wellbrock rettet Silber, Romantschuk kämpft wie ein Ukrainer und betreibt Landesverteidigung in Badehosen.
Sie sind schnell und hungrig: Die zwanzigjährigen deutschen Silber-Schwimmer Anna Elendt und Lukas Märtens liegen bei der WM voll im Trend. Die stärksten Konkurrenten sind allerdings noch jünger.
Florian Wellbrock holt das erste deutsche WM-Edelmetall über 800 Meter Freistil, und das in deutscher Rekordzeit. Damit bricht der Freiwasser-Olympiasieger seinen WM-Bann.
Der Internationale Schwimmverband will Sportlerinnen vor einem Nachteil gegenüber Transgender-Frauen schützen und gleichzeitig Inklusion betreiben. Aber eine für alle faire Regelung gibt es nicht.
Aufbruch oder Verkrustung: Spiegeln die „Hinterbühnen“ der großen Verbände die Realität im organisierten Sport? Auf einem Symposium in Berlin diskutierten Experten und waren sich nur in einem Punkt einig.
Gold vor Augen, Silber gewonnen: Lukas Märtens bestätigt seine gute Form bei der Schwimm-WM in Budapest über 400 Meter Freistil. Nur ein Australier ist schneller.
Die Deutschen reisen nur mit einem kleinen Elite-Team zu den Titelkämpfen nach Budapest. Die Blicke richten sich besonders auf den jungen Lukas Märtens. Denn der Magdeburger erlebt sein bestes Jahr.
Der Weltverband gestattet Sportlern aus Russland und Belarus die Teilnahme an der Schwimm-WM unter neutraler Flagge. Wird diese Entscheidung nicht geändert, werden die Deutschen in Budapest fehlen.
Der Deutsche Schwimmverband konnte sich nicht vor Gericht mit Thomas Kurschilgen einigen. Der ehemalige Sportdirektor besteht auf seinen gültigen Vertrag – für den Verband könnte das teuer werden.
Kirill Martynytschjew schnappt dem Favoriten Florian Wellbrock beinahe die Goldmedaille weg. Doch der wird seiner Favoritenrolle beim Kurzbahn-Weltcup in Berlin gerecht.
Im Pazifik dominiert Florian Wellbrock wie einst das Dream Team auf dem Parkett, wie der FC Bayern die Bundesliga. Als Olympiasieger und Nachfolger von Michael Groß entsteigt er dem größten Freibad der Welt.
Zum ersten Mal durften Schwimmerinnen auf der 1500-Meter-Strecke bei Olympischen Spielen starten. Sarah Köhler sichert sich Bronze in Tokio. Dabei war die Zweite der WM vorher „super nervös“.
Deutschlands Schwimmerinnen überzeugen bei der EM im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Kathrin Demler wird Siebte, Julia Mrozinski kommt als Achte ins Ziel.
Der deutsche Schwimmer Florian Wellbrock lernt bei der Europameisterschaft dazu: Etwa dass ihm auch taktische Fehler unterlaufen können.
Athletensprecherin Köhler hatte sich gegen DSV-Präsident Troll als Teilmannschaftsleiter für Tokio ausgesprochen. Dass nun Buschkow nominiert werden soll, wird beim DOSB mit Wohlwollen gesehen.
Nachdem sich der DSV-Präsident selbst als Teamleiter für Olympia aufgestellt hat, wendet sich das Schwimmteam in einem Brandbrief an die Landesverbände. Statt Marco Troll bräuchten sie eine „kompetente und erfahrene Persönlichkeit“.
Nach der Absage an Michael Groß setzt der Deutsche Schwimm-Verband auf Übergangslösung Lutz Buschkow als Sportdirektor. Prompt fühlen sich die Schwimmer überrumpelt.
Der Olympiasieger wird nicht Leistungssportdirektor. Der DSV bevorzugt offenbar eine interne Lösung. Favorit scheint ein Weggefährte von Verbands-Präsident Troll zu sein.
Der Präsident des Schwimm-Verbands Marco Troll wird von den Bundestrainern, den Athletensprechern und den ehemaligen Stars Franziska van Almsick, Britta Steffen und Paul Biedermann scharf kritisiert.
In Berlin will Schwimmerin Anna Elendt über 100 Meter Brust das Olympiaticket für Tokio lösen. In Amerika machte die 19-Jährige aus Hessen neue Erfahrungen.
Während Olympiasieger Michael Groß einen Einsatz im Deutschen Schwimm-Verband als Retter in der Not dementiert, wächst die Spaltung. Es sieht nicht nach einer schnellen Lösung der Probleme aus.
Seit Jahren kämpft der Deutsche Schwimm-Verband gegen den Untergang. Seine jüngsten Rettungsversuche ziehen ihn in die Tiefe.
Der frühere Wasserballer Dirk Klingenberg wird doch nicht Nachfolger des vor die Tür gesetzten Thomas Kurschilgen als Sportdirektor. Ein „frivoles“ Bademantel-Sponsoring verhindert die Anstellung.
Der DSV benennt einen Interimsmanager bis zu den Olympischen Spielen und bestätigt damit erstmals die Trennung von Thomas Kurschilgen. Dessen Anwalt spricht von einer „Kündigung“.
Thomas Kurschilgen ist nach F.A.Z.-Informationen nicht länger Leistungssportdirektor des DSV. Ob es einen Zusammenhang mit den Vorwürfen gegen einen Bundestrainer gibt, ist unklar.