Nervenbündel Neymar
Trotz des späten Sieges gegen Costa Rica liegen bei Brasiliens Superstar Neymar die Nerven blank. Im Spiel legt er sich mit dem Schiedsrichter an, nach dem Spiel kritisiert er seine Kritiker.
Trotz des späten Sieges gegen Costa Rica liegen bei Brasiliens Superstar Neymar die Nerven blank. Im Spiel legt er sich mit dem Schiedsrichter an, nach dem Spiel kritisiert er seine Kritiker.
Pure Emotion oder bewusste Provokation? Die Schweizer Xhaka und Shaqiri bejubeln ihre Tore mit dem albanischen Doppeladler. Die Serben fühlen sich zudem benachteiligt und wollen Protest einlegen.
Bevor am Abend Deutschland bei der WM gegen das drohende WM-Aus antritt, stehen zwei weitere Partien auf dem Spielplan. Mexiko und Belgien wollen dabei ihre guten Positionen ausbauen.
Göteborg vor 60 Jahren: Die Halbfinal-Niederlage der Deutschen gegen Schweden löste eine diplomatische Krise mit weitreichenden Folgen aus; ein Wendepunkt im deutsch-schwedischen Verhältnis. Dazu führten mehrere Gründe.
Nach einem zwischenzeitlichen 0:1-Rückstand gelingt der Schweiz gegen Serbien ein fulminantes Comeback. Matchwinner ist neben Siegtorschütze Shaqiri ein anderer ehemaliger Bundesligaprofi.
Erst in der Nachspielzeit besiegt die Seleção das sich tapfer wehrende Costa Rica mit seinem überragenden Torwart Navas 2:0. Neymar fällt durch Schauspielkunst auf – und ein Tor.
Die Seleção steht bei der WM schon vor dem zweiten Spiel gegen Costa Rica unter Druck. Marcelo soll im Lager der Brasilianer für gute Laune sorgen, obwohl er zu den Verlierern von gestern zählt.
Neymar und Brasilien wollen den ersten Sieg bei dieser WM. Island und Nigeria wollen Argentinien überholen. Und am neunten Tag hat der deutsche Schiedsrichter seinen ersten Auftritt.
Die vorangegangenen drei Niederlagen bei Weltmeisterschaften hat Argentinien allesamt gegen Deutschland hinnehmen müssen. Nun bricht Kroatien diese Serie und zieht ins Achtelfinale ein. Argentinien droht das erste Vorrunden-Aus seit 2002.
Computertomographien zur Identifizierung von Hirnschäden: Was medizinisch sinnvoll ist, setzt den Patienten gefährlicher Strahlung aus. Gibt es Hoffnung auf bessere Testsysteme?
Diesmal sorgt der Videobeweis für einen umstrittenen Handelfmeter zugunsten der Australier. In der zweiten Halbzeit gegen nachlassende Dänen hätte mehr als ein Punkt daraus werden können.
Der Bundestrainer schweigt seit der Mexiko-Niederlage weitgehend. Die Führungsspieler sprechen – und wollen gegen Schweden vorangehen. Sami Khedira wehrt sich gegen hämische Kritik.
Vier Tore schoss Cristiano Ronaldo schon bei dieser WM. Vier Mal war der Jubel groß bei Portugal. Ganz Portugal? Nein. Ein Spieler stand immer etwas abseits der Kollegen. Warum nur?
In der Bundesliga wurde der Videobeweis zum Ärgernis. Das ließ für die WM Schlimmstes befürchten. Doch es kam anders. In Russland ist die technische Hilfe eine Bereicherung – und das sogar ohne große Testphase.
Außenseiter Iran zeigt gegen Spanien ein großes Spiel. Selbst in der Nachspielzeit ist die Chance zu einem sensationellen Remis noch da. Doch dann passiert beim letzten Einwurf für Iran etwas Kurioses.
Es war keine souveräne Vorstellung: Denkbar knapp setzen sich die Spanier gegen das Team aus dem Mittleren Osten durch. Iran erzielt zwischenzeitlich zwar den Ausgleich – doch der Treffer zählt nicht.
Marokko wirbelte, spielte aggressiv und gefällig, doch ganz vorne fehlte es an der Durchschlagskraft. Durch die Niederlage gegen Portugal ist die WM für die Nordafrikaner bereits vorbei. Wie es anders geht, zeigte Cristiano Ronaldo.
Die Hoffnungen Afrikas ruhen bei der Fußball-WM auf dem Team aus Senegal: Dank Trainer Aliou Cissé hält der Senegal, was die anderen Teams vom schwarzen Kontinent versprechen.
Tor oder kein Tor? Die Schiedsrichter bei der WM in Russland sehen das sofort – auf ihrer offiziellen und vernetzten Schiedsrichteruhr.
Kolumbiens Spieler verteidigen bei der WM auch ihre Fahne. Denn der Fußball ist das vielleicht einzig wirklich verbindende Element in einem lange vom Bürgerkrieg geprägten Land. Das Team gilt als Geheimfavorit.
Einiges deutet darauf hin, dass die gealterten Wohlfühl-Weltmeister trotz des Fehlstarts gegen Mexiko in der Welt der Selbsttäuschung verharren wollen. Das könnte das vorzeitige WM-Aus bedeuten.
Er ist die meiste Zeit unsichtbar und wird doch zu Englands Retter. Stürmer Harry Kane beschert dem englischen Team mit seinen beiden Toren den Sieg gegen Tunesien.
Die Vorstellung der Funktionäre, man werde durch Technik Irrtümer los, ist töricht. Auf das vermeintlich Offensichtliche ist viel zu selten Verlass.
Auch der Rekordweltmeister verpatzt den Start ins Turnier. Brasilien schimpft vor allem über das aus ihrer Sicht irreguläre Gegentor. Auch Neymar hat wenig Spaß – und findet deutliche Worte für Gegner und Unparteiische.
Die WM-Premiere des Videobeweises ist geglückt. Auch der deutsche Schiedsrichter liegt mit seinem Einschreiten richtig. Selbst Kritiker sind fürs Erste zufriedengestellt. Doch die Diskussion werden weitergehen.
Die Geschichte des Fußballs ist durch und durch fehlerhaft. Wie wären die WM-Turniere verlaufen, wenn es von Anfang an den Videobeweis gegeben hätte? Eine subjektive Nachbetrachtung – mit sehr interessanten Ergebnissen.
Zum ersten Mal beim Turnier in Russland kommt der Videoassistent zum Einsatz. Die tapferen Socceroos hadern nach dem technischen Schauspiel und einer denkbar knappen Niederlage.
Gegen aufopferungsvoll spielende Isländer kommt Argentinien nicht über ein Remis hinaus. Die Südamerikaner scheitern ein ums andere Mal am gegnerischen Defensiv-Verbund. Und Messi vergibt die größte Chance.
Er war die „Pfeife der Nation“ und erlangte bei der WM 1982 mit seiner „Diplomatenrolle“ unfreiwillig Kultstatus. Schiedsrichter Walter Eschweiler im Gespräch über Peru, den Videobeweis und einen Anruf in der Halbzeit.
Drei Treffer gegen den großen Rivalen Spanien: Cristiano Ronaldo war der Mann des Spiels beim sehenswerten Remis zwischen dem Europameister von 2016 und dem Weltmeister von 2010. Mit seinem ersten Tor gelingt ihm zudem eine weitere großartige Leistung.
Die Menschen schauen Fußball, weil sie das Zittern, den Druck und die Gänsehaut spüren wollen. Die Behauptung, der Sport habe nichts mit Politik zu tun, ist trotzdem falsch.
Auch die Luxusbranche ist im WM-Fieber. Dabei spräche in diesem Jahr eigentlich so einiges gegen explizites Fan-Merchandising.
Wenn der Kanon kicken könnte: Was ist die WM in Russland schon im Vergleich zum Fußballfinale einer Weltauswahl der Literatur gegen deutsche Schriftsteller? Eine Reportage aus dem Estádio Elíseo.
1432 Tage nach dem deutschen WM-Triumph von Rio hebt sich der Vorhang für die 21. Fußball-WM im Luschniki-Stadion von Moskau. Putin erwartet zahlreiche Ehrengäste. Dabei soll ein Brite für Stimmung sorgen.
Die Pfiffe gegen die beiden Schlüsselspieler sollten aufhören. Bei Maischberger erhielten sie prominente Rückendeckung von Claudia Roth. Die hat übrigens Ahnung von Fußball.
Der Fußball regiert die Welt. Doch was macht die Faszination aus? Und wann ist es den Fans zu viel? Das F.A.Z.-Bürgergespräch gab darauf Antworten.