Ein moderner Tennis-Klassiker
Carlos Alcaraz und Jannik Sinner haben aus ihrer Rivalität ein Duell gemacht, das ihren Sport definiert. In Turin gewinnt der Italiener. Die Schlagzeilen bestimmt er nicht nur mit seinem Können auf dem Platz.
In der Ära von Federer, Nadal und Djokovic gewinnt der Schweizer drei Grand-Slam-Titel und 2008 Olympia-Gold im Doppel. 2026 will der 40‑Jährige aufhören – aber nicht ohne Abschiedstournee.
Roger Federer gilt als der erfolgreichste Tennisspieler aller Zeiten. Er führte die Weltrangliste am längsten an und hält mit 20 gewonnenen Grand-Slam-Titeln im Einzel den Rekord bei den Herren.
Kindheit und Jugend
Federer wurde 1981 in Basel als Sohn eines Schweizer Vaters und einer südafrikanischen Mutter geboren. Er wuchs mit seiner älteren Schwester bei Basel auf und begann mit drei Jahren, Tennis zu spielen. Größere Erfolge feierte er ab 1995. Mit 16 Jahren verließ er die Schule, um sich ganz auf den Tennissport zu konzentrieren.
Karriere als Profisportler
Seinen ersten Grand-Slam-Titel gewann Federer im Jahr 2003 in Wimbledon. Es folgten zahlreiche Finalsiege bei den Australian Open, French Open, US Open und anderen bedeutenden Turnieren. Insgesamt konnte Federer 103 Einzeltitel gewinnen. Am 23. September 2022 beendete er seine Karriere, nachdem er bereits seit 2020 mit Knieverletzungen zu kämpfen hatte.
Privates
Seit 2009 ist Roger Federer mit der ehemaligen Tennisspielerin Miroslava Vavrinec verheiratet. Das Paar hat vier gemeinsame Kinder – zweimal Zwillinge: Zwei Mädchen und zwei Jungs.
Carlos Alcaraz und Jannik Sinner haben aus ihrer Rivalität ein Duell gemacht, das ihren Sport definiert. In Turin gewinnt der Italiener. Die Schlagzeilen bestimmt er nicht nur mit seinem Können auf dem Platz.
Kaum sind die „großen Drei“ Djokovic, Nadal und Federer Geschichte, dominieren „die großen Zwei“ Sinner und Alcaraz die Tennisszene. Die Leidtragenden: Zverev und seine Altersgenossen.
Bei den ATP Finals spielt Deutschlands bester Tennisspieler gegen Jannik Sinner gut – und ist trotzdem ohne echte Siegchance. Das ist ein weiterer Pinselstrich im Gemälde der vergangenen Jahre.
Alexander Zverev verbreitet eine Verschwörungstheorie: Werden die Tennisplätze langsamer gemacht, damit die Stars Sinner und Alcaraz profitieren? Der Deutsche irrt – und hat Roger Federer falsch verstanden.
Carlos Alcaraz gegen Jannik Sinner, die Nummer zwei gegen die Nummer eins der Weltrangliste: Das Tennis-Finale von Wimbledon wird zum Blockbuster. Verbunden damit sind spannende Fragen – wir geben die Antworten.
Erst vor fünf Wochen lieferten sich die besten Tennisspieler ein Finale der Extraklasse in Paris. Nun wartet das nächste Duell. Wimbledon hätte ein Endspiel für die Ewigkeit verdient – wie 2008.
Der erfolgreichste Tennisspieler aller Zeiten und der Weltranglistenerste treffen in Wimbledon aufeinander. Erstmals erreicht auch Iga Świątek das Halbfinale des prestigeträchtigen Tennisturniers.
Novak Djokovic will in Wimbledon den Rekord von Roger Federer brechen und kämpft sich ins Viertelfinale. Grigor Dimitrow hingegen muss sein Match gegen Jannik Sinner aufgrund einer Verletzung trotz Vorsprung aufgeben.
Andrea Petković glaubt, dass die neuen Tennis-Stars eine Ära prägen werden wie Federer und Nadal. Vor Wimbledon spricht sie über die neue große Rivalität – und erklärt, warum sie von Alexander Zverev so viel hält.
French-Open-Sieger Carlos Alcaraz und Jannik Sinner, zwei grundverschiedene Charaktere, treiben sich zu ungeahnten Höchstleistungen. Vieles deutet darauf hin, dass die beiden eine neue Ära prägen.
Noch hat sein geschundener Körper Novak Djokovic nicht aus dem Spiel genommen. Als Letzter seiner Generation spielt der Tennisstar bei den French Open um den Titel. Dabei hätte ihn fast der Mut verlassen.
Alexander Zverev spielt mit mehr Tempo als früher und hält den Jungstars besser stand als seine Altersgenossen. Ob es auch im Finale der Australian Open gegen Jannik Sinner reicht?
João Fonseca gilt bei Experten als das nächste große Ding im Tennis – und in Brasilien als Nachfolger des legendären Gustavo Kuerten. Bei den Australian Open betritt der 18-Jährige mit einem Knall die große Bühne.
Novak Djokovics Verpflichtung von Andy Murray als Coach folgt einem bekannten Muster – und ist doch etwas, das es so noch nie gab. Was erhofft sich der Rekordchampion von der spektakulären Verbindung?
Bei keiner Tennis-Größe war der Unterschied zwischen der Person auf dem Platz und der im Privaten so groß wie bei Rafael Nadal. Seine Leidenschaft für das Spiel war unvergleichlich. Sein Abschied ist bittersüß.
Für Federer-Fans wurde Rafael Nadal einst zur Nemesis – doch bald danach ein Kumpel mit Klasse. Sogar eine echte Narbe verdanken wir heute dem spanischen Tenniskrieger. Gracias, verehrter Störenfried.
Boris Becker, Roger Federer, Serena Williams: Sie alle verneigen sich vor Rafael Nadal, dessen Karriere nach einer überraschenden Niederlage zu Ende geht. Auch die internationale Presse findet emotionale Worte.
Nach der Finalrunde im Davis Cup verlässt Rafael Nadal die Tennisbühne als aktiver Spieler endgültig. Der Spanier hat dem Sport etwas geschenkt, das so schnell nicht vergessen wird.
Bei den ATP Finals dreht sich alles um den Weltranglistenersten Jannik Sinner. Vielleicht gar kein schlechtes Zeichen für Alexander Zverev – der fleißig daran arbeitet, Sinner abzulösen.
Hat sich Spaniens Tennis-Champion Rafael Nadal zu lange gequält? Nein. Der Kopf muss erst bereit sein für die Erkenntnis, dass der Körper es nicht mehr ist.
Rafael Nadal kapituliert vor den Schmerzen und kündigt das Ende seiner großen Karriere an. Sein Name wird stehen für die aufregendste Ära des Profitennis.
Rafael Nadal kündigt sein Karriereende an. Sein großer Rivale Roger Federer und andere Tennis-Größen huldigem dem Spanier. Auch die Presse verneigt sich vor dem Sandplatzkönig.
Den Klagen über zu viel Spiele im Tennis-Zirkus zum Trotz: Der Laver Cup bewegt einige Stars, alles zu geben. Selbst wenn sie krank sind wie Alexander Zverev.
Beim Laver Cup in Berlin versammeln Björn Borg und John McEnroe die Spieler einer neuen Tennis-Ära. Die Idee hat etwas Bestechendes. Manch großer Name fehlt allerdings.
Die schönste Erinnerung von Björn Borg und John McEnroe ist ein Spiel, das in die Geschichte einging. Aus den großen Rivalen wurden Freunde, die nun ein letztes Mal als Coaches beim Laver Cup antreten.
Aktuell gibt es wohl keinen besseren Tennisspieler als Carlos Alcaraz. Doch wo führt ihn das hin? Auf dem Level zu sein ist das eine, dort zu bleiben das andere.
In drei Sätzen besiegt Carlos Alcaraz Novak Djokovic im Wimbledon-Finale. Die internationale Presse würdigt den Spanier – und wittert eine „Wachablösung“ im Tennis.
Für Alexander Zverev läuft es auf Rasen so gut wie nie. In Wimbledon wird seine erwachte Zuneigung nach einem Sturz aber auf eine harte Probe gestellt. Die große Frage vor dem Achtelfinale lautet: Hält das Knie?
Wimbledon erhebt sich voller Liebe: Andy Murray, der wohl beste britische Spieler der Tennisgeschichte, feiert Abschied. Ein bisschen spielt er aber noch.
Schon in der ersten Woche gibt es in Wimbledon packende Duelle zu sehen. Das liegt auch am Rasen, auf dem starke Aufschläger im Vorteil sind. Doch ein gutes Service ist längst nicht alles.
Neulich auf Krücken, nun auf dem Tennisplatz: Novak Djokovic tritt nach einer Knieoperation in Wimbledon an. Weil er Angst hat, etwas zu verpassen. Doch er weiß: Er ist verwundbar geworden.
Die Beziehung war kompliziert: Doch in Halle zeigt Alexander Zverev, wie sich sein Verhältnis zum Rasentennis verbessert hat. Der Tennisspieler und die Wiese scheinen sich langsam doch etwas besser anzufreunden.
Gibt es nichts Löbliches beim Grand-Slam? Doch! Zwei Tennisprofis beweisen, dass man mit vermeintlich aus der Mode geratenen Schlägen noch immer erfolgreich sein kann. Traditionalisten können aufatmen.
Auch in seinem zweiten Fünf-Satz-Krimi von Paris gibt es für Tennisstar Novak Djokovic ein Happy End. Der Titelverteidiger quält sich mitunter humpelnd eine Runde weiter. Sein Gesundheitszustand wirft Fragen auf.
Was erwartet Rafael Nadal vom Leben, wenn die Tenniskarriere tatsächlich vorüber ist? Am liebsten würde der Spanier mit Frau und Sohn weiter von Turnier zu Turnier jetten. Findet er einen Plan für den Ruhestand?
In der Schweiz ist er bald so beliebt wie Roger Federer. Mit 26 Jahren hat der Skirennläufer Marco Odermatt beinahe alles erreicht – was ist sein nächstes Ziel?