Das wachsende Pflänzchen der Deutschlandtour
Ein Hauch von Tour de France: Bei der Deutschlandtour treten namhafte Radrennfahrer an, die Königsetappe verspricht Spektakel. Noch aber fehlt es der Rundfahrt an Renommee. Das soll sich bald ändern.
Ein Hauch von Tour de France: Bei der Deutschlandtour treten namhafte Radrennfahrer an, die Königsetappe verspricht Spektakel. Noch aber fehlt es der Rundfahrt an Renommee. Das soll sich bald ändern.
Die Spanien-Rundfahrt startet in diesem Jahr in den Niederlanden. Zum Auftakt gibt es ein Mannschaftszeitfahren, das eine Heimmannschaft gewinnt. Insgesamt dauert die Vuelta drei Wochen.
In diesem Jahr ist die Vuelta ein Schaulaufen der Altstars. Im Blickpunkt dieser Spanien-Rundfahrt wird vor allem Alejandro Valverde stehen. Der Altmeister aus Murcia ist ein radelndes Relikt.
Der junge Belgier Remco Evenepoel hat in überragender Manier die Clásica San Sebastián gewonnen. Dabei ließ er sogar den Tour-Zweiten Tadej Pogacar hinter sich.
Der große Zweikampf von Jonas Vingegaard und Tadej Pogacar bei der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt eröffnet eine neue Ära des Profiradsports. Falls alle so sauber fahren, wie sie behaupten.
Stützräder oder Laufrad? Mit oder ohne Helm? Radprofi John Degenkolb verrät, wie Kinder heute Fahrradfahren lernen, wie sie Sicherheit erlangen und wann der Zeitpunkt für Training und Rennen gekommen ist.
Der Belgier Evenepoel gewinnt den Frühjahrsklassiker in seiner Heimat vor zwei Landsleuten – und gilt nun wieder als der nächste Eddy Merckx. Weltmeister Julian Alaphilippe verletzt sich bei einem Massensturz schwer.
Milan Vader, Radprofi aus den Niederlanden und Teamkollege von Olympiasieger Primoz Roglic, stürzt bei der Baskenland-Rundfahrt schwer. Medienberichten zufolge ist sein Zustand sehr ernst.
Schreckliche Unfälle selbst der besten Radprofis zeugen vom gewaltigen Risiko in diesem Sport. Das liegt am Druck im Wettkampf und am teils „lebensgefährlichen“ Trainingsalltag. Die Folgen können dramatisch sein.
Tadej Pogačar hat einmal mehr seine Ausnahmestellung im Radsport bewiesen. Mit einer Solofahrt 52 Kilometer vor dem Ziel sicherte sich der junge Slowene den Erfolg beim Klassiker Strade-Bianche in der Toskana.
In Deutschland ist man fixiert auf die Frankreich-Rundfahrt und blendet den restlichen Rennkalender aus. So verpasst man das Beste: Attacken, Konterangriffe – und den radelnden Showman Alaphilippe.
Der Franzose Julian Alaphilippe holt sich mit einer beherzten Attacken wie im Vorjahr im Alleingang das Regenbogentrikot. Nils Politt präsentiert sich zwar angriffslustig, ist aber chancenlos.
Tony Martin ist im letzten Einzelzeitfahren seiner Radsport-Karriere an einer WM-Medaille vorbeigefahren. Die Belgier Wout van Aert und Remco Evenepoel verpassen das erhoffte Gold.
Radprofi Maximilian Schachmann gehört beim Straßenrennen in Tokio zu den Medaillenkandidaten. Einen Olympiasieg eines Tour-Teilnehmers hält er für unwahrscheinlich – nur für einen gilt das nicht.
Der britische Altmeister Mark Cavendish elektrisiert noch einmal die Tour – doch die jungen Radprofis preschen längst nach vorne.
Die elfte Etappe des Giro d’Italia liefert das erwartete Spektakel. Auf den Schotterpisten durch die Weinberge platzt für einen großen Favoriten der Traum vom Gesamtsieg. Emanuel Buchmann rückt dagegen vor.
„Ich habe dafür viel geopfert“: Bei der Tour de France war Egan Bernal tief gefallen. Beim Giro d’Italia zeigt der Kolumbianer wieder, was er kann. Schmerzen sind dabei sein stetiger Begleiter.
Der kolumbianische Radrennfahrer Egan Bernal setzt sich auf der Schotterpiste des Skigebiets Campo Felice als Solist durch und übernimmt die Führung in der Gesamtwertung.
Die nächste Generation tritt kräftig in die Pedale und macht sich einen Namen. Fünf Typen werden die Zukunft prägen: ein Windhund, ein Abenteurer, ein Original, ein Goldsucher und ein Alleskönner.
Die Zeit von Emanuel Buchmann beim Giro d’Italia soll erst in den steilen Bergen kommen. Das Rosa Trikot trägt vorerst Filippo Ganna, die erste Sprintankunft geht an Tim Merlier.
Emanuel Buchmann geht nach dem Auftaktzeitfahren mit einem satten Rückstand in den Giro d’Italia. Der Kletterspezialist verliert wertvolle Zeit auf Weltmeister Ganna und die anderen Rivalen.
Der Giro d’Italia ist der Stolz einer ganzen Nation – doch viele Topfahrer sehen die Rundfahrt nur als zweite Wahl. Daran ändert auch ein Dante-Zitat auf dem Rosa Trikot nichts.
Ein heftiger Unfall kostet den Niederländer Fabio Jakobsen fast das Leben. Nun wagt er ein Comeback. Hinter ihm liegt eine schlimme Zeit. Und bald könnte er auf den treffen, der den Sturz verursachte.
Das Weiße Trikot, früher für Jungprofis noch das höchste Ziel bei der Tour de France, ist heute bestenfalls ein Souvenir. Das beweist die Generation des Vorjahressiegers Egan Bernal. Doch Zweifel sind angebracht.
Kolumbien liegt Titelverteidiger und Nationalheld Bernal zu Füßen. Der Slowene Roglic und der Franzose Pinot dürften seine ersten Verfolger sein. Wer hat die besten Chancen, das Rennen in Frankreich zu machen?
Bei der Polen-Rundfahrt wird Fabio Jakobsen kurz vor dem Ziel von einem Rivalen abgedrängt und erleidet einen heftigen Sturz. Mittlerweile ist der Radprofi außer Lebensgefahr. Doch die Rückkehr ins normale Leben hat erst begonnen.
Evenepoel, Schachmann, Buchmann, Roglic, Kruisjwijk: Schlimme Stürze erschüttern den Radsport. Eklatante Sicherheitsmängel sind offensichtlich. Die Profis sind wütend.
Wenige Wochen nach dem Horrorsturz in Polen, kommt es bei der Lombardei-Rundfahrt wieder zu einem schweren Unfall. Der Belgier Remco Evenepoel überschlägt sich. Auch Maximilian Schachmann erlebt einen Schreckmoment.
Im Profi-Radsport herrscht großes Entsetzen über den schweren Unfall von Kattowitz: Vorwürfe werden nicht nur gegen den Verursacher laut, sondern auch gegen den Verband und den Veranstalter.
Die virtuellen Wettkämpfe von Zwift boomen bei Triathleten und Radsportlern. Schon jetzt ist die Plattform interessant für Spitzenathleten und Sponsoren – und bald auch für Olympia?
Im peitschenden Regen von Harrogate überquert der Däne nach dem auf 261 Kilometer verkürzten Rennen die Ziellinie. Die deutschen Radfahrer haben zehn Monate vor den Olympischen Spielen hingegen noch viel Arbeit vor sich.
Degenkolb, Ackermann, Politt: Das deutsche Team setzt bei der Straßen-WM auf Vielfalt. Doch die Vorbereitung lief nicht optimal – und die Gegner sind eigentlich zu stark.
Der eine hat früher Fußball gespielt, der andere ist eigentlich im Cyclocross zuhause: Im Straßenrennen der Radsport-WM stehen zwei Shootingstars im Fokus – der Belgier Remco Evenepoel und der Niederländer Mathieu van der Poel.
Für Tony Martin gab es bei der diesjährigen Zeitfahrweltmeisterschaft nichts zu holen. Der Australier Rohan Dennis distanzierte die Konkurrenz deutlich, nur ein 19 Jahre alter Belgier konnte ansatzweise mithalten.
Tony Martin geht mit Schmerzen im Brustkorb in das WM-Zeitfahren – und sagt dennoch: „Ich traue mir alles zu.“ Die Favoriten auf dem anspruchsvollen Kurs sind aber andere, darunter ein erst 19-Jähriger.
Ein starker Auftaktsieg und danach nicht mehr viel: Die deutschen Radprofis bleiben bei der Deutschland-Tour hinter den hohen Erwartungen zurück. Das ändert sich auch bei der Königsetappe nicht.