Grausames Geschepper
Sie wollte nur ihre Großeltern grüßen, verursachte jedoch einen Massensturz: Der Vorfall bei der Tour de France ist ein Zeichen für das immer größere Geltungsbedürfnis der Zuschauer.
Sie wollte nur ihre Großeltern grüßen, verursachte jedoch einen Massensturz: Der Vorfall bei der Tour de France ist ein Zeichen für das immer größere Geltungsbedürfnis der Zuschauer.
Er galt als Favorit auf den Gesamtsieg, nun muss er aufgeben: Nach dem schlimmen Sturz zu Beginn der Tour de France will sich Primoz Roglic nicht länger quälen. Auch Mathieu van der Poel steigt aus.
Unangreifbar im Zeitfahren. Unangreifbar in den Bergen. Der 22 Jahre alte Tadej Pogacar stürmt bei der Tour de France ins Gelbe Trikot. Zwei andere Fahrer verabschieden sich aus dem Kreis der Besten.
Der britische Altmeister Mark Cavendish elektrisiert noch einmal die Tour – doch die jungen Radprofis preschen längst nach vorne.
Der Zuschauerin, die mit einem Pappschild bei der Tour de France einen Massensturz auslöste, wird Gefährdung der öffentlichen Gesundheit vorgeworfen. Ihr drohen Geldstrafe und sogar Gefängnis.
Außenseiter Mohoric gewinnt die Marathon-Etappe, Topfavorit Roglic muss einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Spitzenreiter Van der Poel wähnt sich „ein bisschen wie im Krieg“ und behält das Gelbe Trikot.
Primoz Roglic und sein Team Jumbo-Visma stehen nach den teils schweren Stürzen bei der Tour schon gehörig unter Zugzwang. Ein Foto gibt nun exemplarisch Einblick in die Behandlung der Verletzungen.
Die Tour-Ausrichter ziehen ihre Anzeige gegen die Französin, die mit ihrem „Omi-Opi“-Schild einen Massensturz ausgelöst hat, zurück. Derweil gewinnt Cavendish die sechste Etappe.
Durch ihr Schild und den Umgang damit löste eine Frau einen Massensturz bei der Tour de France aus. Vier Tage lang wurde sie gesucht, nun ist sie in Gewahrsam. Derweil siegt Pogacar beim Einzelzeitfahren.
Bei der Tour wird für die Rennfahrer aus Berufsrisiko eine ernste Gefahr für Leib und sogar Leben. Nach vielen Stürzen klagen sie über die Streckenführung. Das Problem ist aber wesentlich komplexer.
Die Fahrer demonstrieren bei der Tour de France für stärkere Sicherheitsvorkehrungen, ehe der Brite Cavendish zum Etappensieg fährt. Unterdessen fahndet die Polizei weiter nach der Sturz-Verursacherin.
Der ehemalige britische Sprintstar Mark Cavendish war längst abgehängt, als ihn ein alter Bekannter aus der Profiszene auffing und ein spannendes Comeback einleitete.
Aktive und ehemalige Radfahrer kritisieren nach den heftigen Stürzen auf den ersten Etappen die Organisatoren der Tour für die Streckenführung. Der Rennchef erklärt die Sachzwänge.
Auch die dritte Etappe der Tour de France wird von schweren Stürzen mit teilweise schlimmen Verletzungen überschattet. Diesmal erwischt es gleich mehrere Stars.
Poulidors Enkel van der Poel nimmt Weltmeister Alaphilippe das Gelbe Trikot ab. Der Cross-Weltmeister sprintet auf der Tour-Etappe vor den Stars Pogacar und Roglic ins Ziel.
Eine Frau mit einem Pappschild mit Grüßen an Opi und Omi sorgt zum Tour-Auftakt für einen Massensturz. Die Radprofis sind schockiert, ändern wird sich aber wohl nichts.
Der Radsport mit dem Höhepunkt Tour de France übt eine Faszination aus. Doch der Preis für manche Protagonisten ist enorm. Einige geben Einblick in die Schattenseiten des professionellen Räderwerks.
Rippenbrüche bei Lemoine, eine ausgerenkte Schulter bei Hirschi, ein Deutscher muss aufgeben: Auch ausgelöst durch einen Fan kommt es beim Auftakt der Tour de France zu Stürzen mit vielen verletzen Fahrern.
Eine von Julian Alaphilippes typischen Energieleistungen bringt den Sieg und das Gelbe Trikot beim Auftakt der Tour. Auf der Strecke herrscht, ausgelöst von zwei Massenkarambolagen, zeitweise Chaos.
Wer macht nach drei Wochen in Paris das Rennen? Wenigstens fünf Radprofis glauben, die nun beginnende Tour de France 2021 gewinnen zu können. Alle haben gute Gründe.
Eine Tour d’Allemagne auf französischen Straßen wird es kaum: Zwölf deutsche Radprofis nehmen in diesem Jahr an der Tour de France teil. Tony Martin steht für ihr Profil: den Stars zum Sieg verhelfen.
John Degenkolb ist bei der Tour de France wieder nicht dabei. Der Radprofi muss kämpfen, um im großen Räderwerk dabeizubleiben. Jedes Rennen wird zur Qualifikationsbühne für einen neuen Vertrag.
Der deutsche Rad-Rennstall Bora-hansgrohe will bei der Tour de France endlich wieder eigenen Ansprüchen genügen. Doch im Gepäck schleppt das Team einige Ungewissheiten und viel Druck mit sich herum.
Der Favoritenkreis der 108. Tour de France ist so klein wie lange nicht. Im Fokus stehen Pogacar und Roglic. Doch auch die Franzosen haben einen Hoffnungsträger. Und ein Waliser ist zurück aus dem Pub.
In einer kleinen Gemeinde versucht Emmanuel Macron, den Traum vom Aufstieg durch Bildung wachzuküssen. Doch selbst im beschaulichen Poix de Picardie sind die Rechtspopulisten auf dem Vormarsch. Dem Präsidenten droht Ungemach.
Im Gegensatz zu Buchmann und Politt fehlt Top-Sprinter Ackermann im Aufgebot des deutschen Rennstalls für die „große Schleife“ durch Frankreich. Eine Doppelspitze soll im Kampf um die Trikots mitmischen.
Chris Froome wollte Radsportgeschichte schreiben, dann stürzte er schwer. Nun fährt er deutlich hinterher, mitunter auf fast demütigende Art und Weise. Schafft er es überhaupt noch zur Tour de France?
Emanuel Buchmann war zuletzt einer der größten Pechvögel im Peloton. Immer wieder machten Stürze seine Pläne zunichte. Nun aber gibt es positive Nachrichten: Buchmann soll doch an der Tour teilnehmen.
Naomi Osaka spricht über ihre Depressionen und macht eine Wettkampfpause. Was bleibt, ist das Thema: Wie wird mit mentalen Problemen im Leistungssport umgegangen?
Nach seinem Tour-Sieg 2019 fiel Egan Bernal in eine tiefe Krise. Unerklärbare Rückenprobleme plagten den Kolumbianer. Und die Last, gewinnen zu müssen. Mit dem Triumph beim Giro d’Italia 2021 ist das alles vergessen.
Kein Herz schlug länger für den liebsten Sport der Franzosen. Robert Marchand war ein besonderer Radsportler, immer auf der Jagd nach Rekorden, ehe er im sagenhaften Alter von 109 Jahren starb.
Gut 30 Kilometer Zeitfahren trennen den kolumbianischen Radstar Egan Bernal vom Triumph beim 104. Giro d’Italia. Der Ineos-Kapitän wird auf der vorletzten Etappe mit drei schweren Anstiegen Zweiter.
Beim Giro d’Italia kommt es auf den richtigen Plan an. Aber manchmal wollen alle das Gleiche. Für Max Walscheid und seine Teamkollegen ging er sogar zwei Mal auf – trotz Massensturz.
„Ich habe dafür viel geopfert“: Bei der Tour de France war Egan Bernal tief gefallen. Beim Giro d’Italia zeigt der Kolumbianer wieder, was er kann. Schmerzen sind dabei sein stetiger Begleiter.
Emanuel Buchmann geht nach dem Auftaktzeitfahren mit einem satten Rückstand in den Giro d’Italia. Der Kletterspezialist verliert wertvolle Zeit auf Weltmeister Ganna und die anderen Rivalen.
Der Giro d’Italia ist der Stolz einer ganzen Nation – doch viele Topfahrer sehen die Rundfahrt nur als zweite Wahl. Daran ändert auch ein Dante-Zitat auf dem Rosa Trikot nichts.