Warum dieses Gemetzel?
Die Tour de France entwickelt sich hin zur Rücksichtslosigkeit und zum Chaos. Das kann ihr nicht egal sein. Denn das ist Wasser auf die Mühlen jener, die den Radsport nach wie vor als Hochdopingzone sehen.
Die Tour de France entwickelt sich hin zur Rücksichtslosigkeit und zum Chaos. Das kann ihr nicht egal sein. Denn das ist Wasser auf die Mühlen jener, die den Radsport nach wie vor als Hochdopingzone sehen.
Ein Versprechen für die Zukunft, eine Erinnerung an die Vergangenheit: Der slowenische Radstar Tadej Pogacar und sein zweiter Sieg bei der Tour de France.
Im Werben um junge Zuschauer sucht die Tour de France nach neuen Formaten. Fahrer fordern das schon lange – andere warnen davor, dass der Mythos verloren geht.
Die Alpen dominiert, in den Pyrenäen triumphiert, die Zeitfahren kontrolliert: Tadej Pogacar ist der Mann dieser Tour de France. Eine deutsche Radsport-Legende macht derweil bald Schluss.
Überraschend durfte André Greipel doch nochmal bei der Tour de France mitfahren. Doch das Finale am Sonntag wird sein letzter Auftritt auf der großen Bühne. Am Jahresende ist dann ganz Schluss.
Wenig Berauschendes in Saint-Emilion: Beim Zeitfahren vor der Ankunft der Tour de France in Paris geht es nur noch um die Plätze hinter dem Slowenen. Zumindest dabei herrscht allerdings Spannung.
Mit der Mitleidstour versucht es Carapaz beim Bergfahren, doch sein Schauspielern bei der Tour nutzt nichts. Pogacar kontert erst dessen Antritt und dann, ebenso trocken, die gesamte Aufführung.
Titelverteidiger Tadej Pogacar stürmt bei der Bergankunft in Luz Ardiden zu seinem dritten Tagessieg. Das Gelbe Trikot ist ihm kaum noch zu nehmen – auch das Bergtrikot gehört nun ihm.
Etwas Besonderes ist der Auftritt der Staatsgewalt bei der Tour de France längst nicht mehr. Überraschend ist lediglich, dass sie nicht häufiger zuschnappt. Doping vergiftet nicht nur Sportler.
Da ist er wieder: der Doping-Verdacht. Bis zu 50 Personen durchsuchen das Team „Bahrain Victorious“ bei der Tour de France. In Marseille ermittelt die Staatsanwaltschaft.
Der Frauenradsport steht in seinem zähen Kampf um Gleichbehandlung vor einer Zeitenwende: Nächstes Jahr gibt es wieder eine Tour de France für Rennfahrerinnen. Doch es ist noch viel Luft nach oben.
Die Königsetappe der Tour de France zwingt die Radprofis in ein ultrasteiles Finale. Tadej Pogačar sprengt die Gruppe der Favoriten und hat den Gesamtsieg vor Augen.
Radprofi Tony Martin spricht im Interview über die schweren Stürze, sein Ausscheiden bei der Frankreich-Rundfahrt, den Bewegungsdrang nach Unfällen – und seine Wünsche an Rennfahrer und Publikum.
Patrick Konrad hat die 16. Etappe der Tour de France gewonnen. Der österreichische Meister setzte sich in den Pyrenäen früh in einer Fluchtgruppe ab und rettete seinen Vorsprung locker ins Ziel.
Radstar Sagan war nach einem Sturz bei der Tour de France ausgestiegen und musste im Anschluss operiert werden. Nun sei er wieder „wohlauf“, für ein Comeback in Tokio reiche es aber nicht.
5510 Kilometer, über 65.000 Höhenmeter in nur 18 Tagen: Lachlan Morton hat Paris lange vor dem Peloton erreicht. Und das ganz alleine, ohne Teamverpflegung, Mechaniker und Hotelunterkünfte. Die Alpen fuhr der Rad-Romantiker mit Sandalen hinauf.
Wilco Kelderman kämpft bei der Tour für Bora-hansgrohe um einen Podiumsplatz. Drei weitere Bergetappen stehen nun auf dem Programm, harte Tage, an denen jeder Anflug von Schwäche bestraft wird.
Warum die Topsprinter wie der Brite Mark Cavendish mit Michael Morkov als Anfahrer „fast unschlagbar“ sind – der Däne verfügt über seherische Qualitäten und Handlungs-Schnelligkeit.
Sepp Kuss gewinnt in den Pyrenäen eine der schwierigsten Etappen der Tour 2021. Im Feld der Favoriten ist Gelb-Träger Pogacar auf sich alleine gestellt, kontrolliert aber dennoch die Konkurrenz.
Die legendäre Tour de France schreibt zahlreiche Geschichten. Dabei geht es längst nicht immer nur um die aktuelle Etappe und die Sieger. FAZ.NET sammelt sie während des Radsport-Klassikers.
Sie kamen bei der Tour de France als Letzte. Bummeltempo, unterhielten sich, scherzten. Ihr einziges Ziel: in der Karenzzeit bleiben. Ein Hoch auf die Abgehängten. Eine Glosse.
Bauke Mollema fasst sich ein Herz und gewinnt die 14. Etappe der Tour de France. Die Überraschung des Tages in den Pyrenäen aber liefert Guillaume Martin.
Der Philosoph Peter Sloterdijk spricht über das menschliche Bedürfnis, sich mit Sport selbst zu beeindrucken, seine persönliche Beziehung zum Mont Ventoux und die Neigung, das Thema Doping auszublenden.
Mark Cavendish stellt bei der Tour de France einen über vier Jahrzehnte alten Rekord ein. Neben Gelb-Träger Pogacar ist er der Star dieses Tour. Für Roger Kluge endet die Rundfahrt schmerzhaft.
Alpe d’Huez, Mont Ventoux, Galibier, Tourmalet – das ist das Nirvana der Kletterkünstler bei der Tour de France. Ihr Trauma und ihr Traum. Warum Bergspezialisten den härtesten Job im Radsport haben.
Meister der Monsteretappe: Wout van Aert macht nicht nur bei der legendären Fahrt auf den Mont Ventoux Eindruck. Belgien feiert seinen neuen Radsport-Liebling.
Für das deutsche Team Bora-hansgrohe geht es auf der zwölften Etappe drunter und drüber. Peter Sagan verabschiedet sich aus der Tour de France. Nils Politt gelingt der größte Sieg seiner Karriere.
Sportlich lief es für Peter Sagan nicht bei der Tour de France. Nun steigt der Radstar aus. Hinzu kommen Spekulationen, dass der frühere Weltmeister das deutsche Topteam verlassen wird.
Der belgische Alleskönner Wout Van Aert schlägt am Mount Ventoux die Bergspezialisten. Tadej Pogacar baut den Vorsprung in der Gesamtwertung aus. Pech hat indes der deutsche Profi Tony Martin.
Bereits beim Tour-Auftakt stürzte der deutsche Radprofi Tony Martin, ausgelöst durch eine Zuschauerin mit Pappschild, schwer. Nun geht der 36-Jährige wieder zu Boden und beendet daraufhin die Rundfahrt.
Kein Berg bereitet den Radprofis so große Schmerzen wie der Mont Ventoux. Auf der Tour-Etappe an diesem Mittwoch müssen sie sich gleich zweimal hinauf quälen.
Sie gründeten sich nach dem Vorbild von Fußball-Ultras. Am Mont Ventoux aber dürfen die Rennrad-Guerrilleros von Guilty76 nicht malen. Nun ziehen sie zu einem anderen sagenumwobenen Tour-Berg weiter.
Der britische Altstar Mark Cavendish gewinnt auch die zehnte Etappe der Tour de France und nähert sich dem Rekord von Eddy Merckx an. „Ich habe fast nix gemacht“, sagt er bescheiden.
Für Jonas Koch ist die Tour de France schon vor der zehnten Etappe zu Ende. Der 28 Jahre alte Radprofi zieht sich wegen einer nicht näher beschriebenen Krankheit aus der berühmten Rundfahrt zurück.
Fahren Sie gern Fahrrad? Oder tun Sie nur so in Ihren schicken Trikots, auf einem SUV-Ungeheuer mit 600 Watt, das von Atomstrom angetrieben wird? Eine Glosse.
Nach seiner Fahrt ins Gelbe Trikot in Le Grand-Bornand betont Tadej Pogacar, er habe „die Tour nicht gekillt“. Doch auch auf der zweiten Alpenetappe ist die Konkurrenz schlicht chancenlos.