Früherer Terrorverdächtiger Halil D. auf freiem Fuß
Halil D. soll 2015 einen Anschlag auf das Radrennen in Frankfurt geplant haben – eine fertige Rohrbombe lag in seinem Keller parat. Doch das Gericht hat ihn nun entlassen.
Halil D. soll 2015 einen Anschlag auf das Radrennen in Frankfurt geplant haben – eine fertige Rohrbombe lag in seinem Keller parat. Doch das Gericht hat ihn nun entlassen.
Der Giro d’Italia wird im kommenden Jahr erstmals außerhalb Europas gestartet. Die ersten drei Etappen des Radrennens sollen in Israel stattfinden. Der Start in Jerusalem wirft politisch einige heikle Fragen auf.
John Degenkolb geht bestens vorbereitet und mit großen Erwartungen in das Radrennen „Rund um den Finanzplatz“. Dort ist er nicht nur als Fahrer wichtig.
Wieder erstklassig und auf Wachstumskurs: Das Radrennen „Rund um den Finanzplatz“ am 1. Mai verspricht eine besondere Güte. Elf Spitzenteams werden am Start sein.
Bei der Verantwortung für das Radrennen „Rund um den Finanzplatz“ hat sich zwar einiges geändert, die Organisation ist aber weitgehend die gleiche geblieben.
Am Rhein wird der „Grand Départs“ der Tour de France ausgerichtet. Erst am dritten Tag erreicht der Tross französischen Boden. Der Rundkurs scheint für Kletterer gemacht.
Das olympische Straßenrennen der Frauen wird von schweren Stürzen überschattet. Die führende Niederländerin van Vleuten fällt kopfüber in den Straßengraben, ihre Teamkollegin van der Breggen gewinnt Gold.
Das olympische Straßenradrennen wird geprägt von einem extrem schwierigen Kurs: Am Ende profitiert Greg van Avermaet von zahlreichen Stürzen und fährt als Erster über die Ziellinie.
Beim Olympia-Radrennen ist auch Tour-de-France-Sieger Christopher Froome am Start. Der Plan der Briten soll diesmal ein besserer sein als 2012. Damals endete der Wettbewerb mit einem schweren Betriebsunfall.
In Rio werden am Samstag die ersten Olympia-Medaillen vergeben. Ein Höhepunkt ist das Straßen-Radrennen der Männer. Und eine Disziplin gibt nach 92 Jahren ihr Comeback.
Fotografen der Agentur Magnum beobachten Radrennen: Die erstaunliche Auswahl viele Jahrzehnte hinweg ist nun in einem Bildband zu bestaunen.
Das größte Radrennen der Welt rühmt sich seiner Volksnähe. In Zeiten des Terrors birgt das Risiken.
Vor rund einem Jahr konnte nahe Frankfurt der erste islamistisch motivierte Bombenanschlag in Deutschland gerade noch verhindert werden: Davon sind die Ermittler weiterhin überzeugt. Die Richter nicht mehr.
17 Radrennen finden am Sonntag in Frankfurt statt. FAZ.NET zeigt, wie Sie dennoch rechtzeitig ans Ziel kommen. Vor allem mit dem Auto wird das schwer.
Wollte Halil D. am 1. Mai 2015 eine Bombe beim Radklassiker zünden? Auch ein Jahr nach Absage des Rennens ist die zentrale Frage im Prozess unbeantwortet. Die wichtigsten Fakten zum Fall.
Nach der Absage des Radrennens am 1. Mai im vergangenen Jahr hat die Polizei die Strecke mit mehr Beamten im Blick. Doch die Radprofis beschäftigen andere Sicherheitsfragen.
Die beiden berühmtesten deutschen Radprofis könnten beim 55. Radrennen am 1. Mai starten, Tony Martin hat zugesagt. Doch für John Degenkolb sieht es nach seinem Unfall nicht so rosig aus.
Seit sieben Prozesstagen beschäftigt sich das Landgericht Frankfurt mit der Frage, ob Halil D. beim Radrennen am 1. Mai eine Rohrbombe zünden wollte. Der Angeklagte schweigt. Dafür spekuliert seine Familie über die Vorwürfe.
Hat der mutmaßliche Islamist aus Oberursel einen Anschlag auf das Radrennen am 1. Mai im Taunus geplant? Jedenfalls hatte er eine tödliche Bombe im Keller, berichtet ein Experte des LKA vor Gericht.
Wollte Halil D. beim Radrennen in Frankfurt ein Blutbad anrichten? Was genau der Familienvater vorhatte, ist weiterhin unklar. Auch Staatsanwälte und Richter sind vor dem Prozess uneins.
Im vergangenen Jahr wurde das Radrennen rund um den Finanzplatz Frankfurt-Eschborn wegen Terrorgefahr abgesagt. Nun beginnt der Prozess gegen den Terrorverdächtigen.
Der Prozess gegen den mutmaßlichen Islamisten aus Oberursel beginnt am 21. Januar in Frankfurt. Plante der 35 Jahre alte Mann einen Anschlag auf das traditionsreiche Radrennen durch den Taunus?
Im April hat die Polizei das Radrennen um Frankfurt wegen Anschlagsgefahr abgesagt. Einen konkreten Plan konnte die Staatsanwaltschaft allerdings nicht beweisen. Doch wie der Prozess auch ausgehen mag, zu einer Sache darf er nicht führen.
Ende April wurde ein mutmaßliches Islamisten-Ehepaar in Oberursel festgenommen, weil es einen Anschlag geplant haben soll. Jetzt ist gegen den Mann Anklage erhoben worden - um das Radrennen rund um Frankfurt am 1. Mai ging es offenbar aber nicht.
Russland lässt auf der Krim ein Radrennen austragen – und Fahrer von der Halbinsel starten mit russischer Lizenz. Der Radsportverband UCI erkennt die russische Annexion der Krim an – und schweigt.
Es habe nie einen konkreten Plan für einen Anschlag gegeben: Der Anwalt des Oberurseler Terror-Verdächtigen weist die Anschuldigungen gegen Halil D. zurück. Auch Medien berichten von Zweifeln. Die Staatsanwaltschaft schweigt.
Ihre Festnahme geriet zum spektakulären Ereignis. Schließlich sollen der Deutsch-Türke und seine Frau einen Anschlag auf das Radrennen rund um Frankfurt geplant haben. Ein Ende der Ermittlungen ist noch nicht abzusehen, wie es heißt.
Die Ermittler bringen immer mehr Details über Hailil und Senay D. ans Licht. Das Islamistenpaar hatte vermutlich Kontakte zu anderen Salafisten in Hessen - und könnte weitere Anschläge geplant haben.
Nach dem verhinderten Anschlag auf das Radrennen gibt es noch immer viele offene Fragen. Sind jetzt die nächsten Sportveranstaltungen gefährdet?
John Degenkolb war einer der Favoriten auf den Sieg beim Radrennen rund um Frankfurt. Im F.A.Z.-Interview spricht er über die Absage des Rennens, die Folgen der Terrorgefahr und sein nächstes Ziel.
Die Entscheidung, das Radrennen in Frankfurt nach dem wohl geplanten Attentat abzusagen, ist vernünftig. Davon abgesehen muss es das Ziel der Politik sein, Sportveranstaltungen mit aller Macht zu schützen.
Die Absage des Rennens rund um Frankfurt lässt den 1. Mai zu einem traurigen Tag für Radprofis werden. Aber Hobbysportler zeigen, dass sie Angst, Wut und Enttäuschung nicht von der Straße jagen.
Das Landeskriminalamt sucht nach dem verhinderten Anschlag nach Mittätern. Einige hundert Hobbyfahrer gehen nach dem abgesagten Radrennen in Frankfurt dennoch auf die Strecke. Anderen macht die Situation mehr zu schaffen.
Nach dem mutmaßlich vereitelten Terroranschlag auf den 1. Mai-Radklassiker hat das LKA Hessen die für Freitag geplante Veranstaltung abgesagt. Derzeit wird ermittelt, ob es sich bei dem festgenommenen Ehepaar um Einzeltäter handelt.
Bei ihrer Razzia in Oberursel hat die hessische Polizei eine fertige Rohrbombe, ein Sturmgewehr und weitere Waffen entdeckt. Die Behörden gehen davon aus, durch die Festnahme des verdächtigen Ehepaars einen Terroranschlag verhindert zu haben.
„Ich sehe im Moment keine Gefährdung des Rennens“, sagt Bernd Moos-Achenbach, Veranstalter des internationalen Radrennens am 1. Mai, nach dem Bombenfund in Oberursel.