Fußball in der Falle
In der Bundesliga hat der Sportsgeist schon verloren. Dazu müssen Geisterspiele gar nicht erst angepfiffen werden. Aus diesem Dilemma gibt es für den Fußball kein Entrinnen.
In der Bundesliga hat der Sportsgeist schon verloren. Dazu müssen Geisterspiele gar nicht erst angepfiffen werden. Aus diesem Dilemma gibt es für den Fußball kein Entrinnen.
Eintracht-Trainer Adi Hütter glaubt, dass das Niveau des Fußballs nach der Corona-Pause niedriger sein wird als zuvor. Das Gegenmittel könnte eine neue Sturm-Taktik sein.
Die Bremer hätten gerne noch eine Woche länger trainiert. Der Abstiegskandidat sieht sich beim Bundesliga-Neustart im Nachteil. Spannend wird auch das Duell mit dem Innensenator.
Was aus dem Fußball wird, wenn er in menschenleeren Stadien die Emotionen nicht mehr erzeugen kann, von denen er bisher so großartig gelebt hat, ist ein Experiment mit ungewissem Ausgang.
Die Fußball-Bundesliga darf den Ball mit gebotener Demut wieder rollen lassen. Sie kann damit ihre Existenz sichern. Diese Branchenrettung könnte sogar zu einer Art sozialem Experiment werden.
Am Mittwoch sollen Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten entscheiden, ob der Profifußball wieder spielen darf. Der Kapitän der Nationalmannschaft schreibt in einem exklusiven Gastbeitrag von der großen Verantwortung der Spieler.
Der auch für Sport zuständige Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) unterstützt die Fortsetzung der Bundesliga-Saison unter strengen Bedingungen. "Ich finde den Zeitplan der DFL plausibel", sagte Seehofer der "Bild am Sonntag".
Als erste der großen europäischen Fußballligen beendet die Ligue 1 ihre Saison wegen der Corona-Krise. Thomas Tuchel und Paris sind Meister. Doch dahinter gibt es Aufregung, die sich so schnell nicht legen dürfte.
Der deutsche Profifußball ist zwar in die Vorbereitung gestartet, muss aber weiter auf den ersten Anstoß warten - die Politik hat noch kein Signal für einen Saison-Neustart gegeben.
Wie geht es mit der Bundesliga in der Corona-Krise weiter? Im F.A.Z.-Interview spricht DFL-Geschäftsführer Seifert über Fehlentwicklungen eines bisher erfolgreichen Systems und die Frage, wie der Profifußball den Rückhalt in der Gesellschaft wiederfinden will.
Für den deutschen Profifußball verändert sich die Perspektive. Die neue Frage ist: Wird das Publikum für das frühzeitige Comeback der Bundesliga den Daumen heben?
Die Eredivisie beendet ihre Saison vorzeitig. Das sorgt für Diskussionen vor allem bezüglich der Meisterfrage und Qualifikationen für europäische Wettbewerbe. Die Uefa will Richtlinien für den Fall eines Saisonabbruchs erarbeiten.
Die Fußball-Bundesliga kämpft in der Corona-Krise um den Neustart der Spiele. Dabei stellt sie nun ihr Konzept vor. DFL-Chef Seifert wundert die öffentliche Kritik. Gute Nachrichten gibt es für die Klubs, was die Finanzen betrifft.
In Italien fällt die Entscheidung, ob die höchste Fußball-Spielklasse Serie A mit all ihren Stars fortgesetzt wird. Doch drei zentrale Fragen sind noch nicht beantwortet. Und die Liga ist gespalten – der Ärger mancherorts enorm.
In der politischen Debatte muss sich der Profifußball derzeit unterordnen – aber in der nächsten Woche könnte es grünes Licht für Geisterspiele geben. Was würde das bedeuten?
Nicht nur dem Profifußball geht es wegen der Corona-Pandemie schlecht. Eine ganze Gemeinschaft ist ernstlich bedroht. Doch woran liegt das? Und kann man dagegen überhaupt etwas tun?
Der Profifußball ist es seit Jahrzehnten gewohnt, mehr zu wollen, mehr zu nehmen und mehr zu bekommen als andere. Seine Entscheider werden umdenken müssen.
Der Fußball-Zweitligaverein Darmstadt 98 sucht den Nachfolger für Cheftrainer Dimitrios Grammozis. Einer, der dafür in Frage kommt, ist offenbar Markus Anfang. Was ist dran an den Gerüchten?
Arbeit auf zwei Feldern: Der deutsche Profifußball blickt seinem Comeback entgegen. Viele Vereine haben ihr Training wieder aufgenommen. Doch noch sind nicht alle Fragen beantwortet.
Die DFL macht den Weg frei. Der erst 15 Jahre alte Youssoufa Moukoko darf bald in der Bundesliga spielen. Das ist gut für Dortmund. Doch einige von seinen Vorgängern als „Wunderkinder“ sind krachend gescheitert.
Keine Profisportart wird hierzulande früher den Spielbetrieb wiederaufnehmen dürfen als die Bundesliga. Der Fußball sollte dieses Privileg für gesellschaftliche Solidaraktionen nutzen.
Christian Seifert ist in der Krise das Gesicht des Profifußballs geworden – allerdings auch das einzige. Das birgt Gefahren und Risiken. Dazu stellen sich entscheidende Fragen.
Während viele Sportstars ihre weltweit gehörte Stimme nutzen, um Menschen zu erreichen und der Krise zu begegnen, ist von Fifa und Uefa von Solidarität wenig zu hören. Das Coronavirus könnte aber den Profifußball in seiner jetzigen Form zerstören.
Für die angeordnete Zwangspause im deutschen Profifußball müssen die Klubs entsprechende Lösungen finden. Mit Spannung wird das Treffen der Vereine bei der DFL-Mitgliederversammlung am Montag erwartet. Bis dahin ruht vielerorts der Trainingsbetrieb.
Das Coronavirus zwingt den Fußball in die Knie: Real Madrid und Hannover 96 in Quarantäne, Champions-League-Matches verschoben, über die EM soll am Dienstag entschieden werden.
Seit 21 Partien wartet Alexander Nouri auf einen Sieg als Cheftrainer im Profifußball. Als Nachfolger von Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC steht der frühere Assistent im Abstiegskampf direkt vor einer großen Bewährungsprobe.
Alex Meier hat seine Karriere beendet. Gerade noch rechtzeitig, um den guten Ruf nicht zu ruinieren. In seiner Karriere ließ er Tore sprechen. Nun ist offen, wie er die Zukunft bei der Eintracht gestalten kann.
Der deutsche Profifußball hat die von Werder Bremen geforderte Beteiligung an den Kosten für Risikospiele abgelehnt. Die Norddeutschen bleiben alleine auf den Millionen-Auslagen sitzen. Die Weigerung ist auch Kalkül der DFL für den Gang vors Bundesverfassungsgericht.
15 Jahre lang darf Eintracht Frankfurt das Waldstadion uneingeschränkt nutzen. Die Unterzeichnung der Vereinbarung mit der Stadt ist ein Meilenstein für den Verein. Er widmet sich nun vor allem dem Ausbau und der Digitalisierung des Stadions.
Das Torwarttheater aus dem bayerischen Komödienstadl zeigt, wie weit sich der FC Bayern von dem Kommunikationsverhalten eines modernen Profibetriebs entfernt hat.
Der designierte DFB-Präsident Fritz Keller erfährt überwältigende Zustimmung von den Profis und den Amateuren. Aber die Kleinen im Profifußball setzen den Großen zu.
Eine Frau beschuldigt Cristiano Ronaldo, sie vergewaltigt zu haben. Eine Anklage gibt es nicht. Die Anwälte bestätigen, dass Geld an die Klägerin geflossen ist. Und der Fußballstar spricht emotional über die Vorwürfe gegen ihn.
Im deutschen Fußball ist es schwierig geworden, etwas unter den rechten Teppich zu kehren. Aber inzwischen lässt sich auch am Fall Tönnies ein Übermaß an moralischer Empörung erkennen. Sie spielt den Radikalen in die Hände.
Ein Rotationsprinzip kennen die Niederländerinnen nicht – bislang wurden bei der WM nur zwölf Spielerinnen von Beginn an eingesetzt. Deshalb sind sie wieder im Flow. Gegen Schweden geht es nun ums Finale.
Der schnellste Mann der Welt lässt den Ball ruhen: Usain Bolt hat seine Hoffnungen aufgegeben, eine Karriere im Profifußball zu beginnen. Er will sich nun als Geschäftsmann betätigen.
Danke und tschüss: Jan Rosenthal über die Erleichterung nach seinem Karriereende, das Ende der Bonusluxusprobleme und warum man als Spieler nicht öffentlich sagen kann, was man denkt.