Diffuses Gesamtbild vor dem Neustart
Alles besser nach der WM-Blamage? Das Fußball-Nationalteam will mit „Mann und Maus“ zusammenstehen – und doch bleiben vor dem Duell mit Frankreich zahlreiche Fragen offen.
Alles besser nach der WM-Blamage? Das Fußball-Nationalteam will mit „Mann und Maus“ zusammenstehen – und doch bleiben vor dem Duell mit Frankreich zahlreiche Fragen offen.
Dänemark tritt zum Spiel der Nations League in Wales wohl an. Allerdings mit einer Notelf. Auch der Nationaltrainer ist nach der Auseinandersetzung zwischen Team und Verband nicht dabei.
Nach einem Streit ums Sponsoring wollen 23 dänische Nationalspieler nicht zu den kommenden beiden Spielen antreten. Sollten die Dänen kein Team zusammen bekommen, droht die Uefa mit hohen Strafen.
Im ersten Spiel nach dem WM-Desaster trifft die DFB-Elf in der Nations League auf Frankreich. Für Trainer Löw birgt sie Chance und Risiko. Auf einen etablierten Spieler muss er verzichten.
In den vergangenen Tagen wurde deutlich: Gravierende Veränderungen wird es in der Nationalmannschaft nach dem WM-Debakel wohl nicht geben. Vorfreude auf einen Neustart fühlt sich anders an.
Die Aufarbeitung der blamablen Fußball-WM fand bislang nur im Verborgenen statt. Doch nicht nur von der überfälligen Analyse hängt viel ab. Es fokussiert sich auf drei Protagonisten – und die Mannschaft.
Die Vereine vermeiden jede Kritik an Bundestrainer Joachim Löw. Den Mehltau, der sich über den DFB gelegt hat, will niemand aus der Bundesliga wegfegen. Das hat zwei zentrale Gründe.
Sechste Niederlage im siebten Spiel. Die deutschen Volleyball-Frauen kommen in der Nations League nicht an die Elite heran. Gegen den Weltmeister ist das Team chancenlos.
Investoren setzen sich für zwei neue Großwettbewerbe im Fußball ein. Fifa-Sponsoren zeigen sich offen – doch die europäische Spitze des Fußballverbandes ist gegen das Vorhaben.
Wenn es so weitergeht, wird bald rund um die Uhr Fußball gespielt. Wo die Dollarzeichen leuchten, setzt die Vernunft aus – das war im Profifußball schon immer so. Wohin das führt, ist leicht zu erkennen.
Eine neue Weltmeisterschaft und mehr Turniere: Ein Konsortium mit einem japanischen Tech-Konzern macht dem Fußball-Weltverband angeblich ein unglaubliches Angebot. Darum geht es.
Investoren wollen angeblich für immense Summen zwei Fußball-Turniere kaufen. Fifa-Präsident Infantino soll einen solchen Mega-Deal angedeutet haben. Oder ist es ein Ablenkungsmanöver?
Und noch ein Fußball-Wettbewerb: Nach F.A.Z.-Informationen wollen die Uefa und die anderen internationalen Verbände die Global Nations League einführen. Für den Modus gibt es bereits ganz konkrete Pläne.
In der Bundesliga sorgte die technische Hilfe schon für viel Aufregung. Diese „Konfusion“ will die Uefa in ihren Wettbewerben nicht sehen. Nicht nur in diesem Punkt gibt es eine völlig konträre Meinung im Vergleich mit der Fifa.
Wer braucht überhaupt die Nations League? Der deutsche Fußball ganz gewiss nicht. Auch wenn es gegen Frankreich und die Niederlande geht.
Was soll denn noch ein neuer Fußball-Wettbewerb? Die Nations League hat viele scharfe Kritiker. Nun steht fest, auf wen Deutschland dort trifft. Und der Bundestrainer ist begeistert. FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen.
Im neuen Wettbewerb für europäische Fußball-Nationalteams erhält die deutsche Auswahl attraktive Kontrahenten. Neben Frankreich gibt es auch ein sehr interessantes Duell mit einem Nachbarn.
Reinhard Grindel positioniert sich: Der DFB-Präsident äußert sich zu Helene Fischer, will den Confed-Cup abschaffen, kritisiert Fifa-Entscheidungen – und richtet eine eindringliche Forderung an Gianni Infantino.
Wohin rollt der Ball? Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff spricht im Interview über finanzielle Verlockungen aus China, die wachsende Macht der Spieler – und die Angst vor dem ganz großen Crash.
In diesen Winter heißt es Abschied nehmen: Die endlosen Sommer ohne Fußball gehen dahin. Die internationalen Verbände füllen in Zukunft auch den letzten freien Platz im prall gefüllten Fußballkalender aus.
Die Uefa führt die Nationenliga ein. Im F.A.Z.-Interview spricht DFB-Präsident Wolfgang Niersbach über seinen Widerstand gegen die Revolution im europäischen Fußball - und die Gründe, sich ihr trotzdem anzuschließen.